Der Verkauf des Schlosses Fürstenberg an die Firma Terraplan aus Nürnberg wurde zwar bereits im Dezember 2020 kommuniziert. Anfang dieses Jahres ging es dann aber richtig los. Das Unternehmen machte deutlich, dass seine Pläne, etwa 80 Wohnungen zu schaffen – im Schloss sowie in neu zu bauenden Reihenhäusern am Rande des Schlossgartens –, nicht etwas für die lange Bank sind, sondern so schnell wie möglich umgesetzt werden sollen. Der Bauantrag für die Schloss-Sanierung ging schließlich im Herbst ein, für die Neugestaltung des umgebenden Geländes ist indes ein Bebauungsplan nötig.
Die alte Post unweit des Bahnhofs Gransee: Auch auf diese Immobilie hat die Firma Terraplan ein Auge geworfen. Wohnungen sollen dort entstehen.
Die alte Post unweit des Bahnhofs Gransee: Auch auf diese Immobilie hat die Firma Terraplan ein Auge geworfen. Wohnungen sollen dort entstehen.
© Foto: Matthias Henke
 
Im September wurde dann bekannt, dass das selbe Unternehmen, das sich des Fürstenberger Schlosses annehmen will, auch die alte Post unweit des Granseer Bahnhofs erworben hat. Auch dort sollen Wohnungen entstehen – im zu sanierenden Bestandsbau sowie weiteren Gebäuden.
Die Werner-von-Siemens-Oberschule in Gransee: Eine wichtige Weichenstellung für ihre Zukunft und auch des gesamten Bildungscampus an der Straße des Friedens ging im Oktober vom Kreistag aus.
Die Werner-von-Siemens-Oberschule in Gransee: Eine wichtige Weichenstellung für ihre Zukunft und auch des gesamten Bildungscampus an der Straße des Friedens ging im Oktober vom Kreistag aus.
© Foto: Matthias Henke
 
Bekommt Fürstenberg die seit Jahren von der Kommunalpolitik geforderte Oberschule? Das ist eine Frage, die der neue Schulentwicklungsplan beantworten könnte. Eine Entscheidung, die den Standort Gransee betrifft, haben die Kreistagsabgeordneten schon im Vorfeld getroffen. Die Trägerschaft für die Siemensschule soll auf den Kreis übergehen, ein neues Schulgebäude gebaut werden.
Bei der Eröffnung des neuen Gemeindezentrums in Baumgarten: Gransees Amtsdirektor Frank Stege, Ortsvorsteherin Edwine Scharein Mathias Feiler vom Bauamt (Vordergrund von links)
Bei der Eröffnung des neuen Gemeindezentrums in Baumgarten: Gransees Amtsdirektor Frank Stege, Ortsvorsteherin Edwine Scharein Mathias Feiler vom Bauamt (Vordergrund von links)
© Foto: Burkhard Keeve
 
Darauf haben die Baumgartener lange gewartet. Endlich konnte in diesem Jahr ihr Gemeindezentrum eröffnet werden. Nachdem die Dorfgaststätte vor einigen Jahren schloss, fehlte ein Treffpunkt im Ort.
Vielbefahren: Die B-96-Ortsdurchfahrt von Fürstenberg. Die politisch Verantwortlichen der Wasserstadt kämpfen für eine Umgehungsstraße.
Vielbefahren: Die B-96-Ortsdurchfahrt von Fürstenberg. Die politisch Verantwortlichen der Wasserstadt kämpfen für eine Umgehungsstraße.
© Foto: Matthias Henke
Es war ein Paukenschlag Anfang Mai, und er gefiel den Fürstenbergern gar nicht. Der für die Planung des B-96-Neubaus federführende Landesbetrieb Straßenwesen gab bekannt, dass für das Land nur eine Mittelvariante infrage komme – entlang der Bahnstrecke, mit sechs Meter hohen Lärmschutzwänden und einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Niedrige Coronazahlen, doch bestimmte Einschränkungen galten trotzdem: Die Stadt Fürstenberg präsentierte eine kleine Alternative zum beliebten Wasserfest.
Niedrige Coronazahlen, doch bestimmte Einschränkungen galten trotzdem: Die Stadt Fürstenberg präsentierte eine kleine Alternative zum beliebten Wasserfest.
© Foto: Matthias Henke
 
