Heizen in Brandenburg
: Bis zu 20 Prozent Energie sparen? Mieter-Tipps vom Experten

HintergrundOft sind in Heizungen die Werkseinstellungen zu hoch: Welche optimal sind, was die Heizkurve ist und wie sich sparen lässt, verrät ein Berater der Verbraucherzentrale Brandenburg im Webseminar.
Von
Annegret Krüger
Frankfurt (Oder)
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Wegen des CO-Preises werden die Heizkosten in Deutschland weiter steigen. Deshalb diskutiert die Bundesregierung über Entlastungen für Verbraucher. Profitieren sollen auch viele Mieter.

ARCHIV - 31.01.2022, Berlin: Eine Person macht eine Heizung an. Verbraucher müssen sich nach Einschätzung des Energie-Dienstleisters Techem auf hohe Nachzahlungen für die Heizabrechnung des Jahres 2021 einstellen.(zu dpa «Dienstleister Techem erwartet hohe Nachzahlungen fürs Heizen») Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Volle Pulle aufgedreht und möglichst nur ein Heizkörper statt alle im Zimmer? Warum das den Energieverbrauch in die Höhe treibt, war im Webseminar zu erfahren.

Fabian Sommer/dpa
  • Verbraucherzentrale Brandenburg gibt Tipps, um bis zu 20 % Heizkosten zu sparen.
  • Werkseinstellungen bei Heizungen oft zu hoch – Anpassung der Vorlauftemperatur empfohlen.
  • Bedarfsgerechte Heizzeiten und individuelle Heizkurven reduzieren Energieverbrauch.
  • Hydraulischer Abgleich und moderne Umwälzpumpen sorgen für höhere Effizienz.
  • Regelmäßige Wartung, Entlüften und Dämmen der Rohre verbessern Heizleistung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es muss nicht immer gleich die gesamte Heizung ausgetauscht werden. Schon mit kleinen Handgriffen oder der Abkehr von Gewohnheiten lassen sich im Eigenheim und in der Wohnung Heizkosten sparen.

Wobei es gute Erfahrungen gibt und wo ein Fachmann gebraucht wird, dazu hat Energieberater Günter Merkel von der Verbraucherzentrale Brandenburg im Webseminar informiert.

Heizen: Wie Ressourcen schonen und Energiekosten sparen?

Bei uns sorgt eine ältere Gasheizung für Wärme. Mit dem Kauf einer modernen Anlage möchten wir uns noch etwas Zeit lassen. Die Anlage läuft verlässlich im Keller, wir stellen nicht viel um, haben als Rentner auch meist ähnliche Tagesabläufe. Was sollten wir optimieren, um natürliche Ressourcen zu schonen und zu sparen bei den Energiekosten? 
Oft sind es gerade beim Heizen zahlreiche Kleinigkeiten im Alltag, bei denen sich noch Sparpotenzial erschließen lässt, weil es die wenigsten Verbraucher dort vermuten und sich manchmal gut gemeinte Sparmaßnahmen sogar ins Gegenteil verkehren. Änderungen dieser Kleinigkeiten können in der Summe Einsparungen von bis zu 20 Prozent bringen, das haben unsere praktischen Erfahrungen gezeigt.

Beginnen wir mit den Werkseinstellungen, die gerade bei älteren Heizungsmodellen immer einen hohen „Sicherheitszuschlag“ haben, was die Vorlauftemperaturen betrifft. Um es an einem praktischen Beispiel zu erklären: Ist die Vorlauftemperatur vom Hersteller auf 75 Grad eingestellt – berechnet auf eine Außentemperatur von minus 10 Grad –, dann ist dies selbst bei einem ungedämmten Haus zu hoch. Regeln Sie auf 60 Grad runter, dann ist der „Sicherheitszuschlag“, von dem ich sprach, schon mal weg. Sie werden sicher keinen Unterschied bei der Zimmertemperatur bemerken, verbrauchen aber weniger Energie.

Heizung in Brandenburg – individuellen Wärmebedarf ermitteln

In einem nächsten Schritt finden Sie individuelle Werte und Heizzeiten genau heraus, fertigen dazu vielleicht ein Wochenprotokoll an. Wann benötigen Sie warme Zimmer, wann warmes Wasser, zu welchen Zeiten ist Nachtruhe? Ist dies an bestimmten Wochentagen sehr unterschiedlich? Mit dieser Übersicht können Sie abgleichen, was Ihre Heizung zu welchen Zeiten tut und entsprechend gegensteuern, zum Beispiel unterschiedliche Absenkzeiten und Zieltemperaturen für Wochentage oder Wochenenden eingeben. Lassen Sie sich, falls Sie dies nicht direkt an der älteren Heizung einstellen können, von einem Heizungsbauer beraten, denn auch alte Heizungen sind mit einer programmierbaren Regelung aufrüstbar und werden damit sparsamer. Das erkennen Sie schnell am Verbrauch.

