MOZ- und LR-Reporter ausgezeichnet: Medium Magazin wählt Jakob Kerry in Top 30 bis 30

MOZ- und LR-Reporter Jakob Kerry ist vom Medium Magazin in die Top 30 bis 30 gewählt worden.
Stefan Sachim- Jakob Kerry zählt dieses Jahr zu den „Top 30 bis 30“ des „Medium Magazins“.
- Begründung: Er recherchiert zu Rechtsextremismus und demokratiefeindlichen Strukturen.
- Bereits im Volo deckte er die Finanzierung der Erasmus-Stiftung durch das Innenministerium auf.
- Die Auszeichnung gilt als wichtige Ehrung für junge journalistische Talente in Deutschland.
- Das Medienhaus verweist auf früh übernommene Verantwortung und weitere Auszeichnungen seit 2019.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erneut ist ein Nachwuchsjournalist der Märkischen Oderzeitung und der Lausitzer Rundschau ausgezeichnet worden: Investigativ-Reporter Jakob Kerry zählt 2026 zu den „Top 30 bis 30“ des „Medium Magazins“. Dabei setzte er sich gegen ein starkes Feld von Bewerberinnen und Bewerbern durch. Rund 500 Nominierungen waren in diesem Jahr eingegangen.
Die Ehrung gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für journalistische Talente in Deutschland und rückt junge Medienschaffende in den Fokus, die mit Ideen, Engagement und handwerklicher Qualität überzeugen.
Zu Jakob Kerry schreibt das Medium Magazin: „Er geht dorthin, wo es brenzlig wird. Während seines Volontariats spezialisierte er sich auf Recherchen zu Rechtsextremismus, verschwörungsideologischen Netzwerken und demokratiefeindlichen Strukturen in Brandenburg.“
Jakob Kerry deckt Finanzierung rechter Stiftung in Brandenburg auf
Dass Jakob Kerry in diese Auswahl aufgenommen wurde, ist eine besondere Anerkennung seiner bisherigen journalistischen Arbeit. Zugleich ist der Platz in der Top-Liste ein Beleg für die starke Ausbildung im Volontariat von MOZ und LR, in dem junge Kolleginnen und Kollegen früh Verantwortung übernehmen und eigene Themen crossmedial umsetzen.
Bereits während seines Volos deckte Jakob Kerry die Finanzierung der Erasmus-Stiftung durch das Brandenburger Innenministerium auf. Die AfD-nahe Stiftung hatte auf ihren Veranstaltungen Verschwörungsmythen verbreitet und Menschen diskriminiert. Der Fall schlug Wellen bis in den Brandenburger Landtag.
Mittlerweile ist der 25-Jährige Investigativ-Reporter für die (politisch) brisanten Themen in Brandenburg. MOZ- und LR-Chefredakteur Claus Liesegang gratuliert Jakob Kerry zu der Auszeichnung: „Das ist wirklich verdient. Jakob hat tief in die Strukturen des Rechtsradikalismus in Brandenburg und Ostdeutschland hineinrecherchiert, bereits etliche investigative Erfolge gefeiert und wichtige Informationen ans Tageslicht gebracht. Dabei musste er auch viele Anfeindungen und Drohungen aushalten. Dass er in seinem Alter umsichtig blieb, zugänglich für Rat ist, und sich nie einschüchtern ließ, ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchsten Respekt.“
Jakob Kerry vor Ort bei einem rechten Liederabend in Klettwitz:
Für das Medienhaus ist die Ehrung ein weiterer Erfolg nach mehreren Auszeichnungen in den vergangenen Jahren. Mit Jakob Kerrys Platz unter den „Top 30 bis 30“ reiht sich erneut ein journalistisches Nachwuchstalent des Hauses in eine überregional beachtete Auswahl ein.
2022 gewannen die Volontäre von MOZ und LR den Deutschen Lokaljournalistenpreis. Im Jahr 2021 schafften es die Volos auf die Shortlist und bereits 2019 hatten sie den Preis für das Wende-Projekt „Ein Land“ geholt, das gemeinsam mit Volos der Südwest Presse entstand.

