Classic Open Air Berlin 2025: Anna Netrebko und Gregory Porter – Festival stellt Programm vor

Gaben Einblicke ins Programm des Classic Open Airs 2025 in Berlin: Mario Hempel (v.l.), Jacqueline Zich, Joana Mallwitz, Sabine Schiller, Janina Paul und Joja Wendt
Bernd von Jutrczenka/dpa- Classic Open Air Berlin kehrt 2025 nach zwei Jahren Pause zurück, vom 17. bis 21. Juli.
- Künstler wie Anna Netrebko, Gregory Porter und Nigel Kennedy treten auf.
- Veranstalter DEAG stellt Programm vor, Eintrittspreise beginnen bei 60 Euro.
- Highlight ist das Abschlussfeuerwerk vom Konzerthaus-Dach.
- Festival findet auf dem sanierten Gendarmenmarkt statt, Platz für 6000 Menschen pro Abend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen der Sanierung des Gendarmenmarkts musste das Classic Open Air zwei Jahre lang pausieren. Vom 17. bis 21. Juli 2025 feiert das Festival seine Rückkehr in frischem Ambiente und unter neuer Leitung. Dass mit Konzerthaus-Dirigentin Joana Mallwitz, Opernstar Anna Netrebko und Sänger und Moderator Giovanni Zarrella einige namhafte Acts auf der Freilichtbühne stehen werden, war bereits bekannt. Nun wurde das Programm offiziell vorgestellt.
Der Veranstalter DEAG, der die Leitung von Gesellschafter und Partner Mario Hempel übernommen hat, lud dafür am Mittwoch (21. Mai) werbewirksam an den Gendarmenmarkt. Für einen Fototermin auf der Treppe des Konzerthauses versammelte sich Hempel zusammen mit Joana Mallwitz, Konzerthaus-Direktorin Janina Paul, Pianist Joja Wendt und den Geschäftsführerinnen des Classic Open Airs, Jacqueline Zich und Sabine Schiller.
Classic Open Air Berlin – „Festival mit internationaler Strahlkraft“
„Das Classic Open Air ist ein Festival mit internationaler Strahlkraft“, betont Joja Wendt im Anschluss beim Pressegespräch. Entsprechend leicht sei ihm gefallen, Gaststars für seine „Saturday Night – Joja Wendt & Gäste“ am 19. Juli zu finden. Für den Auftritt konnte der Pianist neben anderen den Geigenvirtuosen Nigel Kennedy, Sänger Sasha und den für seine Frank-Sinatra-Interpretationen bekannt gewordenen Tom Gaebel gewinnen.
Ebenfalls Teil des Programms ist am 18. Juli Giovanni Zarrella, der mit seiner „Italienischen Sommernacht“ ein wenig Dolce Vita auf dem Gendarmenmarkt verbreiten möchte. Auch Jazz-Sänger Gregory Porter ist am 20. Juli mit dabei. Die Sopranistin Anna Netrebko, deren Auftritte immer wieder wegen ihrer vermeintlichen Nähe zu Wladimir Putin von Protesten begleitet werden, wird am 21. Juli gemeinsam mit dem Tenor Yusif Eyvazov Arien und Duette aus den Verdi-Opern singen.
Eröffnet wird das Classic Open Air am 17. Juli vom Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Joana Mallwitz, das unter anderem die Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ spielt.
„Klassik tut hier nicht weh“, sagt Mario Hempel
Für viele Künstlerinnen und Künstler ist Berlin eben ein Sehnsuchtsort, ist sich Joja Wendt sicher. „Berlin ist die Kulturhauptstadt!“ Diesen Anspruch mache auch das Classic Open Air sichtbar. Dem Publikum möchte das Festival dabei Brücken hin zur klassischen Musik bieten. „70 Prozent der Menschen, die hierherkommen, gehen nie oder kaum ins Theater“, schätzt Mario Hempel, der seit vielen Jahren der Organisator im Hintergrund war. Für viele Besucher sei das Classic Open Air ein Einstiegserlebnis in die Theater- und Opernwelt. „Klassik tut hier nicht weh.“

Traditionell endet das Classic Open Air mit einem Feuerwerk (wie hier 2017). Auch diesmal soll es wieder so sein.
Jörg Carstensen/dpaDass dem Gendarmenmarkt dabei keine unwesentliche Rolle zukommt, daran hat Hempel keinen Zweifel: „Die Seele des Festivals ist der Platz.“ Umso schöner sei es, dass dieser nach der Sanierung wieder in neuem Glanz erstrahle und dem Open Air optimale Bedingungen biete. „Wir mussten früher die Gullydeckel abkleben, sonst hätte man Good Vibration von unten gehabt“, teilt der Unternehmer als anschauliche Anekdote mit. Dies sei nun nicht mehr nötig.
Beste Bedingungen also nach der Zwangspause. Mit einem bunten Programm, das sich zwischen Klassik und Pop bewegt, und einem Preissystem, das bei Tickets für 60 Euro beginnt, will man auch diesmal ein möglichst breites Publikum erreichen. Auch auf das Feuerwerk, traditionell vom Dach des Konzerthauses gezündet, wird als Schlusspunkt nicht verzichtet. Kapazität bietet das durch Sponsoren finanzierte Event für rund 6000 Menschen pro Abend. Gut die Hälfte der Plätze sei bereits ausverkauft.
Die Erfahrung zeige aber, dass auch die um den Gendarmenmarkt befindlichen Balkone während des Classic Open Airs Platz für viele Zuschauer biete, so Hempel. „Viele Leute machen Picknicks vor dem Zaun.“ Sogar die Vögel können sich begeistert zeigen, wie Festival-Veteran Joja Wendt weiß: „Wenn man in F-Dur spielt, dann wird gezwitschert, bis der Arzt kommt.“
Classic Open Air Berlin 2025
Diesmal findet das Classic Open Air zwischen dem 17. und 21. Juli statt. Die Freilichtbühne befindet sich wie gewohnt vor dem Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt.
Details zum Programm sowie Tickets gibt es hier.


