MOZ+MOZ+35 Jahre Deutsche Einheit
: Holt der Osten bei der Besetzung von Spitzenposten erst nach 2050 auf?

Dass Ostdeutsche in den Chefetagen von Politik, Wirtschaft und Kultur unterrepräsentiert sind, ändert sich nur langsam. In manchen Bereichen sinkt ihr Anteil sogar.
Von
André Bochow
Berlin
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Dienstwagen von Spitzenpolitikern: ARCHIV - 18.06.2024, Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg: Limousinen stehen im Hof der Leucorea, einem historischen Universitätsgebäude. Dort findet das eintägige Treffen der Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder und dem Bundeskanzler statt. (zu dpa: «Verband: Politiker setzen auf klimaschädliche Dienstwagen») Foto: Sebastian Willnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dienstwagen von Spitzenpolitikern. Wenn sich sich ostdeutsche Ministerpräsidenten, wie hier im vergangenen Jahr in Lutherstadt Wittenberg, treffen, dann stehen die Limousinen tatsächlich für Politiker bereit, die aus Ostdeutschland stammen. Eine echte Ausnahme innerhalb der deutschen Führungselite. Bei Militär und freier Wirtschaft gibt es in den oberen Führungszirkeln fast nur Westdeutsche.

Sebastian Willnow/dpa