Rainer Genilke (CDU): Der Verkehrsminister von Brandenburg im Fokus – Herkunft und Werdegang

Wer Rainer Genilke (CDU), Brandenburgs Verkehrsminister, ist, wo er herkommt und wie er in die Politik kam. (Symbolbild)
Bernd Settnik/dpaVerkehrswende, ÖPNV-Ausbau und umweltschonende Alltagswege – der Verkehrsminister Rainer Genilke hat alle Hände voll zu tun. Dabei löste er erst im Herbst 2023 Guido Beermann als Minister ab und hat nicht mal ein ganzes Jahr Zeit, um Versprechen und Ziele zu halten. Wer Rainer Genilke ist, wo er herkommt und wer ihn überzeugt hat, in die Politik zu gehen.
Überblick:
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Herkunft und Lebenslauf
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Weitere Minister-Steckbriefe
Rainer Genilke – Ehe, Kinder, Konfession und X-Profil
Name: Rainer Genilke
Geburtstag: 1. März 1968
Geburtsort: Finsterwalde, ehemalige DDR
Beruf: Maschinen- und Anlagenmonteur, Technischer Betriebswirt und Politiker
Familienstand: verheiratet
Kind: ein Kind
Konfession: römisch-katholisch
Partei: CDU
X (ehemals Twitter): @RainerGenilke
Brandenburgs Verkehrsminister: Herkunft und Werdegang
Der Minister für Infrastruktur und Landesplanung wurde am 1. März 1968 in Finsterwalde in der ehemaligen DDR geboren. 1984 macht er seinen Abschluss an der Polytechnischen Oberschule und danach eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur für Haushaltsgroßgeräte im VEB dkk Scharfenstein. Er war in der DDR in der Kirchenbewegung und durfte deswegen nicht studieren. Im Jahr 1996 folgte eine Weiterbildung zum Techniker für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker. 2007 ergänzte er seinen Bildungsweg mit einem Fernstudium, welches er 2010 als technischer Betriebswirt abschloss.
Der CDU-Politiker ist verheiratet und hat ein Kind. Zudem gehört er der römisch-katholischen Kirche an.
Politischer Werdegang von Rainer Genilke (CDU)
Die gestrichene Bahndirektverbindung zu seiner Heimatstadt Finsterwalde und ein Gespräch mit Wolfgang Schäuble hätten ihn nach der Wende davon überzeugt, in die Politik zu gehen. Das berichtete der rbb24. Seit 1999 ist Genilke Mitglied bei der CDU. 2003 wurde er Mitglied und Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Finsterwalde. Zwei Jahre später wurde der Lausitzer zum ersten Mal in den Landesvorstand der CDU Brandenburg gewählt und war von 2008 bis 2019 Mitglied des Kreistages Elbe-Elster.
Im Jahr 2019 wurde Genilke Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und schied dafür aus dem Landtag aus, dem er seit 2009 angehörte. Im November 2023 trat der ehemalige Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Guido Beermann, zurück und Genilke übernahm das Ministeramt.
Seine Schwerpunkte bis zum Ende der Legislaturperiode sind gute Verkehre, Wohnungsbau – speziell sozialer Wohnungsbau. Genilke hat den Ruf, in Brandenburg „jedes Schlagloch zu kennen“, wie CDU-Parteivorsitzender in Brandenburg, Jan Redmann, im November 2023 vom rbb24 zitiert wird. Wegen seiner Fachkenntnis wurde er bei seinem Amtsantritt als sehr kompetent angesehen.
Erste Amtshandlungen waren das ÖPNV-Gesetz zur Ausstattung der Verkehrsbetriebe und die Koordination der Brandenburger und Berliner Verkehrsangebote. Sein Ziel: 60 Prozent der Verkehrswege bis 2030 ohne Auto zu gestalten.
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