Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU gewinnt kein einziges Direktmandat

Auch der bisherige Ministerpräsident Sven Schulze verpasst den Einzug per Direktmandat.
JOHN MACDOUGALL/afp- CDU holt in Sachsen-Anhalt kein einziges Direktmandat – alle 41 Wahlkreise verloren.
- AfD setzt sich in 38 Wahlkreisen durch, darunter Ulrich Siegmund in Genthin.
- In Magdeburg und Halle stoppt die Linke den AfD-Durchmarsch mit drei Direktmandaten.
- Auch Ministerpräsident Sven Schulze verpasst ein Direktmandat in Magdeburg.
- 2021 gewann die CDU 40 von 41 Direktmandaten, eines ging damals an die AfD.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die CDU hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kein einziges Direktmandat gewonnen. In allen 41 Wahlkreisen mussten sich die Kandidaten der bisherigen Regierungspartei nach vorläufigen Zahlen der Landeswahlleitung geschlagen geben.
In 38 Wahlkreisen setzten sich Kandidatinnen und Kandidaten der AfD durch, darunter auch Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im Wahlkreis Genthin. Nur in den großen Städten Magdeburg und Halle gelang der AfD demnach kein Durchmarsch.
In einem Magdeburger Wahlkreis und zwei Wahlkreisen in Halle gewannen zwei Bewerber und eine Bewerberin der Linken das Direktmandat. Bei der Landtagswahl 2021 hatte die CDU sich noch in 40 der 41 Wahlkreise das Direktmandat gesichert, ein Direktmandat ging damals an die AfD.
Entscheidend für die Wahl des Direktkandidaten ist die Erststimme, aus dem Zweitstimmenergebnis ergibt sich die Sitzverteilung im Landtag.
