MOZ+MOZ+Schmerzhafte Kompromisse
: Warum die Reformen in der Sozialpolitik Union und SPD weh tun müssen

Ein „Herbst der Reformen“ soll kommen, doch bislang halten Union und SPD an ihren Dogmen fest. Das Land braucht einen „Grand Bargain“, eine Abmachung, für die beide Seiten heilige Kühe schlachten müssen.
Kommentar von
Dominik Guggemos
Berlin
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German former chancellor Angela Merkel (R) and German former vice-chancellor Franz Muentefering chat as they meet during the state ceremony as part of celebrations to mark 75 years of the German Constitution in front of the Chancellery in Berlin, Germany on May 23, 2024. Germany celebrates the 75th anniversary of the Basic Law which came into effect on May 23, 1949, in the Federal Republic of Germany (West Germany). (Photo by JOHN MACDOUGALL / AFP)

Konnten später, wie auf diesem Bild vom Mai vergangenen Jahres, gut lachen: der frühere Vizekanzler Franz Müntefering (SPD, links) neben Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Ihre Reformen in der Großen Koalition zwischen 2005 und 2009 haben Deutschland viel Wohlstand gebracht. Die damaligen Entscheidungen waren allerdings durchaus schmerzhaft – für beide Seiten.

John MacDougall/AFP