Bürgermeisterwahl Fredersdorf-Vogelsdorf 2023
: Thomas Krieger bekommt eine zweite Amtszeit

Der neue Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf ist der alte: Thomas Krieger bleibt weitere acht Jahre im Amt. Das ist das vorläufige amtliche Endergebnis.
Von
Dirk Nierhaus
Fredersdorf-Vogelsdorf
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Mit Familie, Freunden und politischen Wegbegleitern feiert Thomas Krieger (vordere Reihe, Dritter von links) seinen Wahlsieg beim „Mexikaner“ in Fredersdorf.

Edgar Nemschok

Thomas Krieger (CDU) bleibt Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf. Der Amtsinhaber hat die Stichwahl am Sonntag (8. Oktober) mit großem Vorsprung gegen Janina Meyer-Klepsch gewonnen. Das steht nach Auszählung aller Stimmen fest.

Krieger hatte bereits im ersten Wahlgang vor zwei Wochen mit noch vier Kandidaten mit großem Abstand die meisten Stimmen geholt, die absolute Mehrheit aber hauchdünn verpasst. Seine zweite achtjährige Amtszeit beginnt am 1. Februar 2024. Er ist bereits seit 2016 Bürgermeister in der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf.

Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Fredersdorf-Vogelsdorf: Krieger erzielt fast eine Zweidrittel-Mehrheit

Laut des vorläufigen amtlichen Endergebnisses, das um 19.35 Uhr vorlag, hat Krieger 66,2 Prozent der abgegebenen Stimmen geholt. Auf ihn entfielen 4069 Stimmen. Damit hat er das Quorum von 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten (1840) locker geknackt. Fast 400 Wähler mehr als beim ersten Urnengang haben ihr Kreuzchen bei ihm gemacht. „Ich bin sehr erleichtert, dass ich es geschafft habe, und freue mich über das gute Ergebnis. Mit einer knappen Zweidrittelmehrheit habe ich einen klaren Auftrag für weitere acht Jahre als Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf“, betonte der Wahlsieger auf Nachfrage unseres Medienhauses.

Zu seinen ersten Gratulanten zählte übrigens Landrat Gernot Schmidt (SPD). Er habe aber auch Glückwünsche von CDU-Parteifreunden und Bürgermeistern aus der Region bekommen, so Krieger am Rande seiner Wahlparty beim „Mexikaner“ am Bahnhof in Fredersdorf. Er danke seinen Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen sowie seinen Unterstützern im Wahlkampf für ihr großartiges Engagement.

Meyer-Klepsch am Ende ohne Chance

Herausforderin Meyer-Klepsch hat es dagegen trotz breiter Unterstützung aus der Gemeindevertretung – GFV, BLG und zuletzt auch Vertreter von W.I.R. gehörten zu ihrem Lager – nicht geschafft, den großen Abstand auf den Amtsinhaber aus dem ersten Wahlgang aufzuholen. Auf sie entfielen 2079 Stimmen (33,8 Prozent). Das waren zwar auch um die 400 mehr als am 24. September. Es reichte aber nicht, um nächste Bürgermeisterin in Fredersdorf-Vogelsdorf zu werden. „Wer zu einer Wahl antritt, der möchte auch gewinnen. Deswegen bin ich jetzt natürlich enttäuscht, dass ich mein Ziel nicht erreicht habe“, sagte Meyer-Klepsch. Gleichwohl sei nicht alles schlecht. Die gute Zusammenarbeit mit Kommunalpolitikern aller Richtungen und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern im Wahlkampf sei ein schönes Erlebnis gewesen und bleibe ihr trotz der Niederlage in Erinnerung.

Wahlbeteiligung wieder über 50 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag in der Stichwahl bei 50,5 Prozent und damit etwas niedriger als beim ersten Wahlgang der Bürgermeisterwahl (57 Prozent). Wahlleiter Henri Wiedmann zeigte sich trotzdem sehr zufrieden. „Wir haben die 50-Prozent-Marke geknackt.“