Corona in Brandenburg
: Landesregierung setzt Krisenstab wegen Omikron ein

Forscher blicken mit Sorge auf die weitere Entwicklung der Pandemie wegen der neuen Coronavirus-Variante Omikron. Um dem entgegenzuwirken setzt Brandenburg auf einen neuen Krisenstab. Was es damit auf sich hat.
Von
dpa
Potsdam
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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht während einer Sondersitzung des Brandenburger Landtages zur Corona-Lage. Ein neuer Krisenstab soll einer Verschlimmerung der Corona-Lage entgegenwirken.

Soeren Stache/dpa

Zur Vorbereitung auf eine Verschärfung der Corona-Lage wegen der Omikron-Virusvariante setzt Brandenburg einen Krisenstab ein. „Wir schaffen jetzt die Strukturen, die notwendig werden würden, wenn die Pandemie sich drastisch verschlimmern sollte“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch.

„Es geht im Kern um die personelle Einsatzfähigkeit aller Sicherheitsbehörden und kritischen Bereiche, es geht um die Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und es geht um die Versorgungssicherheit zum Beispiel mit Gas, Strom und Lebensmitteln.“ Der „Krisenstab zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und öffentlichen Ordnung in Pandemiezeiten“ (KASOP) soll am Donnerstag (23. Dezember) seine Arbeit aufnehmen und bis zum Jahresende alle Vorbereitungen treffen, um die kritische Infrastruktur dauerhaft abzusichern.



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