Aribert Christ (AfD): Wer sitzt im Kreistag Uckermark – Steckbrief

Aribert Christ von der AfD lebt in Templin.
MOZ/Oliver Voigt- Aribert Christ (AfD), geboren 15.10.1960, Agraringenieur, Altenpfleger, im Kreistag Uckermark.
- Ziel: Wirtschaft und Ökologie Uckermark stärken, Bevölkerungsrückgang stoppen.
- Themen: Flüchtlingsaufnahme reduzieren, Infrastruktur erhalten und ausbauen.
- Projekte: Wirtschaft stärken, Radwege und Bahnanbindungen ausbauen, Gesundheitstourismus fördern.
- Investitionen: Schwerpunkt Schwedt, andere Regionen nach Bedarf fördern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit den Kommunalwahlen wurden die Mitglieder des Uckermärkischen Kreistages neu gemischt. Seit den Wahlen im Juni haben die neuen und alten Mitglieder ihre Arbeit in den verschiedenen Ausschüssen aufgenommen. Die MOZ stellt die Abgeordneten in Steckbriefen vor. Heute: Aribert Christ.
Name, Alter, Partei?
Aribert Christ, geboren am 15.10.1960, Alternative für Deutschland
Beruf?
Agraringenieur Ökonom; ausgeübte Tätigkeit: Altenpfleger
Wie viele Perioden im Landkreis tätig? Wie viele Perioden in der Kommunalpolitik insgesamt?
Erste Periode im Kreistag, dritte Periode in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Templin.
Wichtigstes kommunalpolitisches Ziel?
Den Landkreis Uckermark wirtschaftlich und ökologisch so zu stärken, dass den Menschen ein lebenswertes Umfeld geboten wird, in dem sie gut und gerne leben können, und durch das andere dazu bewegt werden, zuzuziehen bzw. zurückzukehren, um dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken.
Weshalb bin ich in der Kommunalpolitik aktiv?
Es geht mir um Mitsprache und Teilhabe an den Entscheidungen, die die Lebensumstände für unsere Einwohner mitgestalten.
Was macht meine Kommune liebenswert?
Templin mit seiner schönen Natur und sauberen Luft ist im wahrsten Sinne des Wortes die Perle der Uckermark und wird deshalb von Touristen gelobt. Pauschal kann man sagen, dass die Einwohner unserer Stadt freundlich sind. Alle Wege in Templin sind kurz. Ich wohne gut und gerne hier.
Welche politischen Themen sind in der Uckermark in der angelaufenen Wahlperiode am wichtigsten?
Es ist ein komplexes Bündel an Themen:
- Reduzierung der Aufnahme von Flüchtlingen,
- Erhalt der PCK-Raffinerie in Schwedt,
- Stopp des Ausbaus von Wind- und Solarfeldern,
- Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in der gesamten Komplexität und im gesamten Raum der Uckermark.
Welche Projekte wollen Sie in den kommenden fünf Jahren umgesetzt haben?
- Stärkung der Uckermark als Wirtschaftsstandort durch Neuniederlassungen von Firmen und Erhalt bestehender Firmen (u.a. PCK Schwedt),
- Ausbau von Radwegen in der Uckermark und der Eisenbahnverbindungen,
- Gesundheitstourismus,
- Infrastruktur,
- Stärkung des ländlichen Raumes,
- Gesundheitsversorgung.
In welche Projekte investiert die Uckermark zurzeit zu wenig Kraft und warum?
Geld wird immer knapper, insbesondere, weil die Kosten seit Corona gestiegen sind. Um als Wirtschaftsstandort attraktiv zu sein, braucht es mehr Investitionen in die Infrastruktur. Firmen bedeuten eine Einnahmequelle, und Einnahmen sind nun einmal unverzichtbar, um andere Vorhaben umsetzen zu können.
Die Verteilung von Flüchtlingen in der Uckermark erfolgt äußerst ungleich. Angermünde und Schwedt nehmen deutlich weniger Menschen auf, als sie müssten. Wie stehen Sie dem gegenüber?
