Kommunalwahl 2025 in NRW: Köln, Dortmund & die AfD – wo es besonders spannend ist

Kölner Dom: In der Domstadt könnte es am kommenden Sonntag zu einem spannenden Wettrennen um den Posten des Oberbürgermeisters kommen.
Oliver Berg/dpa- Kommunalwahl in NRW am 14. September 2025: Rund 13 Mio. Wahlberechtigte entscheiden.
- Köln: Dreikampf um OB-Posten – Greitemann (CDU), Aymaz (Grüne), Burmester (SPD).
- Solingen: Sicherheit im Fokus – Duell Neumann (SPD) gegen Flemm (CDU) ohne klaren Favoriten.
- Dortmund: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kalouti (CDU) und Westphal (SPD).
- AfD stark in Gelsenkirchen – Prognosen erwarten über 10 %, wie bei der Bundestagswahl 2021.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Wochenende werden im bevölkerungsreichsten Bundesland der Bundesrepublik die politischen Weichen neu gestellt. Am Sonntag, 14. September 2025, stehen in Nord-Rhein-Westfalen Kommunalwahlen an. Rund 13 Millionen Menschen dürfen dann über ihre politische Vertretung in ihren Städten entscheiden.
Während in den bevölkerungsreichen Städten großteils die SPD und vereinzelt die Grünen laut Prognosen vorne liegen, bleiben die ländlicheren Regionen voraussichtlich CDU dominiert. In einzelnen Orten bahnt sich allerdings ein spannendes Rennen an. Hier ein Überblick, wo es am Sonntag zu spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen kommen könnte.
Köln
In der einwohnerstärksten Stadt kann man sich auf einen Abend ohne klaren Sieger oder Siegerin einstellen. Nachdem die Amtsinhaberin Henriette Reker angekündigt hatte, nicht mehr kandidieren zu wollen, buhlen drei Kandidaten um das Amt des Oberbürgermeisters in der Domstadt.
Markus Greitemann (CDU), Berivan Aymaz (Grüne) und Torsten Burmester (SPD) liegen laut einer Wahlumfrage des Kölner-Stadt-Anzeigers allesamt nur knapp über zehn Prozent, eine Stichwahl ist hier wohl unumgänglich.
Solingen
Die kreisfreie Stadt im Bergischen Land war etwas mehr als einem Jahr Tatort eines grausamen Terroranschlages. Beim Stadtfest stach ein 26-Jähriger wahllos um sich, er töte drei Menschen und verletzte acht weitere. Nun verwundert es kaum, dass laut einer Umfrage des WDR den Bewohnern im bergischen Land das Thema „Sicherheit und Ordnung“ besonders wichtig ist.
Doch wer dafür künftig sorgen wird, ist noch offen. Der bisherige Oberbürgermeister Tim Kurzbach tritt nicht erneut an. Es bahnt sich ein Zweikampf um das Amt an. Es lautet: Josef Neumann (SPD) gegen Daniel Flemm (CDU) auch hier zeigen die Prognosen keinen eindeutigen Sieger.
CDU vs. SPD in der Fußball-Metropole
Dortmund
Ein spannendes Duell erwartet die fußballaffine schwarz-gelbe Stadt am Wochenende. Am Samstag spielt der BVB gegen Heidenheim, das sollte eine klare Angelegenheit für die Dortmunder werden. Eine knappere Angelegenheit erwartet die Dortmunder allerdings bei der Wahl am Sonntag. Da heißt es rot-schwarz statt schwarz-gelb. Einer Umfrage des WDR zufolge trauen 20 Prozent der Dortmunder der CDU zu, „die Probleme Vorort zu lösen“, knapp dahinter mit 17 Prozent liegt hier bereits die SPD.
Der SPD-Kandidat Thomas Westphal wird versuchen, die Nachspielzeit noch zu nutzen und letzte Kräfte zu mobilisieren, um an Kontrahenten Alexander Omar Kalouti von der CDU vorbeizuziehen. Mal sehen, wer von den beiden am Ende das Spiel für sich dreht und wer sich ins Abseits stellt.
So steht es um die AfD in NRW
AfD auf Platz drei.
Blickt man auf die Prognose und Umfragen zur Kommunalwahl, sieht man oft ein ähnliches Bild. CDU oder SPD machen unter sich die ersten zwei Plätze aus, mit tendenziell mehr Zuspruch für die CDU und auf Platz drei liegt mit etwas mehr als zehn Prozent meist die Alternative für Deutschland (AfD).
Besonders in Gelsenkirchen wird ein hohes Ergebnis für die Partei am rechten Rand erwartet. Dort hatte sie bei der vergangenen Bundestagswahl mit beinahe 25 Prozent zusammen mit Kaiserslautern erstmals einen Wahlkreis in Westdeutschland für sich entscheiden können.
