Bürgermeisterwahl 2025 in Templin
: Christian Hartphiel (SPD) will auf den Chefsessel

Christian Hartphiel gilt als exzellenter Kenner der kommunalen Szene nicht nur in Templin. Nun greift der SPD-Mann zum Chefsessel im Rathaus der Kurstadt. Was bringt er mit?
Von
Uwe Werner
Templin
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Christian Hartphiel im Februar 2025. Der Sozialdemokrat bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in Templin.

Christian Hartphiel im Februar 2025. Der SPD-Mann bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in Templin.

Uwe Werner
  • Die Bürgermeisterwahl in Templin findet am 6. April 2025 statt.
  • Christian Hartphiel (SPD) kandidiert, um Nachfolger von Detlef Tabbert zu werden.
  • Hartphiel ist seit 1996 aktiv in der Kommunalpolitik und aktuell im Kreistag Uckermark.
  • Er betont die niedrige Pro-Kopf-Verschuldung von 87 Euro und will Templin gastfreundlich halten.
  • Schwerpunkte: Wirtschaftsförderung, Kultur, Ehrenamt, Spiel- und Sportstätten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer in der Uckermark Politik macht, kennt ihn schon: Christian Hartphiel (47 Jahre), Sozialdemokrat und Tausendsassa in der kommunalen Szene, nicht nur in Templin – auch wenn er dort jetzt zum Chefsessel im Rathaus greift, um die Nachfolge von Detlef Tabbert anzutreten. Den BSW-Politiker hatte der Erfolg von Sahra Wagenknecht bei der Landtagswahl in Brandenburg gleich in die Landesregierung gespült.

Am 6. April 2025 wird in Templin ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister gewählt. Um das Amt bewerben sich eine Frau und fünf Männer. Einer davon ist Christian Hartphiel. Der gelernte Hotelfachmann war 22 Jahre lang als sonderpädagogische Fachkraft in Werkstätten für behinderte Menschen bei der Stephanus Stiftung tätig. Als Regionalgeschäftsführer Nordost des SPD-Landesverbandes Brandenburg betreut er derzeit rund 600 Mitglieder in 14 Ortsvereinen. Außerdem ist er Wahlkreismitarbeiter der Landtagsabgeordneten Annemarie Wolff.

Bürgermeisterwahl in Templin: seit 1996 engagiert sich Hartphiel

Christian Hartphiel engagiert sich seit 1996 aktiv in der Kommunalpolitik. Seit drei Wahlperioden sitzt er für die SPD im Kreistag Uckermark und ist aktuell Vorsitzender seiner Fraktion. Zudem engagiert er sich als stellvertretender Regionalrat in der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim und im Aufsichtsrat der Uckermärkischen Rettungsdienstgesellschaft (URG).

Außerdem ist Christian Hartphiel seit 2008 Stadtverordneter in Templin. Hier ist er Vorsitzender der Fraktion SPD/Grüne und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der NaturTherme Templin GmbH.

Wahl in Templin: Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger

„Viele Menschen in Templin vertrauen mir und haben gehofft, dass ich meine Bereitschaft für diese Wahl erkläre. Sie trauen mir zu, dass ich das Amt des Bürgermeisters verantwortungsvoll, ordentlich, kompetent und mit Herzblut ausüben werde“ sagte Christian Hartphiel. Mit der gesamten Verwaltung wolle er die Kurstadt auf dem guten Kurs halten, der in den vergangenen Jahrzehnten eingeschlagen wurde und „Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger“ sein.

Er versicherte, sich dafür einzusetzen, dass die Kurstadt gastfreundlich, weltoffen und vielfältig bleibt. „Templin ist traditionell ein beliebter Erholungsort und die wichtigste Tourismushochburg in der Uckermark. So soll es bleiben“, sagte Hartphiel.

Gute Ausgangslage – Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 87 Euro

Er verwies darauf, „dass in den zurückliegenden Jahren große Projekte umgesetzt wurden und weiterhin kräftig investiert wird“. Gleichzeitig seien die Verbindlichkeiten der Stadt auf einen historisch niedrigen Stand abgebaut worden. Die Pro-Kopf-Verschuldung liege nun nur noch bei 87 Euro pro Einwohner – das sei „ein beeindruckender Wert, um den uns viele andere Kommunen deutschlandweit beneiden“.

Das Europaschul-Vorhaben als Leuchtturmprojekt im Norden Brandenburgs müsse weiterhin aktiv von der Stadt unterstützt und umgesetzt werden, sagte Hartphiel. Die Wirtschaftsförderung der Stadt müsse intensiviert und stärker unterstützt werden. Weitere Schwerpunkte sieht er in der bestmöglichen Unterstützung der Kunst- und Kulturschaffenden, des Ehrenamtes, der Vereine und Einrichtungsträger sowie bei der Modernisierung der Spiel- und Sportstätten, auch in den Ortsteilen.

Bürgernahe Dienstleistungen und Abbau von Bürokratie

„Wir wollen das Erreichte bewahren und die Stadt jetzt fit für die Zukunft machen. Die Stadtverwaltung wird weiter digitalisiert, modernisiert und zu einem bürgernahen Dienstleister entwickelt. Soweit möglich, sollen bürokratische Vorgänge vereinfacht werden“ sagte Christian Hartphiel.