Probefahrt
: Der Hyundai Santa Fe im Autotest

In seiner fünften Generation ist der Santa Fe schon optisch eine Ansage. Aber auch sonst ist der Wagen der Koreaner ein interessantes Angebot.
Von
Hajo Zenker
Berlin
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Klare Kante: Hyundai Santa Fe

Klare Kante: Hyundai Santa Fe

Hajo Zenker
  • Der Hyundai Santa Fe der fünften Generation fällt durch kantiges Design und viel Raum auf.
  • Zwei Antriebe: Plug-in mit 288 PS und Hybrid mit 239 PS, 1,6-Liter-Benziner mit 180 PS.
  • Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,2 Sekunden – Spitze 196 km/h, Allrad verfügbar.
  • Innenraum hochwertig, bis zu sieben Sitze, großer Kofferraum im Fünfsitzer mit 711 Litern.
  • Ab Werk u. a. LED, 360-Grad-Kamera und Assistenten; Einstieg ab 60.650 Euro, 7,2 l/100 km.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Hyundai hat hierzulande in diesem Jahr bisher ein Plus von 1,8 Prozent eingefahren (Gesamtmarkt: plus 4,8 Prozent). Während Ioniq 5 und 6 sowie der Santa Fe im Minus liegen, konnten etwa Inster, Tucson und Staria zulegen.

Motor

Den Santa Fe gibt es aktuell nur noch mit zwei Motorisierungen – als Plug-in mit 288 PS und als den von uns gefahrenen Hybrid mit 239 PS, wovon 180 PS vom 1,6-Liter-Benziner stammen. Insgesamt gibt es ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern. Und das reicht locker, um das Zwei-Tonnen-Gefährt in Fahrt zu bringen. In 9,2 Sekunden kann man von 0 auf Tempo 100 zu kommen. Auf der Autobahn sind 196 km/h möglich. Die Automatik passt gut.

Karosserie/Ausstattung

Den Santa Fe hat Hyundai seit 2001 im Angebot. Die aktuelle fünfte Generation wagte dabei im Design einen Bruch: Der mittlerweile 4,83 Meter lange Wagen der koreanischen Marke gibt sich krass kantig. Das mag man oder das mag man nicht. Der Wiedererkennungswert jedenfalls ist groß. Unzweifelhaft ist zudem der Raumvorteil, den dieses Design bietet. Und so gibt es den Santa Fe auch als Fünf-, Sechs- und Siebensitzer. Wobei klar ist, dass der Fünfsitzer mit einem besonders großen Kofferraum (711 Liter) punkten kann, während der Siebensitzer tatsächlich weit mehr als ein idealer Kindertransporter ist, aber voll besetzt natürlich nicht mehr viel Gepäck aufnehmen kann. Der Innenraum ist hochwertig und funktional. Die große Digitallandschaft lässt sich gut bedienen, erfreulicherweise gibt es aber auch noch einige echte Schalter. Ab Werk ist der Santa Fe schon gut bestückt: LED-Scheinwerfer, 360-Grad-Kamera, Zwei-Zonen-Klimaautomatik vorn (bei den Sechs- und Siebensitzern Klimaautomatik auch hinten), Außenspiegel und Lenkrad beheizbar, Tempomat, Assistenten für Müdigkeit, Spur und toten Winkel, Rückfahrkamera, Navi und Audiosystem.

Fahrverhalten

Natürlich ist so ein Gefährt kein Rennwagen, aber das Fahrwerk ist wohl abgestimmt und erlaubt auch flottere Kurvenfahrten. Dazu passt die direkte Lenkung. Mit dem bei uns vorhandenen Allradantrieb bringt man die PS besonders gut auf die Straße.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen Santa Fe gibt es ab 60.650 Euro, mit Allrad ab 62.750 Euro und mit Allrad und sieben Sitzen ab 63.950 Euro. Der offizielle Verbrauch von 7,2 Liter Super auf 100 Kilometer ist nah am wahren Leben.

Fazit

Der Santa Fe ist eine Ansage – mit seinem kantigen Design, dem Raumangebot. Mehr Familienfahrzeug geht kaum.