Wahl 2024 in Fürstenwalde: Welche Partei macht das Rennen? Auszählung der Stimmen

Ein Wahllokal für die Fürstenwalder befindet sich in der Rahnoberschule. Hier wacht Wahlvorsteher Marco Witte (Bild) über das Geschehen. Bis 12 Uhr hatten dort knapp 100 Bürgerinnen und Bürger ihre Kreuzchen gemacht.
Angela BollWie setzt sich die Stadtverordnetenversammlung Fürstenwalde in den kommenden fünf Jahren zusammen? Wird Bürgermeister Matthias Rudolph künftig durch zahlreiche Anhänger unterstützt oder tut sich durch die Wahl der Verordneten Widerstand auf?
Wahl 2024 in Fürstenwalde, Odervorland, Scharmützelsee und Rauen
Update 07:20 Uhr: Wir beenden unseren Liveticker. Im Laufe des heutigen Tages lesen Sie weitere Ergebnisse, darunter aus Berkenbrück, Fürstenwalde, Steinhöfel, Jacobsdorf, Bad Saarow und Briesen sowie erste Analysen und Reaktionen.
Update 07:00 Uhr: Das vorläufige Ergebnis für die Stadtverordnetenversammlung von Fürstenwalde liegt vor. Von den 32 Sitzen, die zu vergeben sind, gehen neun an die AfD, sechs an das Bündnis Fürstenwalder Zukunft (BFZ), fünf an die CDU, vier an die SPD, je zwei an Grüne und Linke, sowie jeweils ein Sitz an die FDP, Bündnis LOS Vernunft und Gerechtigkeit, die Partei und den Einzelbewerber René Ristau. In Prozentzahlen ausgedrückt: AfD 28,1, BFZ 17,8 CDU 16,3, SPD 12,0, Linke 7,2, Grüne 4,5, FDP 3,8, Die Partei 3,7, Bündnis LOS 3,1, Einzelbewerber Ristau 1,7, FAE 1,1, FBW 0,7. Die Wahlbeteiligung wird mit 56,3 Prozent angegeben.
Update 02:10 Uhr: In den Gemeinden des Amtes Scharmützelsee wurden weitere Bürgermeister gewählt, darunter in Wendisch Rietz Andreas Diebert (75,9 Prozent), in Diensdorf-Radlow Stefan Petrick (91 Prozent), in Langewahl Bärbel Kleinschmidt (79,6 Prozent) und in Reichenwalde Joachim Kettner (75,1 Prozent).
Update 02:00 Uhr: Bad Saarow bleibt nach der Wahl vorerst ohne neuen Bürgermeister. Keiner der drei Kandidaten konnte die absolute Mehrheit erreichen. Axel Hylla, der 2019 zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt wurde, ist aus dem Rennen. Er erzielte 25,6 Prozent der Stimmen. Bei der Stichwahl am 30. Juni entscheidet sich das Rennen zwischen Axel Walter (parteilos) und Christian Schroeder (CDU). Walter holte am Sonntag die meisten Stimmen (42,5 Prozent), Schroeder kam auf Platz 2 (31,9 Prozent).
Update 01:45 Uhr: Nur zwei Wählervereinigungen traten in Berkenbrück (Amt Odervorland) bei der Wahl der Gemeindevertretung an. Sieger ist das Berkenbrücker-Bürger-Forum mit 56,9 Prozent, Platz 2 geht an die Bewerber von „Stark für Berkenbrück“ (43,1 Prozent). 75 Prozent der Wahlberechtigten gingen zur Wahl.
Update 01:25 Uhr: In Rauen steht das Ergebnis für die Gemeindevertretung fest. Stärkste Kraft mit 91,2 Prozent ist das Bündnis & Bewegung für Rauen. Platz 2 geht an die FDP, die 8,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinte. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,4 Prozent.
Update 01:13 Uhr: Die Ergebnisse zur Wahl der Gemeindevertretung Steinhöfel sind da. Die AfD wurde mit 30,3 Prozent stärkste Kraft, die CDU mit 11,3 Prozent zweitstärkste, die WG Aktive Bürger belegt mit 10,6 Prozent Platz 3. Weitere Platzierungen: WG Bürgerliche Mitte 7,8 Prozent, WG aktive Landperspektive 7,0 Prozent, WG Wir für unsere Dörfer 6,5 Prozent, Die Linke 4,3 Prozent, Unabhängige Wählervereinigung 4,3 Prozent, Bettina Lehmann 2,7 Prozent, WG Bauernverband OG Gölsdorf 2,2 Prozent, Katrin Hain 2,0 Prozent, Udo Grabs 1,9 Prozent, Grüne 1,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,3 Prozent.