Was gehört alles zum bedarfsgerechten Einstellen einer Heizungsanlage? 
An erster Stelle würde ich die bedarfsgerechte Einstellung der Heizkurve nennen. Dann sollte man prüfen, welches Zeitfenster die Nachtabsenkung einnimmt. Oder man überprüft überhaupt Zeitfenster für das Abschalten des Heizbetriebes, schaltet dann auch ab oder verzichtet bei trägen Heizungen wie großflächigen Fußboden- und Wandheizungen darauf. Ratsam ist auch ein generelles Abschalten außerhalb der Heizperiode. Bei längeren Abwesenheitszeiten im Winter muss natürlich darauf geachtet werden, dass derFrostschutz gesichert ist.

Verhältnis von Vorlauftemperatur und Außentemperatur

Was gibt eine Heizkurve an? 
Eine Heizkurve zeigt an, wie sich die Vorlauftemperatur mit der Außentemperatur ändert. Je besser beispielsweise ein Haus gedämmt ist, desto niedriger muss die Vorlauftemperatur sein, also die Temperatur des Wärmeträgers, den die Umwälzpumpe durch die Rohre in die Heizkörper transportiert. Und je niedriger die Vorlauftemperatur ist, desto geringer ist dann auch der Wärmeverlust.

Man kann beim Umstellen von Vorlauftemperaturen auch nicht wirklich etwas „falsch“ machen, denn es kann „nur“ die Raumtemperatur zu kalt sein am Ende. Allerdings sollte man mit Geduld probierend umstellen, nicht schnelle Ergebnisse erwarten, weder bei Heizkörpern und schon gar nicht bei großen, trägen Flächenheizungen am Boden oder in der Wand.

Wer über ein neues Heizsystem nachdenkt, also den zukünftigen Einsatz einer Wärmepumpe, der kann dies mit dem Absenken der Vorlauftemperatur beim alten Heizsystem schon testen. Kommt man nicht unter eine Vorlauftemperatur von 55 Grad, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, dann sollten vor einer Heizungsumrüstung dringend erst andere Dämmmaßnahmen erfolgen und/oder die Heizkörper vergrößert werden.

Mit den richtigen Einstellungen an der Heizung lässt sich auch jetzt noch viel Energie sparen. ⇥

ILLUSTRATION - Zum Themendienst-Bericht von Simone Andrea Mayer vom 3. März 2023: Es gibt Sparpotenzial: An viele Heizungen lässt sich ein Sommerbetrieb einstellen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Mit den richtigen Einstellungen an der Heizung lässt sich viel Energie sparen. Ein Blick auf die Vorlauftemperatur empfiehlt sich.

Christin Klose/dpa

Was regelt das Thermostat wirklich?

Gibt es eine Faustregel, welche Temperaturen bei welcher Thermostarteinstellung erreicht werden können? 
Meist macht man den Denkfehler, dass das Thermostat die Temperatur des Heizkörpers regelt. Das ist falsch, auch wenn es so scheint, dass man hochdreht und klar die Temperatur des Heizkörpers geht auch erst einmal hoch. Was das Thermostat aber wirklich regelt, das ist die Raumtemperatur. Das merkt man beispielsweise deutlich bei starker Sonneneinstrahlung oder wenn zusätzlich ein Kamin im Raum Wärme erzeugt, die Raumtemperatur also hoch ist. Dann kann man das Ventil bis zum Anschlag aufdrehen, es passiert nicht viel.

Grob könnte man sich bei den Ziffern merken, dass die erste Anzeige, die Schneeflocke, Frostschutz sichert etwa bei sechs Grad. Auf die Ziffer 2 sollte man den Regler in Schlafräumen stellen, bei der 3 erreicht man im Wohnzimmer etwa 20 Grad Celsius und für ein schönes warmes Bad kann der Regler zeitweise auch auf die 4 gestellt werden.

Wichtig ist, dass man in einem Raumverbund alle Thermostate auf den gleichen Wert einstellt. Das spart Energie und schafft Behaglichkeit. Wer in einem großen Raum nur einen Heizkörper nutzt und meint, durch das Ausschalten aller anderen Heizkörpers zu sparen, der irrt und erreicht genau das Gegenteil von Sparen. Der eine Heizkörper ist zu klein, um einen großen Raum zu beheizen und läuft deshalb dauerhaft mit Volldampf durch. Die Folge ist ein sehr hoher Energieverbrauch. Sie sparen deutlich Energie ein, wenn Sie alle Heizkörper nutzen und alle Ventile auf die gleiche Ziffer stellen.

