MOZ+MOZ+Heimischer Bergbau
: Der schwere und verspätete Kampf gegen die Rohstoff-Abhängigkeit

HintergrundEs sind spezielle Metalle, die für die digitalisierte Welt und für die Energiewende gebraucht werden. Die meisten davon kontrolliert China. Und was ist mit der Förderung hierzulande?
Von
André Bochow
Berlin
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Lithiumabbau im Erzgebirge: ARCHIV - 04.10.2021, Sachsen, Altenberg: Ein Stück mit Lithium durchsetztes Stück Erz hält der sächsische Wirtschaftsminister am "Rohstofftag" in einer Bergmannshabit vor dem Arno Lippmann Schacht in den Händen. In der Region Zinnwald, unter dem Kamm des Erzgebirges an der deutsch-tschechischen Grenze, will das Unternehmen Deutsche Lithium GmbH Bergwerk und eine Aufbereitungsanlage errichten. (Zu dpa: «Sachsen will stärker auf heimische Rohstoffe setzen») (zu dpa: «Sachsen stellt Weichen für Batterieindustrie im Freistaat») Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Geht es voran? Schon vor vier Jahren hielt Sachsens damaliger Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) ein Stück mit Lithium durchsetztes Erz in die Kamera. Die Bergmannskluft sollte verdeutlichen, dass das bergbauerfahrene Erzgebirge mit der Lithiumförderung bald eine Abbau-Renaissance erleben würde. Noch aber ist es nicht so weit.

Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa