Bürgermeisterwahl Fredersdorf-Vogelsdorf 2023
: Was für die Stichwahl wichtig ist

Die Bürgermeisterwahl 2023 geht in Fredersdorf-Vogelsdorf in die zweite und wahrscheinlich entscheidende Runde. Nur noch zwei Kandidaten sind in der Stichwahl im Rennen.
Von
Dirk Nierhaus
Fredersdorf-Vogelsdorf
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Wer wird 2023 neuer Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf? Die Entscheidung fällt wohl in der Stichwahl.

Silas Stein/dpa

Am Sonntag (8. Oktober) steht in der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf die zweite und wohl entscheidende Runde der Bürgermeisterwahl an. Verbliebene Kandidaten in der Stichwahl sind Amtsinhaber Thomas Krieger (CDU) und Herausforderin Janina Meyer-Klepsch.

Die Stimmabgabe ist auch beim zweiten Urnengang in Fredersdorf-Vogelsdorf wieder in insgesamt zwölf Wahllokalen an drei Standorten – der neuen Oberschule in der Landstraße, der Fred-Vogel-Grundschule in der Tieckstraße sowie der Kita Sonnenschein in der Mittelstraße in Vogelsdorf – möglich. Die Wahlbenachrichtigungskarten, die lange vor dem ersten Wahlgang am 24. September verschickt worden sind, sind weiter gültig.



Wer sie verlegt oder verloren hat, muss nicht befürchten, deswegen nicht wählen zu dürfen, sagt Wahlleiter Henri Wiedmann. Er oder sie müsste dann aber ein Personaldokument vorlegen, um sich im Wahllokal auszuweisen. Dann stünde einer Stimmabgabe nichts im Weg. Wer Briefwahl beantragt hat, sollte die Unterlagen dem Wahlleiter zufolge längst erhalten haben.

Drei Wahl-Standorte für die Bürgermeisterwahl

Die Wahllokale sind am 8. Oktober einmal mehr von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Unmittelbar nach ihrer Schließung beginnt die Auszählung der Stimmen – zuletzt die der Briefwähler in den dafür eingerichteten vier Briefwahllokalen im Rathaus. Wiedmann hofft wieder auf eine gute Wahlbeteiligung. 12.265 Menschen ab 16 Jahren sind wahlberechtigt. In der ersten Runde vor zwei Wochen haben knapp 7.000 von ihnen (57 Prozent) ihre Stimme für einen Kandidaten abgegeben.

Wer neuer Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf wird, dürfte gegen 19 Uhr feststehen. Das Ergebnis des ersten Wahlgangs lag etwas später vor, weil die Stimmen in einem der Briefwahllokale noch einmal ausgezählt werden mussten. „Wir haben uns noch einmal angeschaut, was dort schiefgelaufen ist, und die Prozesse verfeinert“, so Wiedmann. Er gehe davon aus, dass die Auszählung diesmal überall reibungslos verlaufe und das vorläufige amtliche Endergebnis zeitnah nach Schließung der Wahllokale vorliege. Das endgültige Ergebnis legt der Wahlausschuss dann am Montag (9. Oktober) fest. Dessen Sitzung um 19 Uhr ist öffentlich.

Vor dem Bürgermeister-Wahlsieg 2023 steht das Quorum

Verfehlt der in der Stichwahl siegreiche Kandidat das sogenannte Quorum von 1.840 Stimmen – das sind 15 Prozent der Wahlberechtigten –, dann entscheidet die Gemeindevertretung von Fredersdorf-Vogelsdorf, wer neuer Bürgermeister wird. Das könnte auch jemand sein, der bisher nicht Kandidat war.

Die Amtszeit des neuen Bürgermeisters beginnt am 1. Februar 2024.