Bürgermeisterwahl in Brandenburg 2026
: Grafik mit Überblick über alle 19 Wahlen

Nachdem es im Jahr 2025 36 Bürgermeisterwahlen in Brandenburg gegeben hat, wird auch 2026 in vielen Städten und Gemeinden gewählt. Ein Überblick der Termine und Ergebnisse mit Grafik.
Von
Manja Wilde
Frankfurt (Oder)
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Stichwahl bei der Bürgermeisterwahl in Falkensee: ARCHIV - 02.07.2023, Brandenburg, Falkensee: Ein Wähler steckt einen Wahlzettel in eine Wahlurne (Illustration). (zu dpa: «Eigentore, Irrwege, Chaoskatze: Kuriose News des Jahres») Foto: Michael Bahlo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auch im Jahr 2026 wird es in vielen Städten und Gemeinden in Brandenburg spannend: Bürgermeisterwahlen stehen an. Wir geben den Überblick, wo und wann die Urnen aufgestellt werden.

Michael Bahlo/dpa
  • 2026 sind in Brandenburg 19 Bürgermeisterwahlen geplant, viele Termine im Frühjahr.
  • Am 15. Februar wählen Strausberg, Neuenhagen und Petershagen/Eggersdorf.
  • Schipkau wählte am 11. Januar Thomas Nützsche (parteilos) mit 68,4 %; Beteiligung 61,8 %.
  • Weitere Termine: 22. Feb. (Erkner, Wustermark), 8. März (Beelitz, Forst, Guben).
  • Weitere Wahlen bis 11. Oktober; Kyritz gelistet, Termin noch offen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

19 Bürgermeisterwahlen soll es nach derzeitigem Stand im Jahr 2026 im Land Brandenburg geben. Am Sonntag (10.5.) war die Stadt Zehdenick (Oberhavel) an der Reihe. Dort hat René Stadtkewitz von der AfD die Wahl gewonnen und wird der erste gewählte, hauptamtliche AfD-Bürgermeister in Brandenburg werden.

In Schipkau (Oberspreewald-Lausitz) haben die Wählerinnen und Wähler bereits am 11. Januar entschieden, wer künftig im Rathaus das Sagen hat: Es ist Thomas Nützsche (parteilos).

Im Jahr 2025 hatte es sogar 36 Bürgermeisterwahlen in Brandenburg gegeben. In der Landeshauptstadt Potsdam ist der Chefsessel nun mit Noosha Aubel (parteilos) neu besetzt. In Frankfurt (Oder) machte Axel Strasser, ebenfalls parteilos, das Rennen.

Schipkau (Oberspreewald-Lausitz) hat am 11. Januar einen neuen Bürgermeister gewählt. Thomas Nützsche (parteilos) setzte sich mit 68,4 Prozent der Stimmen klar gegen Petra Quittel (CDU, 22,8 Prozent) und André Burdack (parteilos, 8,7 Prozent) durch. Wahlbeteiligung: 61,8 Prozent.

Neuenhagen bei Berlin: Die Bürgermeisterwahl fand am 15. Februar statt. Amtsinhaber Ansgar Scharnke (Die Parteilosen) erhielt nach vorläufigem amtlichen Endergebnis 55,1 Prozent der Stimmen und wird weiterhin Bürgermeister bleiben. Die einzige Herausforderin Ilka Goetz (parteilos) unterlag mit 44,9 Prozent der Stimmen. Wahlbeteiligung: 62,1 Prozent.

In Petershagen/Eggersdorf haben die Wahlberechtigten am 15. Februar ihre Stimmen abgegeben. Das Ergebnis: Amtsinhaber Marco Rutter (Einzelbewerber) hat haushoch gewonnen. 60,1 Prozent der Stimmen konnte er laut vorläufigem amtlichen Endergebnis auf sich vereinen. Das heißt: Rutter bleibt Bürgermeister. Einzelkandidat Rainer Wesner holte 23,4 Prozent der Stimmen, AfD-Bewerber Dirk Fischer 16,4 Prozent. Wahlbeteiligung: 60,3 Prozent.

Auch die Stadt Strausberg hatte am 15. Februar zur Bürgermeisterwahl aufgerufen. Nachdem Landrat Gernot Schmidt (SPD) die Wahl wegen Auffälligkeiten bei der Briefwahl zunächst hatte annullieren lassen, kam es am 29. März doch zur Stichwahl. Dabei setzte sich Annette Binder (parteilos) mit 60,8 Prozent gegen Patrick Hübner (parteilos, 39,2 Prozent) durch. Die Wahlbeteiligung lag mit 36 Prozent unter der der Hauptwahl (46,8 Prozent).

In Erkner (Oder-Spree) wird Amtsinhaber und Einzelbewerber Henryk Pilz für weitere acht Jahre Bürgermeister bleiben. Bei der Stichwahl am 8. März setzte er sich mit nur 13 Stimmen mehr gegen Herausforderin Jana Gruber (SPD) durch. 50,1 Prozent zu 49,9 Prozent lautet das denkbar knappe Ergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,0 Prozent.

