Probefahrt: Der Kia Sorento im Autotest

Eine optische Ansage: Kia Sorento
Hajo Zenker- Kia Sorento im Test: großes SUV mit markantem Design und sehr viel Platz.
- Antriebe: Diesel mit 194 PS, Hybrid mit 239 PS, Plug‑in‑Hybrid mit 288 PS.
- Plug‑in mit Allrad: 0–100 km/h in acht Sekunden – Spitze 206 km/h, Automatik harmoniert.
- Innenraum modernisiert, solide Verarbeitung; bis zu sieben Sitze und 693 Liter Gepäckraum.
- Preise ab 55.190 Euro, Plug‑in ab 61.140 Euro; Verbrauch 3,9 l bei regelmäßigem Laden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kia hat hierzulande in diesem Jahr bisher ein Plus von 4,5 Prozent eingefahren (Gesamtmarkt: plus 5,1 Prozent), wobei insbesondere elektrische Modelle für Zuwachs sorgten, während Klassiker wie Picanto oder Sportage verloren.
Motor
Beim Sorento gibt es ihn noch, den Diesel, nämlich mit 194 PS. Dazu kommen ein Hybrid-Benziner (239 PS) und ein Plug-in-Hybrid-Benziner (288 PS). Der von uns gefahrene Plug-in mit serienmäßigem Allradantrieb hat einen Elektromotor an Bord, der es allein auf 107 PS und 334 Newtonmeter maximales Drehmoment bringt. Kein Wunder also, dass das große, zwei Tonnen schwere Gefährt in acht Sekunden von 0 auf Tempo 100 kommt und auf der Autobahn 206 km/h erreichen kann. Die Automatik passt gut.
Karosserie/Ausstattung
Dieses Auto ist optisch eine Ansage: Der Sorento zeigt Kante und damit Charakter. So ausdrucksstark ist das 2002 eingeführte Modell noch nie gewesen. Das liegt auch an der Überarbeitung der mittlerweile vierten Generation mit einer nachgeschärften Front. Auch innen sieht es jetzt noch einmal moderner aus. Verarbeitung und Materialien stimmen.
Das Platzangebot des 4,82 Meter langen Wagens ist überragend, für Passagiere genauso wie für das Gepäck (693 Liter beim Fünfsitzer). Wer will, kann den Sorento aber auch als Siebensitzer bekommen, wobei die dritte Reihe nicht so knapp ausfällt wie in anderen Autos. Die zweite Reihe lässt sich verschieben und lässt sich übrigens auch in zwei Einzelsitze umbestellen.
Der Sorento ist schon in der Basis gut bestückt, etwa mit Assistenten für das Halten der Spur, Müdigkeitserkennung oder den toten Winkel. Dazu kommen LED-Scheinwerfer, Leichtmetallräder, Außenspiegel und Lenkrad beheizbar, Tempomat, Rückfahrkamera, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Sitzheizung vorn.
Wirtschaftlichkeit
Den Einstieg in einen Sorento gibt es ab 55.190 Euro – mit Frontantrieb und Mild-Hybrid. Der stets allradgetriebene Plug-in startet bei 61.140 Euro, unser Testwagen brachte es mit besserer Ausstattung auf immerhin 69.820 Euro. Der offizielle Verbrauch von 3,9 Litern Super auf 100 Kilometer ist realistisch, sofern man regelmäßig Strom nachlädt. Wer jedoch besonders fleißig nachlädt, kann tatsächlich auch mit zwei Litern auskommen. Kia bietet stolze sieben Jahre Garantie.
Fahrverhalten
Für solch ein SUV ist der Wagen erstaunlich dynamisch zu bewegen, das Fahrwerk ist straffer, als man erwarten könnte. Nur beim Mild-Hybrid gibt es eine Frontantriebsvariante. Ansonsten bleibt der Sorento ein Allradler. Gut so. Und das nicht nur auf dem Papier, denn das gesamte System sorgt sehr wohl für gutes Vorankommen auch abseits befestigter Wege.
Fazit
Mächtig gewaltig: Markantes Design, viel Platz – der Sorento ist nicht irgendeine Familienkutsche, sondern stark im Aussehen und als Plug-in auch stark im Antrieb.