Verglichen mit den Corona-Infektionszahlen Ende des Jahres herrschten im Sommer geradezu entspannte Verhältnisse. Doch gewisse Einschränkungen gab es trotzdem, etwa was die erlaubte Höchstzahl von Besuchern von Volksfesten angeht. Die Stadt Fürstenberg stellte daher gemeinsam mit Kooperationspartnern ein kleines Sommerfest auf die Beine, um der Bevölkerung etwas Unterhaltung zu bieten – auch ohne großes Wasserfest.
Weiter heiß diskutiert werden das geplante Wohngebiet auf der Pferdekoppel in Dagow sowie ein Ferienhausgebiet in der Nachbarschaft. Zwei Einwohnerversammlungen fanden 2021 dazu statt. Stoppen konnte die Bürgerinitiative "Zukunft Dagow" die Vorhaben aber nicht. Die Planverfahren dafür laufen weiter.
Weiter heiß diskutiert werden das geplante Wohngebiet auf der Pferdekoppel in Dagow sowie ein Ferienhausgebiet in der Nachbarschaft. Zwei Einwohnerversammlungen fanden 2021 dazu statt. Stoppen konnte die Bürgerinitiative „Zukunft Dagow“ die Vorhaben aber nicht. Die Planverfahren dafür laufen weiter.
© Foto: Matthias Henke
 
Die geplante Errichtung einer Ferienhaussiedlung in Dagow sowie ein auf der Pferdekoppel vorgesehenes Wohngebiet erregen weiter die Gemüter in dem kleinen Stechliner Dorf. Nachdem es der Bürgerinitiative „Zukunft Dagow“ nicht gelungen war, die Gemeindevertreter dazu zu bewegen, die Aufstellung von entsprechenden Planverfahren zurückzunehmen, fanden in diesem Jahr Einwohnerversammlungen statt, in der noch einmal die Argumente aufeinanderprallten.
Es wurde laut beim symbolischen ersten Rammschlag für den Neubau der Schleuse Steinhavelmühle.
Es wurde laut beim symbolischen ersten Rammschlag für den Neubau der Schleuse Steinhavelmühle.
© Foto: Matthias Henke
 
Mit einem symbolischen ersten Rammschlag haben am 1. Oktober die Bauarbeiten an der Schleuse Steinhavel begonnen. Nach dem erfolgreichen Abriss der alten Schleuse entsteht an dieser Stell ein komplett neues Bauwerk. Auch weitere Bauten entstehen im Umfeld neu, etwa eine Bootsschleppe für Kanus.
Am neuen Standort ist seit Beginn des Schuljahren 2021/22 die "Freie Naturschule im Fürstenberger Seenland" anzutreffen. Schulleiterin Katrin Dorn und ihr Team verließen ein Provisorium am Ortseingang und zogen ins Zentrum.
Am neuen Standort ist seit Beginn des Schuljahren 2021/22 die „Freie Naturschule im Fürstenberger Seenland“ anzutreffen. Schulleiterin Katrin Dorn und ihr Team verließen ein Provisorium am Ortseingang und zogen ins Zentrum.
© Foto: Matthias Henke
 
Die „Freie Naturschule im Fürstenberger Seenland“ zog zum neuen Schuljahr in das Gebäude des ehemaligen Forstmuseums. Das Haus wurde dazu auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten und umgebaut. Der Trägerverein „Draußen Spielend Lernen“ hat das Grundstück von der Stadt gepachtet.
Kerstin Bill ist neue Chefin der Drei-Seen-Grundschule Fürstenberg.
Kerstin Bill ist neue Chefin der Drei-Seen-Grundschule Fürstenberg.
© Foto: Matthias Henke
 
Neue Chefinnen bekamen in diesem Jahr die Drei-Seen-Grundschule in Fürstenberg sowie die Granseer Stadtschule. Zum Schuljahresbeginn übernahm in Fürstenberg Kerstin Bill das Ruder, Juliane Schlarmann trat in Gransee ihren Posten zum 15. November an. Frank-Peter Haack, vormals Leiter der Stadtschule, war Mitte des Jahres aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst ausgeschieden.
Fleißige Läufer: Beim diesjährigen Benefizlauf des Granseer Strittmatter-Gymnasiums wurde ein neuer Rekord erzielt.
Fleißige Läufer: Beim diesjährigen Benefizlauf des Granseer Strittmatter-Gymnasiums wurde ein neuer Rekord erzielt.
© Foto: Matthias Henke
 
Einen neuen Rekord konnte das Strittmatter-Gymnasium Gransee nach der Auswertung des diesjährigen Benefizlaufes vermelden. 29.000 Euro kommen damit dem Verein „Ärzte helfen“ und der von im unterstützten Klinik in Gambia zugute.
Sebastian Wilhelm, seit 1. August Pfarrer in Gransee, in der St. Marienkirche.
Sebastian Wilhelm, seit 1. August Pfarrer in Gransee, in der St. Marienkirche.
© Foto: Matthias Henke
 
Ein neuer Pfarrer zeichnet seit diesem Sommer für die Kirchengemeinde Gransee verantwortlich. Sebastian Wilhelm, vormals in Norwegen als Seelsorger tätig, zog es in die Ackerbürgerstadt. Sein Vorgänger Christian Guth war Anfang des Jahres nach Berlin gewechselt.