Verfassungsgericht Brandenburg
: Schriftstellerin Juli Zeh hört vorzeitig auf

Die Schriftstellerin Juli Zeh zieht sich als Verfassungsrichterin in Brandenburg zurück. Sie begründet ihren vorzeitigen Rückzug mit hoher Arbeitsbelastung.
Von
afp
Berlin
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Die Schriftstellerin Juli Zeh als Verfassungsrichterin. (Archiv): ARCHIV - 21.06.2024, Brandenburg, Potsdam: Verfassungsrichterin Julia Barbara Finck (besser bekannt als Schriftstellerin Juli Zeh) steht bei der Verkündung einer Entscheidung im Verfassungsgericht Brandenburg. (zu dpa: «Was ist Wahrheit, was ist Liebe? - Juli Zehs «Pony Show»») Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Schriftstellerin Juli Zeh zieht sich vorzeitig aus ihrem Amt als Verfassungsrichterin in Brandenburg zurück.

Bernd von Jutrczenka/dpa/Archiv
  • Schriftstellerin Juli Zeh tritt als Verfassungsrichterin in Brandenburg vorzeitig zurück.
  • Begründung: hohe Arbeitsbelastung durch ihre beruflichen Verpflichtungen als Autorin.
  • Laut MAZ bat sie Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke schriftlich um Entlassung.
  • Ihre reguläre Amtszeit würde erst 2029 enden – sie bedauert den Schritt.
  • Zeh tourt derzeit mit ihrem neuen Roman „Pony Show“ durch Deutschland.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Schriftstellerin Juli Zeh hört als Brandenburger Verfassungsrichterin auf. Nach Informationen der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ beantragte Zeh ihre Entlassung als ehrenamtliche Richterin in einem Schreiben an Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (SPD). Eigentlich würde ihre reguläre zehnjährige Amtszeit erst 2029 enden.

Wie die „MAZ“ unter Berufung auf das Schreiben weiter berichtete, gab die 52-Jährige in ihrem Brief ihre beruflichen Verpflichtungen als Schriftstellerin und die damit verbundene hohe Arbeitsbelastung als Gründe für den Entlassungsantrag an. Die Autorin tourt derzeit mit ihrem neuen Roman „Pony Show“ durch Deutschland.

Auf Anfrage der Zeitung äußerten sich zunächst weder Zeh selbst noch der Landtag zu dem Schritt. Zeh bedauerte laut „MAZ“ in dem Schreiben ihre Entscheidung. Die Tätigkeit am Gericht habe sie stets als besondere Ehre und Verantwortung empfunden, heißt es demnach.

Zeh war im Dezember 2018 auf Vorschlag der SPD mit einer Zweidrittelmehrheit vom Landtag gewählt und Ende Januar 2019 als Verfassungsrichterin vereidigt worden.