Promis aus Fürstenwalde: Drei Stars aus der Stadt, die jeder kennen sollte

Überzeugte bei „The Voice of Germany“ nicht nur Popstar Wincent Weiss: Ellice Klawon aus Fürstenwalde. Doch welche drei Promis aus Musik und TV sind der Stadt ebenfalls eng verbunden?
Sebastian Gollnow / dpa / Leon Gerleit / Collage: MOZ- Drei prominente Namen mit Bezug zu Fürstenwalde stehen im Fokus.
- Ellice Klawon: Finalistin bei „The Voice Kids“ 2023 – Album „Ellice im Wunderland“ kommt 2025.
- Rapper Finch wuchs in Fürstenwalde auf und feierte Chart‑Erfolge sowie TV‑Auftritte.
- Schauspieler Steve Windolf stammt aus Fürstenwalde‑Süd und sammelte dort frühe Jobs.
- Axel Schulz startete 1979 beim SG Gaselan Fürstenwalde e.V. seine Box‑Karriere und ist TV‑präsent.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Als Ellice Klawon 2023 den Song „Grüne Augen lügen nicht“ anstimmt, schauen nicht nur Superstars wie Wincent Weiss und Álvaro Soler zu. Knapp 1,8 Millionen Zuschauer verfolgen die elfte Staffel von „The Voice Kids“. Und tatsächlich schafft es Ellice bis ins Finale.
Obwohl sie am Ende nicht den Sieg holt, bedeutet die Teilnahme bei „The Voice Kids“ den Durchbruch für die junge Sängerin aus Fürstenwalde. Noch im selben Jahr nimmt die Singer-Songwriterin Madeline Juno Klawon mit auf ihre Akustik-Tour. 2025 erscheint sogar ein eigenes Album: „Ellice im Wunderland“.
Eine echte Fürstenwalder Erfolgsgeschichte? Tatsächlich ist Ellice Klawon nicht das einzige bekannte Gesicht aus der Stadt an der Spree. Wir stellen drei Stars vor, die eng mit Fürstenwalde verbunden sind.
Finch hat es geschafft: Über zehn Jahre ist er schon im Musik-Business – und die Zeichen stehen weiterhin auf Erfolg. 2014 startete der Rapper seine Karriere mit einem YouTube‑Kanal, auf dem er eigene Songs präsentierte, und nahm am Battlerap-Format „Rap am Mittwoch“ teil.
Rapper Finch verbrachte seine Jugendjahre in Fürstenwalde
Bereits mit der Single „Abfahrt“ wenige Jahre später gelang ihm der Sprung in die Charts. Es folgten sechs überaus erfolgreiche Alben, unzählige Singles und sogar eine Kollaboration mit Blümchen („Herzalarm“). Und auch im Fernsehen ist Finch kein Unbekannter – das belegt etwa seine Teilnahme am VOX-Tauschkonzert „Sing Meinen Song“.
Aus der engen Verbundenheit zu seiner brandenburgischen Heimat macht Finch keinen Hehl. Gebürtig stammt Nils Wehowsky – so der bürgerliche Name des Rappers – aus Frankfurt (Oder).

Geboren in Frankfurt (Oder), aufgewachsen in Fürstenwalde: der Rapper Finch, hier beim Festival Rock am Ring 2026
Thomas Frey/dpaSeine Kinder- und Jugendjahre, die er in einem Spiegel-Interview als „relativ behütet“ beschreibt, verbrachte der bekannte Rapper allerdings in Fürstenwalde. Übrigens ist Finch nicht der einzige Rapper, der in Fürstenwalde aufgewachsen ist: Auch Makko, dessen Song „Nachts wach“ auf Platz 1 der deutschen Charts landete, stammt aus der brandenburgischen Kleinstadt.
TV-Star Steve Windolf war einst Pinputzer im Schwapp
An Steve Windolf kommen begeisterte TV-Zuschauer kaum vorbei. Bereits während des Studiums an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) in Leipzig gelang es dem Schauspieler, eine wiederkehrende Rolle in der Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ zu ergattern. Seitdem hat Windolf in zahlreichen TV-Hits mitgewirkt: als verheirateter Fußballer Rudi im Dreiteiler „Ku’Damm 56“ etwa, der sich in die schöne Eva (Emilia Schüle) verliebt. Oder als einsamer Architekt Bodo im ZDF-Herzkino „Eine fast perfekte Bescherung“. Mittlerweile drei Staffeln zählt außerdem die ZDF-Serie „Neuer Wind im alten Land“, in der Windolf den Obstbauer Paul spielt. Nebenbei vertreibt der Schauspieler mit der Marke „Kraftfutter“ vegane Tiefkühlkost für Sportler.

Sammelte erste Kneipen- und Berufserfahrungen in Fürstenwalde: TV-Star Steve Windolf
Carsten Koall/dpaAuch Steve Windolf – alias Steve Wrzesniowski, wie Windolf eigentlich heißt – ist in Fürstenwalde aufgewachsen – genauer: in Fürstenwalde-Süd. Im MOZ-Interview erzählte der Schauspieler 2025 von seinen ersten Kneipen- und Berufserfahrungen in der Stadt an der Spree. Vor seinem Studium in Leipzig verdingte sich Wrzesniowski dort nämlich unter anderem als Zeitungsträger, Gasableser und Pinputzer im Schwapp. Auch im Beach-Volleyball feierte der Fürstenwalder damals Erfolge, gehörte zu den Besten seiner Altersklasse.
Axel Schulz startete Box-Karriere in Fürstenwalde
Auch an Axel Schulz kommen Fernsehfans derzeit kaum vorbei. Der Grund? Erst kürzlich belegte der Profi-Boxer im Format „Promi Big Brother“ den zweiten Platz.

Errang erst vor Kurzem den zweiten Platz im TV-Format „Promi Big Brother“: Axel Schulz startete einst seine Amateur-Box-Karriere beim SG Gaselan e.V. in Fürstenwalde.
Julius Frick/dpaDoch auch zuvor flimmerte der einstige deutsche Meister schon mehrfach über die TV-Mattscheibe, etwa im Musikvideo zum Knorkator-Song „Rette sich, wer kann“, als Schaf bei „The Masked Dancer“ oder mit einem Gastauftritt beim ZDF-„Traumschiff“. Neben dem Boxen ist das Grillen übrigens eine zweite Leidenschaft des einstigen Sportlers: So hat Schulz unter dem Namen „AXELs“ verschiedene Grillsaucen in den Einzelhandel gebracht.
Zugegeben: Viele verbinden Axel Schulz wahrscheinlich eher mit Frankfurt (Oder), da er seine ersten großen Erfolge als Amateur für den dortigen ASK Vorwärts Frankfurt holte und bis heute in der Oderstadt lebt. Die Box-Karriere des in Bad Saarow-Pieskow geborenen Schulz begann allerdings schon früher – und zwar 1979 in Fürstenwalde, beim SG Gaselan Fürstenwalde e.V. Bei dem 1951 gegründeten Sportclub, der den Namen eines der größten DDR-Betriebe der Stadt im Namen trägt, trainieren bis heute junge Boxer.


