Regionalliga Nordost
: Trainer aus Berlin entlassen, Nachfolger noch vor Weihnachten

Markus Zschiesche ist nicht länger Trainer in der Regionalliga Nordost. Der 43-jährige Berliner war erst 14 Monate im Amt. Der Verein hofft auf einen neuen Impuls.
Von
Brian Schmidt
Greifswald
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RLNO Viktoria Berlin - Greifswalder FC 2024/25: Fussball, Herren, Saison 2024/2025, Regionalliga Nordost (33. Spieltag), FC Viktoria 1889 Berlin - Greifswalder FC, Trainer Markus Zschiesche (Greifswalder FC), 11.05. 2025, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Markus Zschiesche ist nicht länger Trainer des Greifswalder FC. Der Regionalligist möchte in der Winterpause neue Impulse setzen und das Team sportlich stabilisieren.

Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • Greifswalder FC trennt sich von Trainer Markus Zschiesche nach 14 Monaten im Amt.
  • Entscheidung erfolgte nach wechselhafter Hinrunde, Team überwintert auf Platz 14.
  • Klub plant neuen Trainer noch vor Weihnachten – bestehendes Trainerteam bleibt.
  • Geschäftsführer Gutmann betont, Trennung sei wohlüberlegt und soll sportliche Impulse bringen.
  • Ziel: Stabilisierung und sportlicher Fortschritt in der Rückrunde der Regionalliga Nordost.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Greifswalder FC hat sich kurz vor Weihnachten von Cheftrainer Markus Zschiesche getrennt. Das teilte der Verein am Dienstag (17. Dezember 2025) mit. Beide Seiten hätten sich nach Gesprächen darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Zschiesche, gebürtig aus Berlin, war seit Oktober 2024 Trainer des Regionalligisten. Er stand damit rund 14 Monate an der Seitenlinie der Vorpommern.

Der Klub reagiert mit der Entscheidung auf eine sportlich wechselhafte Hinrunde. Noch vor den Feiertagen soll ein Nachfolger präsentiert werden.

Entscheidung in Greifswald nach intensiven Gesprächen

In der Vereinsmitteilung betont Geschäftsführer Daniel Gutmann, dass die Trennung wohlüberlegt gewesen sei. „Wir haben uns intensiv und verantwortungsvoll mit der sportlichen Entwicklung der Mannschaft in der Hinrunde auseinandergesetzt“, wird Gutmann zitiert.

Weiter heißt es: „In den gemeinsamen Gesprächen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass ein personeller Impuls zur Winterpause sinnvoll sein kann, um die Ziele für die Rückrunde bestmöglich anzugehen.“ Die Entscheidung sei dem Verein „alles andere als leichtgefallen“.

Mit dem Trainerwechsel verbindet der Greifswalder FC die Hoffnung, die sportliche Entwicklung in der zweiten Saisonhälfte wieder zu stabilisieren.

Greifswalder FC bleibt deutlich hinter den Erwartungen

Zschiesche hatte den Greifswalder FC im Herbst 2024 übernommen und das Team in der vergangenen Spielzeit stabilisiert. Am Ende stand ein sechster Tabellenplatz in der Regionalliga Nordost.

In der laufenden Saison blieb der erhoffte Fortschritt jedoch aus. Die Mannschaft überwintert aktuell auf Rang 14 und befindet sich damit in Schlagdistanz zur Abstiegszone. Die Verantwortlichen sehen deshalb Handlungsbedarf, um die sportlichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Vor der Saison wurde der Greifswalder FC in den erweiterten Favoritenkreis geschätzt.

Laut Verein wird die Nachfolge auf der Trainerposition zeitnah geregelt. „Über die Nachfolge auf der Position des Cheftrainers wird der Verein noch vor Weihnachten informieren“, heißt es in der Mitteilung. Das bestehende Trainerteam bleibt dem Greifswalder FC erhalten und führt seine Arbeit in den bisherigen Funktionen fort.

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