Update 01:00 Uhr: Das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl in Rauen liegt vor. Der einzige Bewerber um das Amt, Michael Paul, holt 75,9 Prozent der Stimmen, 24,1 Prozent votierten gegen ihn. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,5 Prozent.
Update 00:45 Uhr: Zitterpartie bei der Bürgermeisterwahl in Bad Saarow. Das vierte von sechs Wahlgebieten ist ausgezählt. Immer noch liegt Axel Walter vorn (40,8 Prozent), hinter ihm kommt nun Christian Schroeder (32 Prozent), danach Amtsinhaber Axel Hylla (27,2 Prozent). Rein rechnerisch reicht es derzeit für niemanden. Bliebe es bei dem Ergebnis, kommt eine Stichwahl in Frage.
Update 00:30 Uhr: Mehr als die Hälfte der Wahllokale hat nun Ergebnisse aus Fürstenwalde geliefert. Demnach liegt die AfD in der Stadtverordnetenversammlung aktuell mit 30,8 Prozent vorn, danach kommen BFZ (17,2 Prozent), CDU (16 Prozent), SPD (11,5 Prozent), Linke (6,6 Prozent), Grüne (4,1 Prozent) und FDP (3,5 Prozent).
Update 23:52 Uhr: Bei der Bürgermeisterwahl in Bad Saarow wendet sich nun das Blatt. Die Hälfte der Wahllokale ist ausgezählt. Axel Walter liegt nunmehr mit 44,7 Prozent deutlich vorn, dahinter Amtsinhaber Axel Hylle (29,1 Prozent), gefolgt von Christian Schroeder (26,2 Prozent).
Update 23:13 Uhr: Neue Zahlen zur Stadtverordnetenversammlung Fürstenwalde. 10 von 43 Wahllokalen sind ausgezählt. Die AfD rangiert auf Platz 1 (23,7 Prozent), die CDU auf Platz 2 (18,7 Prozent), BFZ auf Platz 3 (17 Prozent). Weitere Ergebnisse: SPD (12,8 Prozent), Linke (8,1 Prozent).
Update 23:10 Uhr: Auch bei den Bürgermeisterwahlen in Briesen sind zwei von sechs Wahllokalen ausgezählt. Jan Kliemt liegt mit 39,3 Prozent vor Jörg Bredow (38,7 Prozent). Auf Platz 3 rangiert derzeit René Noske von der AfD.
Update 23:08 Uhr: Weitere Ergebnisse aus Briesen, wo zwei von sechs Wahlvorständen Ergebnisse eingereicht haben. Das Bürgerbündnis Briesen liegt mit 40,3 Prozent vorn, dahinter folgen Bürger für Briesen mit 38,5 Prozent und AfD mit 16,8 Prozent. Die CDU liegt bei 4,3 Prozent.
Update 22:55 Uhr: Mit Spannung wird die Bürgermeisterwahl in Bad Saarow erwartet. Das erste von sechs Wahllokalen hat Ergebnisse geliefert. Amtsinhaber Axel Hylla (Die Linke) liegt derzeit mit 35,3 Prozent vorn, gefolgt von Christian Schroeder (CDU, 33,3 Prozent) und Axel Walter (31,4 Prozent).
Update 22:45 Uhr: Die Wahlvorstände in den Gemeinden Berkenbrück, Jacobsdorf, Rauen, Diensdorf-Radlow, Bad Saarow, Langewahl und Wendisch Rietz benötigen offenbar viel Zeit zum Auszählen. Zur Stunde liegen von dort beim Landeswahlleiter noch keinerlei Meldungen vor.
Update 22:25 Uhr: Neue Zahlen aus Fürstenwalde. 5 von 43 Wahllokalen haben Zahlen geliefert. AfD: 26,2 Prozent, CDU: 17,5 Prozent; BFZ: 17,1 Prozent, SPD: 12,1 Prozent, Linke: 8,6 Prozent.
Update 22:22 Uhr: Mehr als die Hälfte der Wahllokale in Steinhöfel hat bereits Ergebnisse für die Gemeindevertretung gemeldet. Aktuell ist die AfD bei 29,2 Prozent, die CDU bei 13,2 Prozent, die Wählergruppe Aktive Landperspektive bei 12,8 Prozent, die Bürgerliche Mitte bei 12,1 Prozent.
