Brand in Berlin: Feuer bricht in Flüchtlingsheim aus, Hunderte Bewohner evakuiert

Ein Fahrzeug der Berliner Feuerwehr mit Blaulicht im Einsatz. (Symbolbild)
picture alliance/dpa/ Lilli Förter- Berlin-Spandau: Brand in Unterkunft für Geflüchtete, Hunderte Bewohner evakuiert.
- Feuer brach am frühen Samstagmorgen im Flur der vierten Etage aus.
- Vier Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen, die Feuerwehr löschte den Brand.
- Rauch zog in die fünfte und sechste Etage – 74 Kräfte waren im Einsatz.
- Die vierte Etage ist unbewohnbar, 50 bis 60 Menschen kamen in eine Notunterkunft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen eines Brandes in einer Unterkunft für Geflüchtete in Berlin-Spandau sind mehrere Hundert Bewohner des Gebäudes evakuiert worden. Das Feuer sei am frühen Morgen in dem sechsgeschossigen Gebäude ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Nach Auskunft der Polizei Berlin besteht der Verdacht auf schwere Brandstiftung. Die Ermittlungen dauern an.
Im Flur des vierten Stocks der Unterkunft war bisherigen Erkenntnissen zufolge eine Matratze in Flammen aufgegangen. Der Rauch sei bis in die fünfte und sechste Etage und teils bis in die Zimmer der Bewohner gezogen.
Mehrere Hundert Menschen vom Brand betroffen
„Mehrere Hundert Menschen brachten sich eigenständig in Sicherheit und versammelten sich vor dem Gebäude sowie im Nahbereich der Einsatzstelle“, teilte die Feuerwehr am Morgen mit.
„Besonders herausfordernd war für uns die hohe Anzahl an betroffenen Menschen und die teilweise vorhandene Sprachbarriere.“ Die Feuerwehr konnte den Brand mit 74 Einsatzkräften schließlich löschen. Insgesamt vier Menschen erlitten den Angaben zufolge Rauchgasvergiftungen, drei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, zwei davon sind weiterhin in stationärer Behandlung.
Die vierte Etage ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Rund 50 betroffene bisherige Bewohner können nach Angaben der Feuerwehr und des Bezirksamtes Spandau in einem anderen Teil des Gebäudes untergebracht werden.