Hannes Gnauck (AfD): Wer sitzt im Kreistag Uckermark – Steckbrief

Hannes Gnauck von der AfD ist zum zweiten Mal in den Kreistag Uckermark gewählt worden.
Thomas Burckhardt- Hannes Gnauck (AfD) wurde erneut in den Kreistag Uckermark gewählt.
- Er ist Bundestagsmitglied und in seiner zweiten Amtsperiode in der Kommunalpolitik.
- Sein Ziel: Heimatregion bewahren und gegen linksliberale Trends verteidigen.
- Hauptthemen: Strukturschwäche, Schließung der PCK-Raffinerie, und Umverteilung illegaler Einwanderer.
- Betont Investitionen in Energiesektor und lokale Betriebe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit den Kommunalwahlen wurden die Mitglieder des Uckermärkischen Kreistages neu gemischt. Seit den Wahlen im Juni haben die neuen und alten Mitglieder ihre Arbeit in den verschiedenen Ausschüssen aufgenommen. Die MOZ stellt die Abgeordneten in Steckbriefen vor. Heute: Hannes Gnauck.
Name, Alter, Partei
Hannes Gnauck, 33, Alternative für Deutschland
Beruf?
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wie viele Perioden im Landkreis tätig? Wie viele Perioden in der Kommunalpolitik insgesamt?
Zweite Legislaturperiode
Wichtigstes kommunalpolitisches Ziel?
Mir geht es in all meinen politischen Bemühungen darum, dass meine Heimatregion auch in Zukunft noch als die Heimat zu erkennen ist, die ich mein Leben lang genießen durfte. Das gilt für die Uckermark wie auch für Deutschland.
Weshalb bin ich in der Kommunalpolitik aktiv?
Ich habe mein ganzes Leben in Prenzlau und der Uckermark verbracht. Als Sohn dieser Region kenne ich jeden Fleck und fühle mich der Heimat auf Lebenszeit verbunden. Ihre Schönheit und Vertrautheit will ich für meine Kinder bewahren und gegen die linksliberalen politischen Trends verteidigen.
Was macht meine Kommune liebenswert?
Ich könnte auf diese Frage mit zahlreichen Anekdoten aus meiner Kindheit und Jugend antworten, doch ich mache es kurz: Wir Uckermärker sind ein direktes, ehrliches, fleißiges Völkchen, das auch unter historisch schwersten Bedingungen, gerade in der DDR-Zeit, immer das Beste aus allen Lagen gemacht hat.
Welche politischen Themen sind in der Uckermark in der angelaufenen Wahlperiode am wichtigsten?
Ganz klar: die allgemeine Strukturschwäche der Uckermark, die durch die drohende Schließung der PCK-Raffinerie Schwedt und der von grüner Politik verursachten Abwanderung heimischer Industrie verschlimmert wurde und die soziale Belastung durch die Umverteilung illegaler Einwanderer in der Region.
Welche Projekte wollen Sie in den kommenden fünf Jahren umgesetzt haben?
Ich möchte vor allem die Last der illegalen Massenmigration bekämpfen. Die Uckermark ist als strukturschwache Region von problematischen Ausländern und die Herausforderungen ihrer Beherbergung besonders betroffen. Wir brauchen mehr Sicherheit und Arbeitsplätze im Ort, keine Kriminellen und Sozialarbeiter.
In welche Projekte investiert die Uckermark zurzeit zu wenig Kraft und warum?
Mit der Sanktionierung der Druschba-Pipeline durch die Bundesregierung wurde unserer Region eine Hauptquelle des wirtschaftlichen Lebens genommen. Diese standortgefährdende Entscheidung wurde bis heute weder korrigiert noch kompensiert. Investitionen in den Energiesektor und die vollständige Wiederherstellung der Auslastung der PCK-Raffinerie sind daher ein vorrangiges Ziel für unsere Region.
Die Verteilung von Flüchtlingen in der Uckermark erfolgt äußerst ungleich. Angermünde und Schwedt nehmen deutlich weniger Menschen auf, als sie müssten. Wie stehen Sie dem gegenüber?
