Tanken in Polen: Aktuelle Spritpreise für Benzin und Diesel hinter der Grenze

Tanken in Polen: So günstig sind die Spritpreise für Benzin und Diesel zurzeit hinter Grenze. (Symbolbild)
Marcus Brandt/dpaDas Jahr startet für die Brandenburger mit Winterwetter und Dauerfrost. Bei diesen eisigen Temperaturen fahren die meisten lieber mit dem Auto. Gerade wenn man mehr im Auto sitzt und mehr Benzin oder Diesel verbraucht, achtet man auf die Spritpreise. In Polen spart man beim Tanken. Eine Fahrt über die Grenze an eine polnische Tankstelle lohnt sich. Wie viel man für Benzin und Diesel aktuell hinter der Grenze bezahlt, welcher Kraftstoff sich nicht für eisige Temperaturen eignet und was man bei einer Panne im Winter beachten sollte.
Aktuelle Spritpreise in Polen
Tanken im Winter
Winterdiesel in Polen
Tanken in Polen: Das sind die Preise für Benzin und Diesel
Auf Usedom in Swinemünde:
Diesel: 1,42 Euro pro Liter (10.01.2024)
Super E5: 1,37 Euro pro Liter (05.01.2024)
Bei Schwedt in Krajnik Dolny:
Diesel: 1,54 Euro pro Liter (11.01.2024 um 08:30 Uhr)
Super 95: 1,60 Euro pro Liter (11.01.2024 um 08:31 Uhr)
Super 98 Plus: 1,70 Euro pro Liter (11.01.2024 um 08:31)
Nahe Seelow in Kostrzyn nad Odrą:
Diesel: 1,53 Euro pro Liter (05.01.2024)
Super E5: 1,46 Euro pro Liter (09.01.2024)
Bei Hohenwutzen in Osinów Dolny:
Diesel: 1,49 Euro pro Liter (11.01.2024 um 08:28 Uhr)
Super 95: 1,44 Euro pro Liter (11.01. um 08:29 Uhr)
Super 98 Plus: 1,57 Euro pro Liter (11.01.2024 um 08:28 Uhr)
Bei Frankfurt (Oder) in Slubice:
Diesel: 1,46 Euro pro Liter (09.01.2024)
Super E5: 1,44 Euro pro Liter (10.01.2024)
Die Preise sind ungefähre Richtwerte aus der Woche vom 08.01. bis 12.01.2024. Quelle: mehr-tanken.de, abtankstellen.de, clever-tanken.de
Darauf muss man beim Tanken im Winter achten
Auch wenn die kurze Frostperiode schon wieder vorbei ist, die nächste kommt bestimmt und dann heißt es: vorbereitet sein. Vor allem die Dieselfahrzeuge können bei eisigen Temperaturen Probleme bekommen. Diesel ist nur bis zu einer bestimmten Temperatur frostsicher und dann beginnt das sogenannte „Ausflocken“ des Kraftstoffes. Der Motor springt nicht mehr an oder kann sogar während der Fahrt ausgehen. Benzinmotoren hingegen verkraften auch extreme Kälte gut.
Wann gefriert Diesel? Und was ist dann zu tun?
Dieselmotoren können bereits ab 0 Grad Probleme bekommen, was in unseren Breitengraden im Winter nicht selten ist. Das sagt der ADAC. Was kann man also tun, um zu verhindern, dass das Auto plötzlich nicht mehr anspringt? Eine erste bedeutende Maßnahme ist es, das Fahrzeug rechtzeitig zu betanken. Es gibt nämlich sogenannten „Winterdiesel“, der von Herbst bis Frühjahr an allen Tankstellen zur Verfügung steht und bis zu -20 Grad kältefest sein soll.
Winterdiesel – so einer Panne vorbeugen
Der speziell für niedrige Temperaturen entwickelte Kraftstoff enthält besondere Zusatzstoffe, die das Ausflocken verhindern sollen. Diese werden dem Diesel bereits während des Raffinerieprozesses zugeführt. Aber auch diese Mischung kann ab -7 Grad zu Problemen führen. Das hängt unter anderem davon ab, wie viel „Sommerdiesel“ noch im Gemisch vorhanden ist, wie wind- und kältegeschützt das Auto abgestellt wurde und ob es ggf. eine Filterheizung besitzt.
Springt das Auto nicht mehr an, heißt es warten auf wärmere Temperaturen, damit das komplette Kraftstoffsystem wieder auftauen kann. Auf jeden Fall sollte man keine Experimente mit einem Föhn oder Heißluft versuchen. Damit beschädigt man im Zweifel mehr, als dass alle notwendigen Stellen erreicht werden.
Gibt es Winterdiesel auch in Polen?
Auch im europäischen Ausland ist Winterdiesel verfügbar. Die Zeiträume variieren leicht, aber in Polen bekommt man ihn, wie hierzulande, von Mitte November bis Ende Februar.