Weiterhin könnte es sein, dass man durch unterschiedliches Heizen im Raumverbund die Luftfeuchtigkeit erhöht, die sich dann an den kältesten Wänden niederschlägt und Schimmelbildung begünstigen könnte. Zu kalt ist nicht immer richtig, da muss man gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit genau kontrollieren. Wer also nicht gern Türen schließt in der kühlen Jahreszeit, der sollte an den Heizungsventilen für Gleichstand sorgen.

Wie das Thermostat gewartet wird

Kann man Thermostate selbst warten oder austauschen? 
Wer mit einer Zange umgehen kann, für den sollte es kein Problem sein, den Drehknopf vom Thermostat abzunehmen. Danach reinigt man den Metallstift, sorgt dafür, dass dieser gut gängig ist, auf das Drehen anspricht. Wer mehr machen möchte und darf, also in Mietwohnungen beispielsweise würde ich das mit dem Vermieter absprechen, kann alte Thermostate gegen neue austauschen. Generell sollte man nach 30 Jahren Thermostate wechseln, da diese mit der Zeit verschleißen und nicht mehr gut funktionieren.

Moderne Geräte bieten eine Reihe von Energiesparmöglichkeiten wie eine höhere Einstellgenauigkeit oder Programmierbarkeit mit Zeit- und Temperaturwahl. Wer sich für Smart-Home-Systeme entscheidet, der kann diese dann auch aus der Ferne per Handy steuern.

Günter Merkel, Energieberater VZB

Günter Merkel, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Brandenburg, weiß, dass sich auch mit kleinen Handgriffen Energieverbrauch und Geld sparen lassen.

Günter Merkel

Warum das Entlüften wirklich Sinn macht

Immer wieder hört man, dass mit regelmäßigem Entlüften der Heizkörper bereits Energie gespart werden kann. Stimmt das? 
Sinnvoll ist ein Entlüften der Heizkörper, wenn die Heizflächen kalt bleiben und in der Folge der Raum nicht warm wird. Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Heizung zu hören und nicht erstrangig in Form von Wärme zu spüren ist. In den Fällen kann schnell Abhilfe geschaffen werden, denn das Entlüften verursacht keine Kosten, kann schnell erledigt werden und bringt wieder Ruhe ins Zimmer.

Wie geht man richtig vor beim Entlüften von Heizkörpern? 
Im ersten Schritt wird die Pumpe ausgeschaltet, das Thermostat bis zum Anschlag aufgedreht. Dann sollte man mindestens dreißig Minuten warten, ehe ein Gefäß unter das Ventil gestellt wird und man das Entlüftungsventil öffnet, wofür es in der Regel einfache Hilfsgeräte gibt. Mit dem Öffnen entweicht die Luft und das so lange, bis Flüssigkeit austritt. Jetzt wird das Thermostat zurückgestellt von der höchsten Stufe, die Pumpe kann wieder mit der Arbeit beginnen. Ein prüfender Blick sollte außerdem auf den Wasserdruck geworfen werden. Schon erledigt.

Rohre dämmen - worauf kommt es an

In unserer Wohnung in einem schon recht alten Haus laufen Heizrohre durch die Zimmer. Sollte ich diese dämmen? 
Nach dem Gebäude-Energie-Gesetz müssen Vor- und Rücklauf einer Heizung in unbeheizten zugänglichen Räumen gedämmt werden, das ist vorgeschrieben. In Wohnräumen kommt es auf die Nutzung an, ob es beispielsweise das Wohn- oder Schlafzimmer ist mit den unterschiedlichen Temperaturansprüchen. Wenn Sie im Schlafzimmer keine abstrahlende Wärme haben möchten, dann ummanteln Sie die Rohre und minimieren so die Temperaturabgabe an den Raum und damit das ungewollte Heizen.

Als Faustregel für wirklich energiesparendes Dämmen können Sie sich merken: Die Dämmschichtdicke sollte so stark sein wie der Rohrdurchmesser. Wichtig ist ebenso eine lückenlose Dämmung des Rohrsystems in kühlen Räumen. Im Hauswirtschaftsraum wäre es beispielsweise ratsam, zusätzlich Umwälzpumpen und Armaturen mit Dämmung an ungewollter Wärmeabgabe zu hindern.

Heizungspumpe im Blick haben

Haben Heizungspumpen Einfluss auf den Energieverbrauch? 
Sehr sogar, denn nicht regelbare Umwälzpumpen verbrauchen ein Vielfaches mehr als notwendig und wir reden beim Stromverbrauch von durchschnittlich 200 Heiztagen im Jahr. Allerdings wäre hier der Einsatz eines Fachmanns angeraten. Den könnte man auch fragen, ob es etwas bringt, die Heizungspumpe ganz auszutauschen.

