Tesla Grünheide: Elon Musk schickt Robotaxi Cybercab nach Berlin

Seit September 2026 in den USA unterwegs, nun erneut in Deutschland zu Gast: Das Cybercab von Tesla kommt erneut nach Berlin. Wann es diesmal zu sehen ist.
Eric Gay/AP/dpa- Teslas Robotaxi Cybercab wird im Zuge einer Europa-Tour erneut in Berlin gezeigt.
- Geplant sind Stopps in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München – jeweils mit Ausstellung.
- Berlin: Mall of Berlin, Tesla-Store, 10 bis 18 Uhr; Anmeldung auf der Webseite empfohlen.
- Das Fahrzeug hat kein Lenkrad und keine Pedale, eine Zulassung in Europa fehlt.
- Produktion startet in Austin; Grünheide gilt als mögliche künftige Produktionsstätte.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ein Auto ohne Lenkrad und Pedale – sieht so die Zukunft des Fahrens aus? Man wird sehen. Offen ist auch, ob Teslas Robotaxi Cybercab eines Tages in der Gigafactory Berlin-Brandenburg gebaut wird. Noch hat sich Tesla dazu nicht näher geäußert. Bekannt ist nur, dass das US-Unternehmen von Elon Musk die Fabrik in Grünheide um eine weitere Produktionshalle erweitern will.
Fest steht aber: Das goldfarbene Cybercab wird der Region bald wieder einen Besuch abstatten. Im Zuge einer Europa-Tour soll es erneut in Berlin gezeigt werden – so wie schon 2024. „Die Zukunft des autonomen Fahrens kommt nach Europa“, kündigt der Elektroautobauer auf seiner Webseite an. Allerdings wird es nicht fahren, sondern nur ausgestellt.
Im Zuge der Cybercab-Tour sind insgesamt acht Stopps geplant, vier davon in Deutschland. Los geht es demnach am 20. und 21. November mit Düsseldorf. Es folgen Hamburg am 27. und 28. November, Berlin am 4. bis 6. Dezember sowie München am 11. und 12. Dezember 2026.
Robotaxi Cybercab von Tesla in Berlin zu sehen
In Berlin wird das Cybercab im „Tesla-Store“ in der Mall of Berlin (Leipziger Straße) zu sehen sein – jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Dort könne man den selbstfahrenden Zweisitzer hautnah erleben, Fotos machen und das Design erkunden. Auf der Webseite wird dabei um eine Anmeldung gebeten. Inwiefern diese auch erforderlich ist, um das Cybercab aus einiger Entfernung zu betrachten, steht dort nicht.
Auch sonst wird das Cybercab noch von einigen Fragezeichen begleitet. Offen ist zum Beispiel, ob und wann es in Europa erstmals im Straßenverkehr zu sehen sein wird. Eine Zulassung gibt es hier noch nicht.
In den USA wurde das Cybercab erst im September vorgestellt. Bislang ist es hier nur im US-Bundesstaat Texas unterwegs, wo Tesla auch seinen Stammsitz hat. Mit seinem Robotaxi will Elon Musk vor allem Unternehmen wie Waymo und Uber Konkurrenz machen. Beide haben in den Vereinigten Staaten bereits zahlreiche eigene selbstfahrende Taxis im Angebot.
Doch auch in den USA gibt es für Tesla Hürden. Eine Reihe von Bundesstaaten schreibt laut der Nachrichtenagentur AFP vor, dass in den Fahrzeugen ein menschlicher Aufpasser oder Fahrer bereitstehen muss, um bei Bedarf die Kontrolle zu übernehmen. Autos ohne Lenkrad und Pedale seien dort tabu. Einige Experten kritisieren zudem, dass Tesla beim autonomen Fahren lediglich auf Kameras setzt, um die Umgebung im Blick zu behalten. Andere Anbieter wie Waymo vertrauen dagegen auf teurere Laserradare. Musk hält Kameras dennoch für ausreichend.
Produktion in Austin (USA): Kommt Grünheide dazu?
Produziert wird Teslas Cybercab zunächst ausschließlich am Stammsitz in Austin. Laut Musk würde als mögliche Produktionsstätte zukünftig aber auch die Fabrik in Grünheide infrage kommen. Auch Experten halten dies für möglich.
In der „Giga Berlin“, wie Musk die Grünheide-Fabrik wegen ihrer Nähe zur Hauptstadt nennt, wird bislang ausschließlich ein einziges Fahrzeug hergestellt: das Model Y. Hinzu kommt die Batteriezellfertigung, die Tesla in seiner einzigen europäischen Fabrik 2027 massiv ausbauen will.


