Delay Sports Berlin: Elias Nerlich bezieht Stellung zur Kritik am Sportgericht

Elias Nerlich (mittig) ist zufrieden mit der Reaktion des Sportgerichts auf den Einspruch seines Vereins. Gleichzeitig nimmt er die Schiedsrichter in die Pflicht und fordert Fingerspitzengefühl.
Matthias Koch- Nerlich begrüßt die reduzierte Sperre für Can Kilian Cakin von sechs auf drei Spiele.
- Er hält am Vorwurf gegen den Schiedsrichter fest, fordert aber mehr Fingerspitzengefühl.
- Zum Verein betont er: keine Anteilsverkäufe, Finanzierung über Kredite oder Gelände-Investoren.
- Bürokratie und Genehmigungen bremsen laut ihm stärker als fehlendes Kapital.
- Sportlich bleibt der langfristige Traum von der 3. Liga, Kaderplanung und Scouting laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach den hitzigen Wochen rund um mehrere Sperren bei Delay Sports schlägt Präsident Elias Nerlich etwas versöhnlichere Töne an, ohne seine grundsätzliche Kritik aufzugeben. In einem Livestream äußerte sich der Influencer ausführlich zur Debatte um das Sportgericht und lieferte zugleich Einblicke in weitere Baustellen seines Vereins.
Auslöser ist die nachträglich reduzierte Sperre gegen den Delay-Spieler Can Kilian Cakin. Statt ursprünglich sechs Partien muss dieser nun drei Spiele pausieren. Für Nerlich ein Schritt in die richtige Richtung: Er habe sich genau das gewünscht – dass Entscheidungen überprüft werden. „Es bringt nichts, weiter draufzuhacken“, sagt er und zeigt sich mit der Korrektur zufrieden.
Nerlich-Kritik am Schiedsrichter bleibt bestehen
Ganz ohne Kritik kommt Nerlich aber weiterhin nicht aus. Die Hauptverantwortung für die ursprüngliche Härte der Strafe sieht er beim Schiedsrichter. Dieser habe widersprüchliche Angaben gemacht, was letztlich zur Reduzierung geführt habe. Für Nerlich ein grundlegendes Problem: Fehler dürften nicht folgenlos bleiben – unabhängig davon, ob Unparteiische im Amateurbereich ehrenamtlich arbeiten.
Gleichzeitig fordert er mehr Fingerspitzengefühl auf dem Platz. Gute Schiedsrichter zeichneten sich für ihn dadurch aus, „nicht im Mittelpunkt zu stehen“ und eine klare, aber kommunikative Linie zu fahren.
Investoren bei Delay Sports nur mit klaren Grenzen
Neben der Sportgerichts-Debatte äußerte sich der 28-Jährige auch zur finanziellen Zukunft deutlich. Anteile am Verein will er nicht verkaufen. Stattdessen setzt er auf Kredite oder Investoren, die sich am geplanten Vereinsgelände beteiligen. Grundsätzlich sei Kapital jedoch nicht das größte Problem – vielmehr bremsten laut Nerlich bürokratische Hürden und Genehmigungsverfahren die Entwicklung.
Sportlich bleibt die Marschroute ohnehin klar: Der langfristige Traum von der 3. Liga steht weiterhin im Raum. Gleichzeitig arbeitet der Klub an Kaderplanung und Scouting, nutzt dabei auch Netzwerke aus Formaten wie der Icon League.
Letztlich zeigt sich: Der Ton bei Delay Sports ist etwas ruhiger geworden. Doch die grundsätzliche Botschaft von Präsident Nerlich bleibt bestehen – mehr Transparenz, mehr Fairness und weniger Hürden für ein Projekt, das im Berliner Amateurfußball weiter für Diskussionen sorgt.
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