Die Überforderung der Landkreise und Kommunen ist bekannt und wird auf allen politischen Ebenen sowie in den Medien diskutiert. Es ist zu akzeptieren, dass unsere Kommunen sich überfordert sehen und keine Flüchtlinge mehr aufnehmen wollen. Die Zuwanderung nach Deutschland muss dringend verringert werden.
Im Zuge der Transformation fließt viel Geld in die Region. Das Gros an Investitionen geht allerdings nach Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass die anderen Teile der Uckermark wirtschaftlich abgehängt werden?
Investitionen in Schwedt sind richtig und wichtig. Gerade beim Thema PCK geht es um viele Arbeitsplätze und damit um die Zukunft vieler Familien.
Ein guter Wirtschaftsstandort Schwedt bedeutet zudem wichtige Einnahmen für den Landkreis bzw. für die Region. Andere Teile der Uckermark haben andere Standortbedingungen. Hier ist nach Bedarf zu fördern.
Der Landkreis steckt aktuell viel Geld und Kraft in Projekte in Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass andere Teile der Uckermark in diesem Zuge zu wenig Beachtung finden?
Diese Bedenken habe ich nicht. Alle Teile der Uckermark haben Vertreter im Kreistag. Zudem gibt es noch die gewählten kommunalen Vertreter, Bürgermeister und Amtsdirektoren, die für die Interessen ihrer jeweiligen Region und ihrer Einwohner verantwortlich sind.
Welche Projekte müssen außerhalb der Stadtgrenzen Schwedt eine stärkere Beachtung finden?
- Die Uckermark für Firmen und Menschen attraktiv machen,
- Straßen, Bahnanbindungen (z.B. von Templin nach Eberswalde und Berlin), Gestaltung der Gewerbesteuern, Schulen, Kitas, ärztliche Versorgung, Freizeitangebote.
- unsere schöne Natur bewahren, auch für den Tourismus (u.a. Gesundheitstourismus).
Wie kann die Wirtschaft die Region Uckermark weiter stützen und unterstützen?
Wirtschaft unterliegt Wechselwirkungen. Firmen, die hier Steuern zahlen, stützen unser Gemeinwesen. Zudem fördern sie als Arbeitgeber auch den Handel und andere Firmen. Dafür braucht es den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, insbesondere Kitas, Schulen, Ärzte/Krankenhäuser, Freizeitangebote usw.
Alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark
Aufgelistet sind alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark in alphabetischer Reihenfolge:
- Birgit Bader (Bündnis 90/Die Grünen)
- Klaus-Martin Bastert (AfD)
- Thomas Bieche (AfD)
- Kerstin Bischoff (SPD)
- Mike Bischoff (SPD)
- Christian Bork (AfD)
- Knut Büttner-Janner (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Aribert Christ (AfD)
- Robert Dalchow (DIE LINKE)
- Barbara Ebert-de Wit
- Harald Engler (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Ellen Fährmann (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Sylvio Felske (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Hans-Otto Dr. Gerlach (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Hannes Gnauck (AfD)
- Monty Gutzmann (AfD)
- Christian Hartphiel (SPD)
- Herbert Heinemann (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Heike Heise-Heiland (DIE LINKE)
- Susan Jahr (SPD)
- Jörg Kath (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Mirko Koschel (AfD)
- Walter Kotzian (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Axel Krumrey (DIE LINKE)
- Cornelia Lambrecht-Süßenbach (DIE LINKE)
- Peggy Lindemann (AfD)
- Sebastian Markhoff (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Ludger Melters (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Josef Menke (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Andreas Meyer (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Hanka Mittlestädt (SPD)
- Thomas Neumann (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Ariane Nitze (AfD)
- Enrico Nitze (AfD)
- Luca Phillip Piwodda (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Jörg Rakow (AfD)
- Gerd Regler (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Norbert Rescher (AfD)
- Marc Retzlaff (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Tony Riller (AfD)
- Martin Röthke (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Peter Schneider (AfD)
- Tobias Schween (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Reinhard Simon (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Felix Teichner (AfD)
- Olaf Theiß (SPD)
- Roman Weihser (AfD)
- Melanie Winkler (SPD)
- Michael Witt (SPD)
- Stefan Zierke (SPD)



