Gesundheit
: Brandenburg richtet Corona-Krisenzentrum ein

Um stets ein aktuelles Lagebild zu haben, hat die Brandenburger Landesregierung ein Corona-Krisenzentrum eingerichtet.
Von
Mathias Hausding
Potsdam
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Der Interministerielle Koordinierungsstab Coronavirus des Landes Brandenburg tagt im Innenministerium. Hier wird das Krisenmanagement der Landesregierung mit allen Landkreisen und kreisfreien Städten koordiniert. Es entsteht der tägliche Lagebericht und notwendige Maßnahmen in die Wege geleitet.

Jens Kalaene/dpa

Das Koordinationszentrum Krisenmanagement (KKM) auf dem Gelände des Innenministeriums in der Potsdamer Innenstadt wurde bereits in den vergangenen Jahren bei besonderen Waldbrand-Lagen genutzt. Nun arbeitet dort ein Stab von 20 bis 30 Experten im Mehrschichtsystem. „An dieser zentralen Stelle fließen alle Informationen aus dem Land zusammen, damit wir schnell handeln können“, erklärt Tobias Arbinger, Sprecher des Brandenburger Gesundheitsministeriums.

Bereits am vergangenen Sonnabend sei damit begonnen worden, das Krisenzentrum einzurichten. „Jetzt geht es darum, Arbeitsroutinen zu entwickeln und zu erkennen, welche Technik noch gebraucht wird.“ Geleitet werde das Corona-Krisenzentrum von Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft. Vor Ort sind unter anderem Vertreter der Ressorts für Gesundheit, Inneres und Bildungsministeriums. Auch die Polizei habe einen festen Platz. Es gehe darum, zum Beispiel über regelmäßige Telefonkonferenzen einen kurzen Draht zu den Landkreisen und den Kommunen sowie zu Krankenhäusern und ambulanten Medizinern zu haben, betont Arbinger.

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