Icon League: So viel Berlin und Brandenburg steckt in der Hallenfußball-Liga

Die neue Saison in der beliebten Icon League hat begonnen. In Summe über 100.000 Menschen waren vor Ort oder online live dabei. Auf dem Platz: Unter anderem Spieler vom Ludwigsfelder FC oder Viktoria Berlin.
Matthias Koch- Icon League startet neue Saison – über 100.000 verfolgten den Auftakt live oder vor Ort.
- Liga erstmals komplett in Berlin – eigene Halle auf dem Messegelände, Funkturm leuchtet.
- Ex-Profis wie Harnik, Halstenberg, Gießelmann spielen; Andrich, Reese, Alaba als Teamchefs.
- Viele Amateure aus Berlin/Brandenburg dabei: u. a. Delay Sports, Viktoria, Ludwigsfelde.
- Beispiele: Eintracht Spandau, Berlin Underdogs, Fokus Eagles, FC Berlin City, Wontorriors, The Pack.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der erste Spieltag der neuen Saison in der Icon League ist gespielt. Die Hallenfußball-Liga wird erstmals über die gesamte Spielzeit in Berlin ausgetragen. Dafür wurde auf dem Berliner Messegelände extra eine Halle hergerichtet – der Berliner Funkturm leuchtete in den Farben der Icon League.
Auf und neben dem Platz tummeln sich viele ehemalige Profis und höherklassig erfahrene Fußballer. Ehemalige Bundesliga-Spieler wie Martin Harnik, Marcel Halstenberg oder Niko Gießelmann schnüren selbst noch die Schuhe. Als Teamchefs agieren zum Teil aktuelle Profis wie Robert Andrich, Fabian Reese oder David Alaba.
Doch auch Amateurfußballer aus Berlin und Brandenburg mischen bei der beliebten Hallenfußball-Liga mit, die vom Influencer Elias Nerlich gegründet wurde, der in Berlin auch mit seinem eigenen Verein Delay Sports unterwegs ist.
Berliner und Brandenburger Amateure mittendrin statt nur dabei
Spieler zwischen der Regionalliga und der Bezirksliga nutzen die Bühne, um sich mit ehemaligen Profis zu messen. Für viele von ihnen ist es die Chance, sich vor großem Publikum zu zeigen – und gleichzeitig Teil eines innovativen Fußballformats zu sein.
Besonders auffällig: Die regionalen Akteure verteilen sich auf zahlreiche Mannschaften. So stehen bei Eintracht Spandau mit Umran Saied (Berlin Türkspor), Marouan Zghal (SD Croatia Berlin) und Kaloyan Atanasov (Ludwigsfelder FC) gleich mehrere bekannte Gesichter aus dem Amateurbereich im Aufgebot.

Normalerweise spielt Kaloyan Atanasov (rechts, hinter Danny Mank vom 1. FC Frankfurt) in der Fußball-Brandenburgliga für den Ludwigsfelder FC. Ab sofort spielt er regelmäßig montags in der Icon League mit.
Michael BenkAuch die Berlin Underdogs setzen mit Panzu Ernesto (Delay Sports) und Fabian Schulz (FC Liria) auf lokale Spieler. Noch deutlicher wird der Berliner Einfluss bei den Fokus Eagles: Gleich mehrere Akteure von Delay Sports sowie Enes Küc (Viktoria Berlin) und Fatih Baca (SV Tasmania Berlin) bringen reichlich Hauptstadt-Erfahrung mit.
Bekannte Namen aus Oberliga und Regionalliga in der Icon League
Mit Karim Joel Barry (Berliner SC), Noah Jones und Diren Günay (beide Hertha 03 Zehlendorf) sowie Ex-Cottbuser Shawn Kauter (Berlin Türkspor) finden sich auch beim FC Berlin City Spieler wieder, die regelmäßig in höheren Amateurklassen aktiv sind.
Ähnlich sieht es bei weiteren Teams aus: Niklas Jahn (Delay Sports) und Tom Köster (Berliner SC) laufen für Wontorriors FC auf, während Maximilian Zunker vom SV Lichtenberg 47 bei The Pack im Kader steht.
Verbindungen bis in den Brandenburger Fußball
Auch über die Stadtgrenzen hinaus reicht das Netzwerk der Icon League. Filip Anic, der für FC PLYRS United aufläuft, bringt Erfahrung aus dem Brandenburger Fußball mit – unter anderem beim FSV Bernau und Preussen Eberswalde. Auch lokale Trainer, wie beispielsweise André Meyer (aus der Region Strausberg), sind beim Projekt mit dabei.

Beim Einlaufen von Plyrs United in der Icon League geht Teamchef und Ex-Profi Franck Ribery (Bayern München) voran. Ihm folgen diverse Ex-Profis und Amateurspieler, unter anderem Filip Anic, der für den FSV Bernau und Preussen Eberswalde spielte.
Matthias KochDazu kommen zahlreiche Spieler von Delay Sports, die sich über mehrere Teams verteilen. Der Berliner Klub von Liga-Gründer Elias Nerlich unterstreicht damit seinen Einfluss auf die noch junge Hallenliga.
Die Mischung aus prominenten Ex-Profis und ambitionierten Amateurspielern macht einen großen Teil des Reizes der Icon League aus. Gerade für die Akteure aus Berlin und Brandenburg ist die Liga mehr als nur ein Event: Sie ist Bühne, Schaufenster und vielleicht auch Sprungbrett zugleich.
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