Veraltete Umwälzpumpen sind große Stromfresser. Die modernen Hocheffizienzpumpen haben einen deutlich geringeren Stromverbrauch, was den Austausch dann wieder kostenneutraler gestalten könnte. Das lässt sich einfach statistisch belegen. Während die Standardpumpe aus den 90er-Jahren etwa 220 Kilowattstunden im Jahr benötigte, das ist etwa ein Kostenpunkt von durchschnittlich 62 Euro, verbraucht eine moderne Hocheffizienz-Pumpe jährlich 36 Kilowattstunden, also rund zehn Euro.

Hydraulischer Abgleich - eine Aufgabe für den Fachmann

Im Netz kann man viel nachlesen zur Heizungsoptimierung. Dabei bin ich auch auf den Begriff hydraulischer Abgleich gestoßen. Was ist das? 
Das ist die Regulierung der Wasserzirkulation im Heizungsnetz. Das kann allerdings nicht in Eigenregie geleistet werden oder durch den Heizungsinstallateur, dazu bedarf es eines Experten, der Heizlastberechnungen ausführt. Abhängig ist dies von der Wärmeleistung der Heizkörper, und verteilt wird die Wärme entsprechend des angesteuerten Wärmebedarfs in den jeweiligen Räumen.

Ohne einen hydraulischen Abgleich gäbe es in einem Mehretagenhaus beispielsweise oben einen zu geringen Durchfluss mit der Folge, dass es nicht wirklich warm wird. Unten dagegen gibt es einen zu hohen Durchfluss und die Heizkörper machen sich, im wahrsten Sinnendes Wortes, laut bemerkbar. Erfolgt der hydraulische Abgleich, dann erwärmen sich Etagen gleichmäßiger, es wird auch oben warm. Eine so auch mögliche geringere Vorlauftemperatur sorgt für weniger Wärmeverlust.

Zusammengefasst sei also gesagt, dass der hydraulische Abgleich den Energieverbrauch senkt, den Komfort aber hebt. Allerdings erspart Ihnen das nicht, vielleicht für eine bessere Wärmedämmung des Gebäudes und auch der Rohrleitungen zu sorgen.

Was bei einer Heizungswartung zu beachten ist

Muss ich auch bei einer neuen Heizung eine jährliche Heizungswartung durchführen lassen? 
Zur Wartung besteht sogar eine gesetzliche Pflicht und wir empfehlen Wartungsintervalle in Jahresfrist. Der Schornsteinfeger überprüft dann noch einmal in genau festgelegten Zeitabständen die Betriebs- und Brandsicherheit sowie die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten.

Welche Arbeiten müssen bei der Heizungswartung ausgeführt werden? 
Dafür haben die Experten, denn nur die entsprechend ausgebildeten Handwerker sollten auch für Sie tätig werden, je nach Heizungshersteller konkrete Wartungsprotokolle abzuarbeiten. Generell werden Brenner und Kessel gereinigt, dann erfolgen Funktionsprüfung und Einstellung der Regelung.

Der Monteur entlüftet dann und prüft den Anlagendruck. Bei Bedarf wird Wasser aufgefüllt. Verschleißteile werden in regelmäßigen Intervallen ersetzt, und der Fachmann nimmt eine Prüfung des Membranausdehnungsgefäßes vor.

Wir können wir uns als Hausbesitzer von der Verbraucherzentrale helfen lassen, um unsere schon alte Heizung zu optimieren, um sparsamer mit Energie umzugehen? 
Sie machen mit einem Energieberater der Verbraucherzentrale einen Termin für ein Monitoring aus. Der Experte kommt dann zu Ihnen, in der Regel zu zwei Terminen. Dabei erfasst er Konfiguration und Beschaffenheit Ihrer Heizungsanlage.

Dann wird gemessen: Heiztemperaturen, Außen- und Raumtemperaturen. Bei Brennwertgeräten wird außerdem die Kondensatmenge genau erfasst. Danach erfolgt eine Zusammenstellung der Wertung und es ergibt sich eine Bewertung, die dann mit Empfehlungen zur Heizungsoptimierung abschließt.

Aufgabe des Experten ist es nicht, Ihre Heizungsanlage optimal einzustellen. Solch ein Monitoring wird auch für Wärmepumpen gemacht. Die entstehenden Kosten von rund 500 Euro übernimmt zum größten Teil das Bundeswirtschaftsministerium. Der Eigenanteil der Verbraucher liegt für diese umfassende Beratung bei 40 Euro.