Update, 6. Juni, 23 Uhr:
Die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit großem Abstand gewonnen. Die AfD lag deutlich dahinter auf Platz zwei

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Hochrechnung, Stand 23.00 Uhr

Hochrechnung in Prozent (Wahlbeteiligung 61,6 Prozent):

  • CDU (ARD 37 Prozent / ZDF 36,8 Prozent)
  • AfD (20,9 / 21,4)
  • Die Linke (11,3 / 11,0)
  • SPD (8,3 / 8,3)
  • Grüne (6,1 / 5,9)
  • FDP (6,4 / 6,4)
  • Sonstige (10,1 / 10,2)

Prognostizierte Sitzverteilung im Magdeburger Landtag (95 Sitze; Mehrheit: 48 Sitze):

  • CDU: 39
  • AfD: 22
  • Linke: 12
  • SPD: 9
  • FDP: 7
  • Grüne: 6
Alle weiteren Entwicklungen, alles über mögliche Sitzverteilung und mögliche Koalitionen lesen Sie  hier.
  • Bis 18.00 Uhr waren rund 1,8 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen.
  • Rund 2,2 Millionen Menschen leben in Sachsen-Anhalt.
  • Insgesamt stellen sich 449 Kandidatinnen und Kandidaten von 22 Parteien zur Wahl, verteilt auf 41 Wahlkreise.
  • Amtierender Ministerpräsident in Magdeburg ist Reiner Haseloff (CDU).
  • Seit fünf Jahren regiert in Sachsen-Anhalt Deutschlands erste Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen.

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich laut letzten Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD ab. Insgesamt 449 Kandidatinnen und Kandidaten von 22 Parteien stellen sich zur Wahl, verteilt in 41 Wahlkreisen.
Ministerpräsident Reiner Haseloff trat in Wittenberg an die Wahlurne. Der CDU-Politiker und Spitzenkandidat der Union im Land wurde in seiner Heimatstadt von seiner Frau Gabriele begleitet. Er habe alles getan, was notwendig und machbar gewesen sei, um die Menschen zu überzeugen, sagte der Christdemokrat. Dieser Sonntag sei der Tag der Wähler. Mit einem ersten Stand zur landesweiten Beteiligung wird laut Landeswahlleitung ab Mittag gerechnet.

Ausgang der Wahl wird bundesweit mit Spannung erwartet

Der Ausgang der Landtagswahl wird bundesweit mit Spannung erwartet. Nach den jüngsten Umfragen könnte es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD kommen. Es ist die letzte Landtagswahl vor der Bundestagswahl im September. Die Stimmabgabe des Ministerpräsidenten und auch anderer Spitzenkandidaten von Parteien wie der AfD wurden begleitet von einem großen Medieninteresse.
In den landesweit mehr als 2000 Wahllokalen galten die Corona-Regeln mit Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht. Angesichts der Pandemie wird von einem hohen Anteil an Briefwählern ausgegangen. Mancherorts bildeten sich vor den Wahllokalen aber auch Schlangen.
Bei der Landtagswahl 2016 lag die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt am Ende des Tages bei 61,1 Prozent. In Sachsen-Anhalt regieren seit 2016 die CDU, die SPD und die Grünen zusammen als Deutschlands erste sogenannte Kenia-Koalition. Der CDU-Ministerpräsident Haseloff hat laut Umfragen gute Chancen auf eine dritte Amtszeit. Der Christdemokrat hatte im Wahlkampf eine Zusammenarbeit mit der AfD nach der Landtagswahl ausgeschlossen.

Das sagt der AfD-Spitzenkandidat Oliver Kirchner

Der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, Oliver Kirchner, sagte bei seiner Stimmabgabe in Magdeburg, er hoffe, dass die Partei am Sonntag stärkste Kraft werde. Er sei aber auch mit einem Ergebnis zufrieden, das sich zwischen 22 und 26 Prozent bewege, sagte Kirchner. „Ich würde mir wünschen, dass das hier auch ein richtungsweisendes Ergebnis für die Bundestagswahl wird.“
Die CDU hatte vor fünf Jahren 29,8 Prozent der Wählerstimmen in Sachsen-Anhalt bekommen. Die AfD kam 2016 auf 24,3 Prozent. Die Linke bekam 16,3 Prozent der Wählerstimmen, die SPD 10,6 Prozent und die Grünen 5,2 Prozent. Die FDP scheiterte mit 4,9 Prozent an der 5-Prozent-Hürde. Der Liberalen haben laut Umfragen Chancen auf den Wiedereinzug in das Magdeburger Parlament.

