Kohleausstieg: Woidke fordert EU-Mittel für die Lausitz

Dietmar Woidke (SPD), Reiner Haseloff (CDU) und Michael Kretschmer (CDU) informieren vor der Bundespressekonferenz über den aktuellen Stand beim Kohleausstieg in ihren Regionen.
Jens Büttner/ZB/dpaDer Vorschlag des EU-Parlaments für einen Fonds ab 2021 für eine faire Energiewende über 4,8 Milliarden Euro sei ein guter Ansatz. Das erklärte Woidke nach einem Treffen in Brüssel mit seinen Kollegen Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt, CDU) und Michael Kretschmer (Sachsen, CDU) am Montag laut Mitteilung. „Darüber hinaus benötigen die betroffenen Regionen vor allem Unterstützung durch einen verbesserten Beihilferahmen.“ Er warnte vor überproportionalen Kürzungen der EU-Stukturfördermittel für fast ganz Ostdeutschland. Der Kohleausstieg ist schrittweise bis 2038 geplant.