Update 22:07 Uhr: Die Hälfte der Wahllokale in Jacobsdorf ist ausgezählt, was die Bürgermeisterwahl betrifft. Peter Stumm liegt mit 48,5 Prozent vorn, danach kommen Jacqueline Bellin (33,5 Prozent) und Dr. Detlef Gasche.
Update 21:56 Uhr: In Reichenwalde (Amt Scharmützelsee) ist die Welt für die SPD zumindest kurzzeitig noch in Ordnung. Dort liegen die Sozialdemokraten im ersten von drei Wahllokalen 69,5 Prozent, gefolgt von den Bauern, Jägern und Anglern mit 11,5 Prozent.
Update 21:46 Uhr: In Steinhöfel bewerben sich Jane Gersdorf und Claudia Simon um das Amt der Bürgermeisterin. Zwei von 13 Wahlbezirken sind ausgezählt. Aktueller Stand: Simon 56,5 Prozent, Gersdorf 43,5 Prozent.
Update 21.26 Uhr: Auch aus der Domstadt Fürstenwalde kommen erste Ergebnisse, ein von 43 Wahllokalen liefert folgende Zahlen: AfD: 27,9 Prozent, CDU: 24,2 Prozent, SPD: 12,5 Prozent, Linke: 8,9 Prozent, Bündnis Fürstenwalder Zukunft: 7,8 Prozent.
Update 21.23 Uhr: Eines von sechs Wahllokalen in Briesen ist ausgezählt. Die Wählergemeinschaft Bürger für Briesen liegt derzeit bei 76,6 Prozent, die AfD bei 15,7 Prozent, das Bürgerbündnis Briesen bei 6,1 Prozent.
Update 21:02 Uhr: Blick nach Steinhöfel in Odervorland. Hier ist das erste von 13 Wahllokalen ausgezählt. Die Wählergruppe Aktive Landperspektive liegt mit 45,8 Prozent vorn, danach kommen AfD (24,1 Prozent), CDU (9,5 Prozent), Grüne (5,1 Prozent).
Update 20:40 Uhr: Die Wahlbeteiligung für die Europawahl liegt in Fürstenwalde diesmal bei 57,5 Prozent. Das bedeutet eine Steigerung um 9,8 Prozent zur letzten Europawahl im Jahr 2019.
Update 20:36 Uhr: Das Ergebnis von Fürstenwalde für die Europawahl liegt vor und die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gehen als Gewinner hervor. Die AfD hat um 9,5 Prozent zugelegt und mit 31,5 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Die Partei um Sahra Wagenknecht, die zum ersten Mal zur Wahl steht, hat aus dem Stand 14,3 Prozent der Wählenden überzeugt. Starke Einbußen mussten bei der Europawahl in Fürstenwalde die Linken (-8,6 Prozent) und die Grünen (-7,3 Prozent) hinnehmen. Sie erreichten 4,2 Prozent (Linke) und 3,9 Prozent (Grüne). Die CDU liegt mit 15,9 Prozent leicht über dem Ergebnis von 2019, die SPD verliert 2,6 Prozent und erreicht diesmal 12,4 Prozent. Die FDP macht im Vergleich zu 2019 einen Verlust von -2,0 Prozent und kommt auf 2,8 Prozent.
Update 19:53 Uhr: Mittlerweile haben 32 Wahlvorstände ihre Ergebnisse vorgelegt und weiterhin ist die AfD deutlich vorne. Aktuell mit 34,4 Prozent. Die CDU lag bei der letzten Europawahl in Fürstenwalde bei knapp 15 Prozent, aktuell sieht es mit 14,8 Prozent ähnlich aus wie damals. Die SPD hält sich mit 11,9 Prozent im Mittelfeld. Im Moment liegen die Grünen bei 3,6 Prozent (2019 waren es knapp 12 Prozent) und die Linken bei 4,4 Prozent (2019 waren es knapp 13 Prozent). Auch die FDP verliert Stimmen und liegt jetzt bei 2,5 Prozent. Sehr stark bleiben mit 23,1 Prozent sonstige, zu der auch die neu gegründete Partei BSW zählt.
