UN-Generaldebatte
: Friedrich Merz sagt Reise nach New York ab

Eigentlich wollte Bundeskanzler Friedrich Merz in die USA reisen, um an der UN-Generaldebatte teilzunehmen. Doch die Pläne haben sich geändert.
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jbr/dpa
Deutschland
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Iraks Ministerpräsident Ali Falih Kadhim al-Saidi in Berlin: 15.09.2026, Berlin: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wartet auf Iraks Ministerpräsidenten, um diesen zu begrüßen Foto: Christoph Soeder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Friedrich Merz (CDU): Der Bundeskanzler wird nun doch nicht wie angekündigt nach New York zur UN-Generaldebatte reisen.

Christoph Soeder/dpa
  • Bundeskanzler Friedrich Merz sagt seine Reise zur UN-Generaldebatte in New York ab.
  • Er wollte ursprünglich in die USA reisen – die Pläne haben sich geändert.
  • Regierungskreise: Seine Präsenz in Berlin ist kommende Woche erforderlich.
  • Die Teilnahme an der UN-Generalversammlung entfällt entgegen der Ankündigung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine für nächste Woche geplante Reise zur UN-Generalversammlung nach New York abgesagt. „Der Bundeskanzler wird kommende Woche entgegen ursprünglicher Planungen nicht nach New York reisen, da seine Präsenz in Berlin erforderlich ist“, erfuhr die dpa aus Regierungskreisen.

Die Rede des Kanzlers in der Generaldebatte der UN-Vollversammlung war von den Vereinten Nationen für Mittwoch am späten Nachmittag eingeplant – drei Tage nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Diese beiden Wahlen gelten als mitentscheidend für die politische Zukunft des Kanzlers. Er ist seit dem Wahldebakel der CDU massiv unter Druck.

Spitzengremien der CDU und CSU tagen im Bundestag

Am kommenden Montag tagen die Spitzengremien der CDU im Bundestag, am darauffolgenden Dienstag schließlich die CDU/CSU-Fraktion.

Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet jedes Jahr im September statt. Merz hatte im vergangenen Jahr auf eine Teilnahme verzichtet. Für Deutschland hatte stattdessen Außenminister Johann Wadephul (CDU) geredet. Das wird aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr so sein.