Probefahrt: Der Skoda Fabia im Autotest

Fabia bleibt Fabia: Der aktuele Skoda-Kleinwagen.
Hajo Zenker- Skoda Fabia als modernisierter Kleinwagen mit sportlichem Sondermodell vorgestellt.
- Motorenangebot: Benziner von 80 bis 150 PS, Sondermodell mit 177 PS und 7-Gang-Automatik.
- 1,5-TSI leistet 177 PS, 0–100 km/h in 7,4 s – Spitze 228 km/h, 250 Nm Drehmoment.
- Karosserie 4,11 m, 380 l Kofferraum, Bi-LED, schwarze Details, Doppelendrohre, fünf Türen.
- Preise: ab 20.190 Euro, Sondermodell 35.530 Euro; Verbrauch laut Bericht 5,5 l Super.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Skoda hat in diesem Jahr bei uns bisher um stolze 14,5 Prozent zulegen können (Gesamtmarkt: plus 5,1 Prozent). Das liegt sowohl an etablierten Modellen wie dem Octavia oder dem Superb, als auch an eher neuen Modellen wie dem Elroq oder dem Enyaq.
Motor
Das reine Benziner-Angebot ist beim Fabia an sich schon recht breit – nämlich mit vier Motoren von 80 PS bis 150 PS. Doch als Sondermodell kann man auch 177 PS bekommen. Und dieser von uns gefahrene Wagen macht denn auch mächtig Dampf: Der 1,5-Liter-TSI mit 250 Newtonmeter maximalem Drehmoment wurde im Vergleich zur 150-PS-Version etwas umgestaltet und bringt den Kleinwagen in 7,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und auf der Autobahn auf stattliche 228 km/h. Schneller war noch kein Fabia. Die extra sportiv nachgeschärfte Sieben-Gang-Automatik passt dazu sehr gut.
Karosserie/Ausstattung
Im Vor-Elektro-Zeitalter war der Fabia von überragender Bedeutung für die Marke. Mittlerweile hat sich die Modellpalette deutlich erweitert, vieles läuft elektrisch. Trotzdem bleibt der seit Ende 1999 Fabia getaufte tschechische Kleinwagen auf VW-Konzernbasis ein Klassiker der Marke mit vielen Freunden. Es gibt es ihn aktuell in der vierten Generation, die frisch modernisiert wurde. Der Fabia ist dabei sofort als Fabia erkennbar – allerdings wirkt der 4,11 Meter lange Skoda jetzt so dynamisch, kantig, straff wie nie zuvor. Und das Sondermodell überzeugt denn noch mit glänzenden schwarzen Details, Bi-LED-Scheinwerfern und Doppel-Auspuffendrohren. Dazu kommt ein Platzangebot, das sowohl für die Insassen, als auch das Gepäck (380 Liter) über die Kleinwagenklasse hinausreicht. Und das dank der stets fünf Türen immer ohne Probleme zu erreichen ist. Zudem braucht man keine lange Eingewöhnung in die Bedienung. In der Basis gibt es etwa Klimaanlage, beheizbare Außenspiegel, Fensterheber vorn, Assistenten für Spur und Müdigkeit sowie Audioanlage und Zentralverriegelung. Das Sondermodell hat da natürlich mehr zu bieten.
Fahrverhalten
Das Sportfahrwerk, welches es bereits für die 150-PS-Version gab, wurde hier noch einmal nachgeschärft, der Wagen als Sondermodell liegt 15 Millimeter tiefer. Da die 177-PS-Version immer 18-Zoll-Räder hat, passt das alles wunderbar zusammen (auch die direkte Lenkung) und man bekommt eine echte Sportskanone als Auto.
Wirtschaftlichkeit
Den Einstieg in einen Fabia gibt es ab 20.190 Euro. Mit dem von uns gefahrenen 177-PS-Benziner werden daraus bereits 35.530 Euro. Der Benziner begnügt sich trotzdem mit fünfeinhalb Litern Super.
Fazit
Dynamisch, erwachsen, geräumig – der Skoda Fabia ist und bleibt ein wirklich empfehlenswertes Angebot in einem Segment, das Kleinwagenklasse heißt, aber längst nicht mehr so klein ist, zumindest bei den Tschechen. Und mit 177 PS bekommt man eine echte Sportskanone, die natürlich als Sondermodell kein Sonderangebot ist, aber viel Spaß macht.