Update 19:20 Uhr: Die Fürstenwalder Ergebnisse für die Europawahl von 13 der 43 auszählenden Wahlvorstände zeigt: Bis jetzt liegt die AfD mit 31,9 Prozent deutlich vor CDU (15,6 Prozent) und SPD (12,1 Prozent). Sonstige Parteien (unter anderem das Bündnis Sahra Wagenknecht) sind mit 24,8 Prozent ebenfalls außergewöhnlich stark vertreten. Die Linke (4,0 Prozent) und die Grünen (4,1 Prozent) haben nach bisherigem Stand im Vergleich zur Europawahl 2019 erheblich an Rückhalt verloren.

Die Auszählung für die Europawahl hat begonnen. Im Alten Rathaus sind die Türen für die Wähler nun geschlossen und für die Wahlhelfer beginnt damit der erste Teil der Schlussphase. Es folgt die Auswertung der Kreistagswahl und am Ende die Auszählung der Stadtverordnetenversammlung, die vermutlich bis tief in die Nacht andauern wird.
Angela BollUpdate 18:27 Uhr: Die Wahllokale in Fürstenwalde sind geschlossen und die Auszählung hat begonnen. Die Wahlurnen werden nun nach und nach entsiegelt, ausgeleert und ausgewertet. Wahlleiterin Dajana Runge geht von einer langen Nacht aus. Sie zieht aber bereits ein erstes Fazit und glaubt, dass sich der Eindruck vom Mittag bewahrheitet hat: „Es sieht so aus, als würden wir die Wahlbeteiligung von 2019 von knapp 46 Prozent mindestens erreichen, wenn nicht sogar übertreffen.“
Update 17:04 Uhr: Viele Wählerinnen und Wähler begegnen sich in Fürstenwalde-Nord im Wahllokal im Hort Sternschnuppe. Fürstenwalder, die zum Wahlbezirk 10 gehören, setzen ihre Kreuze im Speiseraum, Wahlbezirk 11 trifft sich im Beratungsraum. An der Eingangstür bildet sich aufgrund der langen Kabinenzeiten zeitweise eine Schlange, die sich dann aufteilt. Auf diese Weise herrscht noch einmal Leben im Hort Sternschnuppe. Ab morgen wird es dort für längere Zeit still sein. Denn die Einrichtung wurde am Freitag kurzfristig geschlossen und alle Betreuungsverträge gekündigt.
Update 16:04 Uhr: Auffällig ist in diesem Jahr in Fürstenwalde die niedrige Zahl der Briefwähler. Während bei den Bundestagswahlen 2021 in Fürstenwalde knapp 5000 Berechtigte per Brief abstimmten, gab es in diesem Jahr nur über 3933 Anträge auf Briefwahl, berichtet Dajana Runge. Damit scheint sich der deutschlandweite Trend zur Briefwahl in Fürstenwalde nicht durchzusetzen. Auch bei der Kommunalwahl 2019 habe es laut Runge deutlich über 4000 Briefwähler in der Stadt gegeben.
Update 15:03 Uhr: Offenbar waren am Vormittag bereits viele Fürstenwalder an den Wahllokalen. Wahlleiterin Dajana Runge verkündet kurz nach 14 Uhr bereits eine Wahlbeteiligung von über 30 Prozent. Zu diesem Zeitpunkt geht sie von einer „guten Wahlbeteiligung“ aus. Bisher sei in den Wahllokalen alles weitgehend ruhig verlaufen, berichtet sie. Die Beschwerde eines Bürgers, der Leute im Wahllokal der Turnhalle Lange Straße auf Turnbänken ihre Wahlzettel hat ausfüllen sehen, hätten sich aufgeklärt. „Offenbar mussten die Leute lange in der Schlange warten und hatten sich selbst dazu entschieden, ihre Kreuze dort zu machen. Die zuständige Wahlvorsteherin musste wohl in diesem Moment zwei gehbehinderten Bürgern helfen und hatte das nicht mitbekommen“, so schildert es Runge.
Update 13:09 Uhr: Fürstenwalde wählt. Seit 8 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. An einigen Wahllokalen bilden sich Schlangen, was aber nicht am außergewöhnlichen Andrang liegt, sondern an der Zeit, die viele Wähler in den Wahlkabinen verbringen. 26.050 Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, ihre Stimmen für die Europa- und die Kreistagswahl sowie zur Stadtverordnetenversammlung abzugeben. Das heißt, es müssen drei Stimmzettel ausgefüllt werden. In Fürstenwalde gibt es 33 Wahlbezirke und zehn Briefwahlbezirke.
