Umfrage zur MV-Wahl
: Umfrage: SPD in MV überholt AfD – CDU rutscht weiter ab

Nur noch wenige Tage bis zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Eine neue Umfrage liegt vor - mit teils überraschenden Ergebnissen.
Von
dpa
Berlin/Schwerin
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Eine Frau steckt ihren Stimmzettel für die Bundestagswahl in einem Wahllokal in eine Wahlurne. (zu dpa: «Umfrage: SPD in MV überholt AfD - CDU rutscht weiter ab»)

Helena Dolderer/dpa
  • ZDF-Umfrage: SPD liegt in MV mit 37 Prozent vor der AfD mit 36 Prozent.
  • Die CDU fällt auf 6 Prozent – nahe an der Fünf-Prozent-Hürde.
  • Linke kommt auf 9 Prozent, Grüne stehen bei 5 Prozent, BSW bei 4 Prozent.
  • Schwesig führt in der Direktwahlfrage mit 61 Prozent, Holm erreicht 30 Prozent.
  • 79 Prozent der Befragten sind festgelegt, 21 Prozent noch unsicher – Umfragen mit Unsicherheiten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Drei Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD einer ZDF-Umfrage zufolge die AfD überholt. Die Kanzlerpartei CDU rutscht in dem am Abend veröffentlichten „Politbarometer Extra“ hingegen weiter ab und kommt der Fünf-Prozent-Hürde bedrohlich nah. 

Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt nach den von der Forschungsgruppe Wahlen erhobenen Zahlen auf 37 Prozent, 3 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die AfD mit Herausforderer Leif-Erik Holm büßt einen Punkt auf 36 Prozent ein. Über lange Zeit hatte die SPD in Umfragen hinter der AfD gelegen. 

CDU und Linke büßen ein - Grüne müssen bangen 

Die CDU verliert einen Punkt und kommt nur noch auf 6 Prozent. Auch die mit der SPD regierende Linke büßt einen Punkt ein und erreicht 9 Prozent. Die Grünen müssen mit unverändert 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verfehlt laut Umfragen diesen mit 4 Prozent. 

Könnten die Menschen den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin direkt wählen, läge Amtsinhaberin Schwesig unangefochten mit 61 Prozent vorn. Ihren Herausforderer Holm bevorzugen 30 Prozent. 

79 Prozent sind laut Forschungsgruppe Wahlen sicher, wen sie am Sonntag wählen. 21 Prozent sind noch unsicher. 

Unsicherheiten von Wahlumfragen 

Die Forschungsgruppe Wahlen hatte im Auftrag des ZDF vom 14. bis 17. September 1.395 Wahlberechtigte befragt. Sie gibt die Fehlertoleranz bei einem Anteilswert von 40 Prozent mit plus/minus drei Prozentpunkten an, bei einem Anteilswert von zehn Prozent sind es plus/minus zwei Punkte. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ. 

Wahlumfragen sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungen die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.