Wohnung in Königs Wusterhausen: Das plant die WoBauGe im neuen Jahr

Die WoBauGe in Königs Wusterhausen plant 2027 Sanierungen in mindestens 224 Wohnungen. Gibt es auch Pläne für Neubau?
Maria Häußler- WoBauGe plant 2027 energetische Sanierungen an mindestens 224 Wohnungen in KW.
- Vier Objekte mit 190 Wohnungen erhalten ein Wärmedämmverbundsystem – Heizkosten sinken.
- Vertikale Rohrleitungen werden in 134 Wohnungen saniert, Mieter werden vorab informiert.
- Mieten können nach Modernisierung steigen, Höhe hängt von umlagefähigen Kosten ab.
- Pilotprojekt „amPuls“: 18 Wohnungen in Schnellbauweise, Miete geplant bei 13,30 €/m².
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
In Königs Wusterhausen bietet die kommunale Wohnungsbaugesellschaft vergleichsweise günstigen Wohnraum. Unter anderem wegen des Gebäudeenergiegesetzes stehen Sanierungen an. Pressesprecherin Julia Weickert erklärt, wie diese ablaufen sollen und was im Jahr 2027 noch geplant ist.
„Im Bereich der energetischen Sanierung ist vorgesehen, vier weitere Objekte mit insgesamt 190 Wohnungen mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) auszustatten“, teilt Weickert mit. Das ist eine mehrschichtige Außenwanddämmung. So würden die Mieter Heizkosten sparen, doch im Zuge der Sanierungen würden auch die Mieten steigen.
Zudem werden 2027 die Sanierungen von vertikalen Rohrleitungen im Wohnungsbestand der WoBauGe fortgesetzt. Diese Maßnahmen betreffen 134 Wohnungen in fünf Objekten.
Steigen die Mieten in den sanierten Wohnungen der WoBauGe?
Wo die betroffenen Wohnungen stehen, verrät Weickert nicht. Grund ist offenbar, dass die Mieter selbst noch nichts davon wissen. So soll sichergestellt werden, dass sie persönlich informiert werden und „auf ihre Wohnsituation abgestimmte Informationen“ erhalten.
In welcher Höhe die Mieten in den sanierten Wohnungen steigen, ließe sich nicht pauschal sagen. Das hinge vom „Umfang und den tatsächlich angefallenen und gesetzlich umlagefähigen Kosten“ ab, so Weickert. Modernisierungen seien umlagefähig, Instandhaltungskosten nicht. Die voraussichtliche Mieterhöhung wird laut Weickert mit der Modernisierungsankündigung dargestellt und nach der Maßnahme eine Mitteilung über die tatsächliche Erhöhung versandt.
Dort, wo Arbeiten innerhalb der Wohnungen stattfinden, vereinbart die WoBauGe Modernisierungsbegehungen mit ihren Mietern. Der zeitliche Ablauf, der geplante Umfang und die Einschränkungen würden dann besprochen. „Auch wenn die Bauphase für die betroffenen Mieterinnen und Mieter mit Unannehmlichkeiten verbunden sein wird, schaffen die Maßnahmen einen langfristigen Mehrwert“, so Weickert. Die WoBauGe wäge den notwendigen Sanierungsbedarf auch mit Blick auf die Belastung für die Mieter ab.
Zudem soll das Pilotprojekt „amPuls“ im Schulweg 1c in Königs Wusterhausen im Herbst 2027 fertiggestellt werden. 18 neue Wohnungen entstehen dort in Schnellbauweise: Es werden bis zu acht Tonnen schwere Bauteile im Werk erstellt und dann vor Ort zusammengesetzt, etwa wie früher beim Plattenbau. Die Miete soll bei 13,30 Euro pro Quadratmeter liegen.
Für 2027 hat die WoBauGe offenbar noch keine konkreten Pläne zu weiteren Häusern dieser Art: „Im Anschluss wird sich zeigen, welche Erfahrungen wir aus dem Projekt mitnehmen können und inwieweit sich die gewählte Bauweise auf weitere Vorhaben übertragen lässt“, sagt Weickert auf Nachfrage. Ansonsten gebe es derzeit keine weiteren Bauvorhaben mit konkreten Planungen.
Im Altbestand der WoBauGe lagen die Mieten 2025 bei Neuvermietung zwischen 7,50 Euro und 9 Euro pro Quadratmeter und im Neubaubestand zwischen 13 Euro und 14 Euro pro Quadratmeter. Bestandsmieter zahlen oft noch weniger.

