Nach Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: AfD bleibt laut bundesweiter Umfrage stärkste Partei – CDU/CSU auf Tief

CDU und CSU fallen in der aktuellen YouGov Sonntagsfrage auf ein Tief. (Symbolbild)
Christoph Soeder/dpa- AfD führt in YouGov-Sonntagsfrage bundesweit mit 29 Prozent – plus ein Punkt seit August.
- CDU/CSU erreichen ein historisches Tief mit 18 Prozent, minus zwei Punkte gegenüber August.
- Grüne stehen bei 16 Prozent, SPD bei 13 Prozent, Linke bei zehn Prozent, FDP bei fünf Prozent.
- BSW verbessert sich auf vier Prozent. Mehrheit hält AfD weiter für rechtsextrem: 59 Prozent.
- 51 Prozent wollen Brandmauer lockern, 40 Prozent fordern weiterhin den grundsätzlichen Ausschluss.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rund eine Woche nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bleibt die AfD einer YouGov-Umfrage zufolge bundesweit stärkste Partei. In der aktuellen Sonntagsfrage kommt die AfD auf 29 Prozent – ein Prozentpunkt mehr als im August. CDU und CSU fallen dagegen auf ein historisches Tief in der YouGov Sonntagsfrage: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden demnach aktuell 18 Prozent CDU/CSU wählen, zwei Prozentpunkte weniger als noch im August.
Die Grünen legen um einen Punkt auf 16 Prozent zu. Die SPD gewinnt ebenfalls einen Punkt und kommt auf 13 Prozent. Die Linke verliert dagegen zwei Punkte und liegt im September bei zehn Prozent. Die FDP bleibt bei fünf Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verbessert sich auf vier Prozent.
„Brandmauer“ zur AfD bröckelt
Zugleich hält laut YouGov eine Mehrheit der Befragten die AfD weiterhin für rechtsextrem: 59 Prozent äußern diese Einschätzung, 30 Prozent widersprechen. Im Vergleich zu Mai 2025 hat sich dieser Wert kaum verändert.
Deutlich verschoben hat sich dagegen der Umfrage zufolge die Haltung zur sogenannten Brandmauer. 51 Prozent meinen inzwischen, andere Parteien sollten eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht grundsätzlich ausschließen. Im August waren es 44 Prozent. 40 Prozent sprechen sich für einen grundsätzlichen Ausschluss aus; im Vormonat waren es noch 46 Prozent.