BAföG: Mehr Geld für Studierende? Das plant die neue Regierung im Koalitionsvertrag

Was steht im neuen Koalitionsvertrag der CDU, CSU und SPD zum BAföG?
Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa- Koalitionsvertrag 2025: CDU, CSU und SPD planen BAföG-Änderungen.
- Wohnkostenpauschale wird auf 440 Euro erhöht.
- Grundbedarf für Studierende wird in zwei Schritten angepasst.
- Darlehensdeckelung und Hinzuverdienstgrenze bleiben unverändert.
- BAföG soll vereinfacht, digitalisiert und beschleunigt werden.
- Höhere Förderung für Begabtenförderwerke geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Mittwoch, 9. April 2025, haben Politiker der CDU/CSU und SPD den Entwurf eines neuen Koalitionsvertrages vorgestellt. Auch wenn dieser noch von den Parteien bestätigt werden muss, lohnt sich ein Blick: Was plant die neue Regierung unter dem wahrscheinlichen Kanzler Friedrich Merz (CDU) für das BAföG?
Was ist das „BAföG“?
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, hat das Ziel, gleiche Bildungschancen für alle unabhängig von ihrer finanziellen Lage sicherzustellen. Es bietet staatlich finanzierte Hilfe für Schülerinnen, Schüler und Studierende in Deutschland während ihrer Ausbildungs- oder Studienzeit. Die Unterstützung umfasst zinslose Darlehen sowie nicht rückzahlbare Einmalzahlungen.
Der Bundestag verabschiedete zuletzt am 13. Juni 2024 eine Reform des Bafög. Diese umfasste eine Anhebung der Regelsätze für die Ausbildungsförderung um fünf Prozent sowie Erhöhungen beim Wohnkostenzuschuss und den Elternfreibeträgen. Zudem bekamen Studierende eine einmalige Studienstarthilfe in Höhe von tausend Euro. Worauf können sich Studierende den aktuellen Plänen von DCU, CSU und SPD zufolge nach in den nächsten Jahren einstellen?
BAföG: Das planen CDU, CDU und SWP im Koalitionsvertrag
Zum Wintersemester 2026/2027 soll die Wohnkostenpauschale auf einmalig 440 Euro erhöht werden. Auch eine Anpassung des Grundbedarfs für Studierende an das Grundsicherungsniveau ist in zwei Schritten (hälftig zum Wintersemester 2027/28 und 2028/29) geplant. Eine Erhöhung erfolge dem Koalitionsvertrag zufolge in prozentual gleichem Umfang beim BAföG für Schülerinnen und Schüler. Den aktuellen Plänen der CDU, CSU und SPD nach bleibt die Darlehensdeckelung unverändert. Die Hinzuverdienstgrenze bleibt an die Minijobgrenze gekoppelt. Die Parteien wollen den BAföG-Bezug weiter vereinfachen, digitalisieren und beschleunigen - ersteres gilt auch für BAföG-Folgeanträge. Wie genau dies geschehen soll, ist zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht abzusehen.
Begabtenförderwerke und die Stiftung Begabtenförderung Berufliche Bildung sollen mit einer höheren Förderungen ausgestattet werden. Eine genaue Höhe ist noch nicht bekannt.