Wustermark im Havelland wählte am 22. Februar einen Bürgermeister. Amtsinhaber Holger Schreiber (parteilos) gewann die Wahl mit 61,9 Prozent der Stimmen. Fabian Streich (USW) kam mit 21,8 Prozent auf Platz zwei. Wahlbeteiligung: 44,7 Prozent.

Bürgermeisterwahl in Brandenburg – drei Wahlen am 8. März

Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 8. März einen Bürgermeister gewählt. Das Ergebnis ist eindeutig: Amtsinhaber Bernhard Knuth (UKB) bleibt im Amt. 88,5 Prozent der Stimmen konnte er auf sich vereinen. Herausforderer Marius Müller-Böge (FDP) muss sich mit 11,5 Prozent geschlagen geben. Wahlbeteiligung: 58,0 Prozent.

Forst (Lausitz) im Landkreis Spree-Neiße hatte Wählerinnen und Wähler ebenfalls am 8. März zur Stimmabgabe aufgerufen. Auch dort machte die Amtsinhaberin das Rennen. Simone Taubenek (parteilos) bekam 58,8 Prozent der Stimmen, Kontrahent Ingo Bochmann (AfD) 41,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,9 Prozent.

In Guben (Spree-Neiße) bleibt Bürgermeister Fred Mahro (CDU) im Amt. Das ist das Ergebnis der Wahl am 8. März. Er erhielt 51,8 Prozent der Stimmen, nur wenig mehr als Einzelkandidat und Herausforderer Steffen Rosenkranz (48,2).

In Fürstenwalde (Spree) stand die Bürgermeisterwahl am 12. April an. Amtsinhaber Matthias Rudolph (BFZ) konnte im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinen: 42,4 Prozent. Auf Platz zwei landete Mathias Papendieck (Einzelkandidat) mit 36,2 Prozent. Insgesamt waren sieben Kandidaten angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,9 Prozent. Die Stichwahl fand am 26. April statt. Und jetzt steht fest: Matthias Rudolph (BFZ) bleibt für weitere acht Jahre im Amt. Er holte 53,5 Prozent der Stimmen, Papendieck 46,5. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 Prozent.

Die Gemeinde Nordwestuckermark hat Susanne Ramm (parteilos) zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Bei der Stichwahl am 10. Mai holte sie 51,9 Prozent der Stimmen. Ralph Ryl (Wählergruppe „Zukunft Nordwestuckermark“) kam auf 48,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 57 Prozent. Bei der Wahl am 19. April waren sechs Kandidaten angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,4 Prozent.

In der Gemeinde Panketal im Landkreis Barnim hat Maximilian Wonke (SPD) die Stichwahl am 10. Mai für sich entschieden. Er holte 70,6 Prozent der Stimmen. Steffen John (AfD) kam auf 29,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,3 Prozent. Im ersten Wahlgang am 19. April hatte sie bei 62 Prozent gelegen.

Drebkau (Spree-Neiße) hat am 26. April den Bürgermeister gewählt. Paul Köhn (CDU) setzte sich mit 73,0 Prozent der Stimmen klar gegen Dietmar Serb (AfD) mit 27,0 Prozent durch. Wahlbeteiligung: 61,6 Prozent.

In Nuthetal (Potsdam-Mittelmark) haben die Wählerinnen und Wähler am 10. Mai Stefan Schneider (BFN) mit 50,7 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Daniel Hotescheck (CDU) unterlag mit 28,8 Prozent, Stephan Herz (EB:Herz) mit 20,4 Prozent. Wahlbeteiligung: 54,9 Prozent.

Zehdenick wählt am 10. Mai Bürgermeister oder Bürgermeisterin

Baruth/Mark in Teltow-Fläming wähle am 10. Mai Jenny Hahn (parteilos) zur Bürgermeisterin. Sie kam auf 53,2 Prozent der Stimmen und setzte sich gegen Kirsten Schacht (parteilos, 39,5 Prozent) und Viviane Rosenthal (7,3) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 62 Prozent.

Zehdenick (Oberhavel): Bei der Wahl am 10. Mai ist René Stadtkewitz (AfD) als Sieger hervorgegangen. Er holte 58,4 Prozent der Stimmen und wird Bürgermeister. Auf Platz zwei kam Stephan von Hundelshausen (FDP) mit 28,6 Prozent. Es folgen Wolf-Gernot Richardt (7,8) und Dennis Latzke (5,2). Wie Wahlbeteiligung lag bei 52,8 Prozent.

In Wusterhausen/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) steht die Bürgermeisterwahl am 7. Juni an, möglicher Stichwahltermin ist der 28. Juni.

Die Gemeinde Niedergörsdorf (Teltow-Fläming) hat die Bürgermeisterwahl auf den 23. August gelegt, die mögliche Stichwahl auf den 13. September.

Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) wählt am 11. Oktober einen neuen Bürgermeister, mögliche Stichwahl ist am 8. November.

Auch Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) ist in der Übersicht des Landes Brandenburg aufgeführt. Ein Termin ist jedoch noch nicht vermerkt.