MOZ+MOZ+Brandmauer nach links und rechts
: Kein anderes Land würde sich selbst derart einschränken

Untersuchungsausschüsse, Richterwahlen, Grundgesetzänderungen – der Bundestag ist teilweise handlungsunfähig. Die Verweigerung jeglicher Kooperation mit AfD und Linken ist schlecht für die Demokratie.
Kommentar von
Dominik Guggemos
Berlin
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German Chancellor Friedrich Merz (C) talks to (From L) CDU parliamentary group leader Jens Spahn, Germany's Social Democratic Party (SPD) co-leaders Saskia Esken and German Finance Minister and Lars Klingbeil after he was elected as Germany's new Chancellor at the Bundestag (lower house of parliament), in Berlin on May 6, 2025. German lawmakers voted for conservative leader Friedrich Merz to become chancellor on May 6 in a second-round vote after he suffered a shock defeat in the initial ballot. In the second round he won 325 votes in the 630-member assembly, with 289 voting against, attaining an absolute majority. (Photo by RALF HIRSCHBERGER / AFP)

Mit denen stimmen wir nicht zusammen ab, und mit den anderen auch nicht. Kanzler Friedrich Merz will weder mit ganz links noch mit ganz rechts auch nur reden. Damit bringt er seine Union – und mit ihr das ganze Land – in eine strategisch schwierige Situation. Der Opposition geht es aber auch nicht besser.

RALF HIRSCHBERGER/AFP