Das Wahlrecht in Sachsen-Anhalt

Die Wähler müssen zwei Kreuze machen: Eines für den Direktkandidaten ihres Wahlkreises und eines für die Landesliste einer Partei. Jeder der 41 Wahlkreise wird im neuen Magdeburger Landtag dann von dem Direktkandidaten mit den meisten Stimmen vertreten.
Weitere mindestens 42 Abgeordnete kommen darüber hinaus über die Landeslisten ins Parlament - sofern ihre Partei mehr als fünf Prozent der Zweitstimmen erreicht hat. Wählen darf man in Sachsen-Anhalt ab 18.

Die Briefwahl in Sachsen-Anhalt

Trotz rückläufiger Corona-Infektionszahlen rechnet das Land Sachsen-Anhalt mit einem deutlichen Zuwachs der Briefwahl-Stimmen. Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im März hatten zwei von drei Wählern per Brief gewählt. Auch in Sachsen-Anhalt sind die Briefwahlunterlagen sehr nachgefragt. Bei der Landtagswahl 2016 hatten sich in Sachsen-Anhalt nur 13,7 Prozent für die Briefwahl entschieden.

Die Ausgangslage vor der Wahl in Sachsen-Anhalt

Seit fünf Jahren regiert in Sachsen-Anhalt Deutschlands erste Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen. Das Bündnis hat 46 der 87 Sitze des Magdeburger Landtags. Oppositionsführerin ist die AfD mit 21 Mandaten, gefolgt von der Linken mit 16.
Die CDU war bei der Wahl 2016 auf 29,8 Prozent gerutscht, die AfD hatte mitten in der Flüchtlingskrise mit 24,3 Prozent ihr bundesweit bislang zweitbestes Ergebnis errungen. Die übrigen Ergebnisse von damals: Linke 16,3, SPD 10,6, Grüne 5,2. Die FDP ist mit 4,9 Prozent nicht im Landtag.

Das Personal in Magdeburg

Für die CDU geht zum dritten Mal Ministerpräsident Reiner Haseloff ins Rennen. Die weiteren Landtagsparteien schicken ihre Fraktionschefs auf Listenplatz eins ins Rennen: Oliver Kirchner bei der AfD, Eva von Angern bei der Linken, Katja Pähle bei der SPD und Cornelia Lüddemann bei den Grünen. FDP-Spitzenkandidatin ist die frühere Landtagsabgeordnete Lydia Hüskens.

Die Wahlkampf-Themen in Sachsen-Anhalt

Die Corona-Krise überschattet auch den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, nur wenige Themen finden daneben wirklich Gehör. Für Aufmerksamkeit sorgte unter anderem eine Kampagne der Linken, die die Benachteiligung Ostdeutscher auf dem Arbeitsmarkt anprangerte. Die Regierungsparteien werben mit den Erfolgen ihrer Arbeit. Vor allem in der Schlussphase wurde der CDU von SPD, Grünen und Linken unterstellt, trotz gegenteiliger Beteuerungen bei der Abgrenzung zur AfD zu wackeln.

Was wird aus dem Kenia-Bündnis - die Optionen

Nach derzeitigen Umfragen ist eine Mehrheit für das Kenia-Bündnis nicht sicher. Dieselben Umfragen schreiben der FDP gute Chancen zu, nach zehn Jahren in den Magdeburger Landtag zurückzukehren. Die Liberalen könnten somit für Haseloff ein weiterer Koalitionspartner sein - und als vierte Kraft im Bunde eine Regierung jenseits von AfD und Linker absichern.
Die jüngsten Umfragen prognostizieren einen Zweikampf zwischen CDU (25 bis 30 Prozent) und AfD (23 bis 26 Prozent), in den meisten Befragungen lag die CDU aber vorn. Die SPD verharrt in den Befragungen auf ihrem bisherigen Niveau knapp über 10 Prozent, die Grünen legen dort auf 8 bis 11 Prozent zu, die FDP auf 7 bis 8, die Linke rutscht weiter auf 10 bis 13 Prozent. Dass Haseloff sein Amt verliert, ist demnach ausgesprochen unwahrscheinlich, weil die AfD keine Koalitionspartner hätte.