Die andauernde Masseneinwanderung und der Zwang der Länder, die illegalen Migranten in den Kommunen zu verteilen, sind zwei der Hauptgründe, warum ich überhaupt kommunalpolitisch aktiv geworden bin. Die Kommunen müssen ihren Unmut gegenüber Potsdam und Berlin endlich zum Ausdruck bringen.
Im Zuge der Transformation fließt viel Geld in die Region. Das Gros an Investitionen geht allerdings nach Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass die anderen Teile der Uckermark wirtschaftlich abgehängt werden?
Durch die drohende Schließung der PCK-Raffinerie Schwedt wird die Stadt einen herben Verlust hinnehmen müssen. Die Konzentration von Investitionsgeldern im Ort ist daher nachvollziehbar. Doch der Rest unserer Region ist ebenfalls strukturschwach. Es braucht also einen zielgerichteten Investitionsplan, welcher der ganzen Uckermark dient.
Der Landkreis steckt aktuell viel Geld und Kraft in Projekte in Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass andere Teile der Uckermark in diesem Zuge zu wenig Beachtung finden?
Gleiche Antwort wie zuvor.
Welche Projekte müssen außerhalb der Stadtgrenzen Schwedt eine stärkere Beachtung finden?
Die verschiedenen örtlichen Betriebe und Kleinunternehmen, auch außerhalb Schwedts und Prenzlaus, müssen stärker in den Fokus gerückt werden. Jedes Dorf lebt von den dort aktiven Produktivkräften, und die Verteuerungspolitik von Land und Bund macht ihnen das Leben schwer.
Wie kann die Wirtschaft die Region Uckermark weiter stützen und unterstützen?
Wir brauchen eine engere Verbindung zwischen den Vertretern aus der Wirtschaft und dem allgemeinen Volk, vor allem im Hinblick auf die Jugend. Wir müssen Bedingungen schaffen, damit der Nachwuchs nicht länger wegzieht und damit unsere demografische Lage verschlechtert. Das muss auch die Wirtschaft reflektieren.
Alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark
Aufgelistet sind alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark in alphabetischer Reihenfolge:
- Birgit Bader (Bündnis 90/Die Grünen)
- Klaus-Martin Bastert (AfD)
- Thomas Bieche (AfD)
- Kerstin Bischoff (SPD)
- Mike Bischoff (SPD)
- Christian Bork (AfD)
- Knut Büttner-Janner (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Aribert Christ (AfD)
- Robert Dalchow (DIE LINKE)
- Barbara Ebert-de Wit
- Harald Engler (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Ellen Fährmann (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Sylvio Felske (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Hans-Otto Dr. Gerlach (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Hannes Gnauck (AfD)
- Monty Gutzmann (AfD)
- Christian Hartphiel (SPD)
- Herbert Heinemann (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Heike Heise-Heiland (DIE LINKE)
- Susan Jahr (SPD)
- Jörg Kath (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Mirko Koschel (AfD)
- Walter Kotzian (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Axel Krumrey (DIE LINKE)
- Cornelia Lambrecht-Süßenbach (DIE LINKE)
- Peggy Lindemann (AfD)
- Sebastian Markhoff (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Ludger Melters (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Josef Menke (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Andreas Meyer (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Hanka Mittlestädt (SPD)
- Thomas Neumann (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Ariane Nitze (AfD)
- Enrico Nitze (AfD)
- Luca Phillip Piwodda (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Jörg Rakow (AfD)
- Gerd Regler (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Norbert Rescher (AfD)
- Marc Retzlaff (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Tony Riller (AfD)
- Martin Röthke (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Peter Schneider (AfD)
- Tobias Schween (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Reinhard Simon (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Felix Teichner (AfD)
- Olaf Theiß (SPD)
- Roman Weihser (AfD)
- Melanie Winkler (SPD)
- Michael Witt (SPD)
- Stefan Zierke (SPD)



