Bubble Planet in Berlin: Das steckt hinter der neuen Indoor-Attraktion für Familien

Ein Meer aus Bällen: Der Bubble Planet in Berlin hält jede Menge Überraschungen für Erwachsene und Kinder bereit.
Maria Neuendorff- „Bubble Planet“ in Berlin-Treptow bietet eine farbenfrohe Indoor-Attraktion für Familien bis 29. März 2026.
- Highlights: Bällebad, Spiegelkabinett, VR-Erlebnis und interaktive, immersive Räume.
- Besucher können Selfies machen, Seifenblasen erleben und in ein Champagner-Glas „gegossen“ werden.
- Stationen kombinieren Spaß und Wissen, z. B. Zitate von Philosophen oder Kunst mit Seifenblasen.
- Tickets ab 22 Euro, buchbar unter https://bubble-planet.com.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wenn nach Weihnachten die Lichterketten abgenommen und die Buden abgebaut werden und es wieder richtig grau wird in Berlin, fragen sich viele Familien: wohin nun? Wie gut, dass in der Hauptstadt immer wieder neue Indoor-Attraktionen eröffnen.
Zu den buntesten und schrillsten gehört sicher die immersive Ausstellung „Bubble Planet“ in der Arena in Treptow. Weil man in dem neuen temporären „Erlebnismuseum für alle Sinne“ nicht nur gucken, sondern auch viel anfassen darf, eignet sich der Besuch auch mit kleineren Kindern. Die rasten schon vor Freude aus, wenn im ersten Raum unter ihren Füßen bunte Fische vorbeiflitzen, als stünde man auf einem vereisten See.
Voller Karacho stürzen sich Jung und Alt danach in den Raum mit rosafarbenen Luftballons. Kleinkinder tauchen im Ballon-Meer unter und wieder auf, während ihre Eltern nicht genug Fotos bekommen.
Indoor in Berlin: Bubble Planet mit Spiegelkabinett
Auch wer danach in das gigantische Bällebad eintaucht, fühlt sich wieder wie ein kleines Kind und zieht freiwillig die Schuhe aus. „Springen vom Rand nicht erlaubt“, steht auf Schildern geschrieben.
Zwischendurch geht es durch kaleidoskopische Gänge aus Licht, Farben und Formen. Es fühlt sich an, als wäre man auf dem Jahrmarkt eines fremden Planeten. Lange, mit kleinen Leuchtlampen behangene Schnüre sorgen im Spiegelkabinett dafür, dass gleich hunderte Lichter aufblitzen.
Das gibt erneut tolle Selfies, deren Verbreitung auf den Sozialen Netzwerken von den Bubble-Betreibern ausdrücklich erwünscht ist und sogar prämiert wird. Nach Stationen in London, Paris, Los Angeles, Sydney und Singapur ist die Bubble-Planet-Ausstellung inzwischen schon zum globalen TikTok-Trend geworden.
Neben den genannten Seifenblasen wird alles gefeiert, was rund ist. Eine der, von den Besuchern eher weniger beachteten, Infotafeln erzählt von Jahresringen an den Bäumen, die einst Leonardo da Vinci entdeckt hat. Ab und zu werden auch Philosophen zitiert. Und an einem der Spielgeräte kann man so lange pumpen, bis Vincent van Gogh auf seinem Selbstbildnis eine Kaugummi-Blase platzen lässt.

Fantastische Welten: Alles, was rund ist, wird gefeiert.
Maria NeuendorffUnd weil das Gute immer zum Schluss kommt, gibt es im letzten der zwölf Räume noch ein mehrminütiges Virtual-Reality-Erlebnis. „Setz die Brille auf und flieg in eine andere Welt“, sagt der Mann, der die Geräte dafür putzt.
Die Besucher nehmen in halbrunden Sesseln Platz, die von der Decke baumeln. Die schwankenden Bewegungen verstärken das Gefühl, wie in einer Seilbahn-Gondel über die bunten VR-Traumwelten zu fliegen.
Mit VR-Brillen in die Bubble-Welt
Die Sphinx in Ägypten speit Seifenblasen. Auch aus der Fackel der New Yorker Freiheitsstatue strömen durchsichtige Kugeln, bevor sie am Himmel wie ein Feuerwerk zerplatzen.
Über allem treibt man nun selbst sachte wie eine Seifenblase im Wind oder taucht wie ein Regentropfen in den Ozean ein. Dann wird der Besucher zur aufsteigenden Blase aus dem Meer, die den Klimawandel offenbart, und treibt ein wenig an der Wasseroberfläche, umgeben von übergroßen gelben Quietsche-Entchen, die wie Ozean-Tanker in den Wellen schwanken.

Alles schaukelt hier, auch der eigene Sessel.
Maria NeuendorffNoch verrückter aber wird es, wenn man als CO2-Molekül in ein Champagner-Glas gegossen wird und als Schaumbläschen langsam wieder aufperlt.
Ist die Welt eine einzige große Illusion? Arthur Schopenhauer jedenfalls beschriebt das Leben als eine wunderschöne Seifenblase, die man aufmerksam betrachten sollte, bevor sie platzt.
So ist dann auch die Reise in das bonbonfarbene Universum viel zu schnell zu Ende. Spätestens nach anderthalb Stunden geht es wieder hinaus in das graue Berlin mit seinen Ecken und Kanten.
„Bubble Planet – Das Erlebnismuseum für alle Sinne“ bis 29. März 2026 in der Arena, Eichenstraße 4 in Berlin-Treptow. Zeitfenster-Tickets ab 22 Euro unter https://bubble-planet.com