Wahl Sachsen Anhalt 2021: Diese öffentlich-rechtlichen Sender übertragen die Landtagswahl

Die Landtagswahl am 06.06.2021 in Sachsen-Anhalt wird von mehreren TV-Sendern im Fernsehen und online live begleiten.
  • Ab 17.30 Uhr wird in der ARD in verschiedenen Sendeblöcken über den Ausgang der Wahlen und die Folgen berichtet. Elemente der Sendung sind die Infratest dimap Ergebnisse, Reporterbeiträge aus den Regionen, Runden mit SpitzenpolitikerInnen der Bundes- und Landespolitik und aller in den Landtag gewählten Parteien und ExpertInnenanalysen.
  • Um 19:20 Uhr diskutiert Tina Hassel, Studioleiterin und Chefredakteurin Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio, bei der „Berliner Runde“ mit den Generalsekretär:innen und Bundesgeschäftsführer:innen der in Fraktionsstärke im Bundestag vertretenen Parteien die Ergebnisse der Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre bundespolitischen Auswirkungen.
  • Von der Wahl in Sachsen-Anhalt berichtet das ZDF am Sonntag, 6. Juni 2021, ab 17.45 Uhr live. Im ZDF-Wahlstudio in Magdeburg begrüßt die stellvertretende ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten die Zuschauerinnen und Zuschauer zu diesem Wahlabend und spricht direkt nach der Prognose um 18.00 Uhr mit führenden Köpfen der Berliner Parteien. An ihrer Seite im Studio ist zudem Parteienforscher Karl-Rudolf Korte. Die aktuellen Zahlen und Hochrechnungen liefern ZDF-Politikchef Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen.
  • Der Ausgang der Landtagswahl ist auch Thema in den 19 Uhr-"heute"-Nachrichten im ZDF. Im Wahlstudio kommen dazu die Spitzenkandidaten zu einer ersten Fragerunde zusammen.
  • Und auch das "heute journal" um 21.45 Uhr berichtet ausführlich über die Wahl in Sachsen-Anhalt.
  • Bereits ab 17.00 Uhr berichtet "ZDFheute live" online von der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
  • phoenix berichtet am Wahltag ab 17.00 Uhr live über den letzten Stimmungstest vor der Bundestagswahl im September, aktuelle Zahlen und Analysen werden ergänzt durch Live-Interviews und Gespräche aus Magdeburg und Berlin.
  • Nach der Tagesschau bittet Michaela Kolster um 20.15 Uhr zur "phoenix wahlrunde" mit hochkarätigen Gesprächspartnern, um den Wahlabend in Magdeburg eingehend zu analysieren. Ihre Gäste sind der Leiter der F.A.Z.-Parlamentsredaktion Eckart Lohse, DLF-Hauptstadtkorrespondentin Katharina Hamberger und WELT-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld.
  • Um 23.00 Uhr fasst Marlon Amoyal in "phoenix der tag" noch einmal die Ergebnisse und Reaktionen des Wahlabends zusammen.
  • In der MDR-Wahlsendung berichtet MDR Aktuell TV mit den Kolleg:innen vom Landesfunkhaus ab 17.45 Uhr in einem MDR Extra: Die Wahl. Die Moderator:innen sprechen mit Politiker:innen und Expert:innen, ordnen Filmbeiträge ein. Der Infratest dimap Moderator wird die Infratest-Dimap-Ergebnisse präsentieren – die Prognose, die Hochrechnungen, Wählerwanderung, mögliche Regierungskonstellationen usw.
  • Ab 20.15 Uhr wird es ein MDR Extra – Die Wahl im Bürgercheck geben. Was erwarten die Wähler:innen von der neuen Regierung? Die ModeratorInnen sprechen mit BürgerInnen, PolitikerInnen und ExpertInnen, ordnen Filmbeiträge ein. Der Infratest dimap Moderator wird weitere Infratest-dimapErgebnisse und Hintergrundanalysen präsentieren, als Grundlage für die Gespräche.

Wahl Sachsen Anhalt 2021: Rund 350.000 Sachsen-Anhalter nutzen Wahl-O-Mat zur Landtagswahl

Den Wahl-O-Mat der Landeszentrale für politische Bildung zur Landtagswahl am 06.06.2021 haben bislang rund 350.000 Sachsen-Anhalter genutzt. „Der Wahl-O-Mat ist auch deshalb wieder ein Renner, weil die Wählerinnen und Wähler hier auf einfache und spielerische Art und Weise herausfinden können, wo es die größten Übereinstimmungen zu den eigenen politischen Ansichten gibt“, betonte Direktor Maik Reichel am Mittwoch in einer Mitteilung der Landeszentrale. 2016 war das Online-Angebot damaligen Angaben zufolge bis zur Landtagswahl mehr als 488.000 Mal durchgespielt worden.

