Finanzen in Brandenburg: Finanzministerin warnt – braucht das Land Reserven für die fünfte Corona-Welle und vierte Impfung?

Finanzministerin Katrin Lange (SPD) sieht die Kosten der Corona-Pandemie weiter steigen. Irgendwann müsse auch wieder gespart werden, sagte sie in der Haushaltsdebatte im Landtag von Brandenburg.
Soeren StacheKleiderfarbe ist bei Katrin Lange Programm. In schwarz, passend zu ihren düsteren Aussagen für die nächsten Jahre, verteidigte sie am Mittwoch, 15. Dezember, im Landtag den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Und im Sinne einer Kassandra gab sie gleich zu Beginn ihrer Rede eine eher erschreckende Prognose für 2023 ab: Das Land müsse Vorsorge für weitere Corona-Wellen treffen, für eine vierte Impfung oder gar für Impfungen alle vier Monate. Als Finanzministerin wolle sie das nicht kommentieren. Mit einem Ende der Pandemie im nächsten Jahr sei jedenfalls nicht zu rechnen.
