Barbara Ebert-de Wit (Grüne)
: Wer sitzt im Kreistag Uckermark – Steckbrief

Der Kreistag Uckermark hat nach der Wahl im Juni seine Arbeit aufgenommen. Die MOZ stellt alle Abgeordneten vor. Heute: Barbara Ebert-de Wit.
Von
Josephine Theodor
Prenzlau
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Prenzlau, 25.09.2024: Barbara Ebert-de Wit, GRÜNE/B 90

Barbara Ebert-de Wit ist für die Grünen im Kreistag aktiv, aber auch in der SVV Angermünde vertreten.

MOZ/Oliver Voigt
  • Barbara Ebert-de Wit (Grüne) ist neu im Kreistag Uckermark und der SVV Angermünde.
  • Als Ergotherapeutin setzt sie sich für den Ausbau erneuerbarer Energien ein.
  • Ihr Ziel: Lebensqualität in der Region verbessern.
  • Projekte: Photovoltaik-Ausbau, Bürgergenossenschaften, Radwege.
  • Wichtig: Gerechte Verteilung von Investitionen in der Uckermark.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit den Kommunalwahlen wurden die Mitglieder des Uckermärkischen Kreistages neu gemischt. Seit den Wahlen im Juni haben die neuen und alten Mitglieder ihre Arbeit in den verschiedenen Ausschüssen aufgenommen. Die MOZ stellt die Abgeordneten in Steckbriefen vor. Heute: Barbara Ebert-de Wit.

Name, Alter, Partei

Barbara Ebert-de Wit

Beruf?

Ergotherapeutin

Wie viele Perioden im Landkreis tätig? Wie viele Perioden in der Kommunalpolitik insgesamt?

Erste Periode im Landkreis und in der Kommunalpolitik

Wichtigstes kommunalpolitisches Ziel:

Für Mensch und Natur verträglicher Ausbau der erneuerbaren Energien und    Nutzbarmachung der damit verbundenen Einnahmen für die Kommunen

Weshalb bin ich in der Kommunalpolitik aktiv?

Um die Lebensqualität für die Menschen dort, wo der Strom für Berlin und Brandenburg produziert wird, in allen Bereichen zu verbessern

Was macht meine Kommune liebenswert?

Ich liebe unsere schöne und zauberhaft gelegene Stadt Angermünde voller Menschen, die gute Ideen und Mut haben und sich überall in der Stadt engagieren.

Welche politischen Themen sind in der Uckermark in der angelaufenen Wahlperiode am wichtigsten?

Die Verbesserung der Lebensqualität in allen Lebensbereichen für die Uckermärkerinnen und Uckermärker durch Nutzung der Einnahmemöglichkeiten der Kommunen durch erneuerbare Energien.

Welche Projekte wollen Sie in den kommenden fünf Jahren umgesetzt haben?

● Ausbau der Photovoltaik auf den Dächern kommunaler Gebäude

● Etablierung von Bürgergenossenschaften in den Kommunen, um alle Bürger an den Einnahmemöglichkeiten durch Erneuerbare Energien zu beteiligen

● Den zügigen Ausbau von Radwegen und den dahingehenden Abbau von bürokratischen Hürden

In welche Projekte investiert die Uckermark zurzeit zu wenig Kraft und warum?

Die Kommunen brauchen mehr Unterstützung beim Ausbau der Energieinfrastruktur und Ansiedlung von Unternehmen aus diesem Wirtschaftszweig

Die Verteilung von Flüchtlingen in der Uckermark erfolgt äußerst ungleich. Angermünde und Schwedt nehmen deutlich weniger Menschen auf, als sie müssten. Wie stehen Sie dem gegenüber?

Wir haben die Pflicht, Geflüchtete aufzunehmen. Wir müssen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich die Versorgung mit Wohnraum, Kita- und Schulplätzen, der zügige Zugang zum Arbeitsmarkt und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt für alle Menschen in der Uckermark verbessert.

Im Zuge der Transformation fließt viel Geld in die Region. Das Gros an Investitionen geht allerdings nach Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass die anderen Teile der Uckermark wirtschaftlich abgehängt werden?

Das Geld muss gerecht auf die Uckermark verteilt werden, schließlich wird in der ganzen Region Strom produziert. Davon müssen alle Uckermärkerinnen und Uckermärker profitieren.

Der Landkreis steckt aktuell viel Geld und Kraft in Projekte in Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass andere Teile der Uckermark in diesem Zuge zu wenig Beachtung finden?

S.o.

Welche Projekte müssen außerhalb der Stadtgrenzen Schwedt eine stärkere Beachtung finden?

S.o.

Wie kann die Wirtschaft die Region Uckermark weiter stützen und unterstützen?

Die Transformation bietet große Chancen, Arbeitskräfte in die Region zu holen. Wir müssen Ausbildung hier attraktiv machen und zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gutes Arbeitsumfeld bieten.

Die Wirtschaft sollte die Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Fortbildung ermöglichen, um an dem technologischen Umbau teilzuhaben.

Der Mittelstand mit Handwerksbetrieben, Landwirtschaftsbetrieben und Gewerbetreibenden muss in diesen Prozess eingebunden werden.

Alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark

Aufgelistet sind alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark in alphabetischer Reihenfolge:

  • Birgit Bader (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Klaus-Martin Bastert (AfD)
  • Thomas Bieche (AfD)
  • Kerstin Bischoff (SPD)
  • Mike Bischoff (SPD)
  • Christian Bork (AfD)
  • Knut Büttner-Janner (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Aribert Christ (AfD)
  • Robert Dalchow (DIE LINKE)
  • Barbara Ebert-de Wit
  • Harald Engler (BVB Freie Wähler/BfVG)
  • Ellen Fährmann (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Sylvio Felske (BVB Freie Wähler/BfVG)
  • Hans-Otto Dr. Gerlach (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Hannes Gnauck (AfD)
  • Monty Gutzmann (AfD)
  • Christian Hartphiel (SPD)
  • Herbert Heinemann (BVB Freie Wähler/BfVG)
  • Heike Heise-Heiland (DIE LINKE)
  • Susan Jahr (SPD)
  • Jörg Kath (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Mirko Koschel (AfD)
  • Walter Kotzian (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Axel Krumrey (DIE LINKE)
  • Cornelia Lambrecht-Süßenbach (DIE LINKE)
  • Peggy Lindemann (AfD)
  • Sebastian Markhoff (BVB Freie Wähler/BfVG)
  • Ludger Melters (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Josef Menke (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Andreas Meyer (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Hanka Mittlestädt (SPD)
  • Thomas Neumann (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Ariane Nitze (AfD)
  • Enrico Nitze (AfD)
  • Luca Phillip Piwodda (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Jörg Rakow (AfD)
  • Gerd Regler (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Norbert Rescher (AfD)
  • Marc Retzlaff (BVB Freie Wähler/BfVG)
  • Tony Riller (AfD)
  • Martin Röthke (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Peter Schneider (AfD)
  • Tobias Schween (CDU/BLR/FDP/PdF)
  • Reinhard Simon (BVB Freie Wähler/BfVG)
  • Felix Teichner (AfD)
  • Olaf Theiß (SPD)
  • Roman Weihser (AfD)
  • Melanie Winkler (SPD)
  • Michael Witt (SPD)
  • Stefan Zierke (SPD)