Wahl Sachsen Anhalt 2021: Landratswahlen in vier Landkreisen - Dessau-Roßlauer wählen neuen OB

Parallel zur Landtagswahl treffen rund 700.000 Wahlberechtigte in vier Landkreisen und zwei Städten in Sachsen-Anhalt auch kommunalpolitische Entscheidungen. So werden am Sonntag in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Jerichower Land, Wittenberg und Mansfeld Südharz neue Landräte gewählt.

Landkreis Mansfeld-Südharz:

Gut zwei Jahre nach seinem Rücktritt will es Sachsen-Anhalts ehemaliger Finanzminister André Schröder (CDU) noch einmal wissen. Der 52-Jährige will Landrat in Mansfeld-Südharz werden. Dafür müsste sich der gebürtige Sangerhäuser gegen vier Mitbewerber und eine Mitbewerberin durchsetzen. Konkret sind das Silvio Jacob (Freie Bürger Mitteldeutschland), Cathèrine Kayser (AfD), Carsten Reuß (SPD) sowie André Ulrich und Sven Vogler (beide parteilos). Die amtierende Landrätin Angelika Klein (69, Linke) tritt nicht wieder an.

Landkreis Wittenberg:

Die längste Kandidatenliste weist der Landkreis Wittenberg auf. Neun Namen stehen auf dem Stimmzettel für die Landratswahl, darunter auch der von Christian Tylsch (CDU), dem Büroleiter von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Der 1983 geborene Tylsch wollte bereits 2014 Landrat in Wittenberg werden, war aber in der Stichwahl knapp Jürgen Dannenberg (Linke) unterlegen. Der 68-Jährige stellt sich nicht wieder zur Wahl. Als möglichen Stichwahltermin gab der Landkreis den 20. Juni bekannt.

Landkreis Anhalt-Bitterfeld:

Den aktuell dienstältesten Landrat in Sachsen-Anhalt, Uwe Schulze in Anhalt-Bitterfeld, wollen drei Kandidaten beerben. Der 59 Jahre alte CDU-Politiker ist bereits seit 2001 Landrat, zunächst im Altlandkreis Bitterfeld und seit 2007 in Anhalt-Bitterfeld. Die Wahlberechtigten haben die Wahl zwischen Andy Grabner (CDU), Swen Knöchel (Linke) und Volker Olenicak (AfD). Eine mögliche Stichwahl ist für den 27. Juni angesetzt.

Landkreis Jerichower Land:

Im Jerichower Land möchte Landrat Steffen Burchhardt (SPD) im Amt bleiben. Der 40-Jährige hat mit Jan Braunsberger (CDU) nur einen Gegenkandidaten. Burchhardt hatte sich 2014 in einer Stichwahl mit fast 70 Prozent der Stimmen gegen Lutz-Georg Berkling (CDU) durchgesetzt.

Stadt Dessau-Roßlau:

In Dessau-Roßlau sind die Wählerinnen und Wähler aufgerufen, den Nachfolger von Oberbürgermeister Peter Kuras (FDP) zu bestimmen. Der 63-Jährige geht in den Ruhestand. Um den Chefposten im Rathaus buhlen acht Kandidaten, darunter Vertreter von CDU, AfD und den Grünen. Dessau-Roßlau ist neben Magdeburg und Halle eine von drei kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt.

Stadt Halle:

In Halle geht es am Sonntag auch um die Zukunft der Mobilität in der Innenstadt. Im November 2020 hatte der Stadtrat eine Konzeption für eine „weitestgehend autofreie Altstadt“ beschlossen, wogegen es ein Bürgerbegehren gegeben hatte. Das hatten nach Angaben der Initiatoren 9600 Hallenser und Hallenserinnen unterschrieben. Nun gibt es einen Bürgerentscheid mit der Frage, ob der Stadtratsbeschluss aufgehoben werden soll. Stimmen mindestens 20 Prozent der Wählerinnen und Wähler mit „ja“, wird der Beschluss aufgehoben.

Landtagswahl Sachsen Anhalt 2021: Große Mehrheit hat sich schon entschieden oder bereits gewählt

Am Sonntag (06.06.2021) wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Nach einer aktuellen Umfrage haben sich dabei eine große Mehrheit der Wählerinnen und Wähler schon entschieden. Das legen die Ergebnisse einer Befragung des Meinungsbarometers MDRfragt nahe. Danach wissen 59 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits, welcher Partei sie am 6. Juni ihre Stimme geben werden. Weitere 27 Prozent erklärten, das bereits per Briefwahl getan zu haben. Nur zehn Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklärten, sie seien noch unentschlossen. Die Ergebnisse sind nach Angaben des MDR nicht repräsentativ, aber gewichtet.