Enrico Nitze (AfD): Wer sitzt im Kreistag Uckermark – Steckbrief

Enrico Nitze von der AfD lebt in Prenzlau.
MOZ/Oliver Voigt- Enrico Nitze (AfD) im Kreistag Uckermark, 43, selbständiger Physiotherapeut in Prenzlau.
- Ziel: Mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung, bessere Kinderbetreuung, Stärkung des Tourismus.
- Wichtigste Themen: Asylpolitik, Tourismusförderung, Wirtschaft und Energie.
- Projekte: Bürger einbeziehen, Verwaltungsaufwand minimieren, kostenlose Kitabetreuung.
- Kritik: Ungleiche Verteilung von Flüchtlingen, Fokus auf Schwedt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit den Kommunalwahlen wurden die Mitglieder des Uckermärkischen Kreistages neu gemischt. Seit den Wahlen im Juni haben die neuen und alten Mitglieder ihre Arbeit in den verschiedenen Ausschüssen aufgenommen. Die MOZ stellt die Abgeordneten in Steckbriefen vor. Heute: Enrico Nitze.
Name, Alter, Partei?
Enrico Nitze, 43 Jahre alt, Alternative für Deutschland (AfD).
Beruf?
Selbständiger Physiotherapeut in Prenzlau.
Wie viele Perioden im Landkreis tätig? Wie viele Perioden in der Kommunalpolitik insgesamt?
Erste Periode im Kreistag sowie in der Prenzlauer Stadtverordnetenversammlung.
Wichtigstes kommunalpolitisches Ziel?
Mehr kommunalpolitische Transparenz, mehr Einbeziehung unserer Bürger (z.B. durch Bürgerbefragungen), Handeln im Sinne der Bürger, vernünftige Betreuung und Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen, Stärkung des Tourismus.
Weshalb bin ich in der Kommunalpolitik aktiv?
Wir brauchen einen politischen Wandel auf allen Ebenen. Gute Politik für unsere Bürger fängt im Kommunalen an! Ich möchte, dass meine Kinder in einer behüteten und sicheren Heimat mit Zukunft aufwachsen können und dass ich meinen Mitarbeitern noch viele Jahre einen sicheren Arbeitsplatz bieten kann.
Was macht meine Kommune liebenswert?
Das Motto der Stadt Prenzlau lautet nicht umsonst „Stadt küsst See“. Meine Kommune verfügt über viele sehenswerte Orte, insbesondere den Bereich um den Unteruckersee, aber auch weitere wunderschöne Landschaften. Wir Uckermärker sind zudem ein offenes und vor allem ehrliches Völkchen.
Welche politischen Themen sind in der Uckermark in der angelaufenen Wahlperiode am wichtigsten?
Asylpolitik / Flüchtlinge, Tourismusförderung, Wirtschaft und Energiepolitik.
Welche Projekte wollen Sie in den kommenden fünf Jahren umgesetzt haben?
- Die Bürger mehr in die Entscheidungen auf kommunaler und auf Landkreisebene miteinbeziehen,
- Verwaltungsaufwand in allen Bereichen minimieren
- keine Gendersprache,
- Kitabetreuung und Kitaessen für alle kostenlos zur Verfügung stellen.
In welche Projekte investiert die Uckermark zurzeit zu wenig Kraft und warum?
Die Miteinbeziehung der Bürger bei wichtigen Entscheidungen sollte künftig ein Hauptanliegen sowohl des Landkreises als auch der Kommunen sein. Erfolgte Bürgerbefragungen sollten auch Beachtung finden und umgesetzt werden!
Die Verteilung von Flüchtlingen in der Uckermark erfolgt äußerst ungleich. Angermünde und Schwedt nehmen deutlich weniger Menschen auf, als sie müssten. Wie stehen Sie dem gegenüber?
Da unsere Kommunen derzeit völlig überlastet sind, muss die Verteilung weiterer Zuwanderer sofort aufhören. Zudem dürfen nur wirkliche Flüchtlinge Schutz in Form von Unterkunft und Verpflegung erhalten. Alle anderen haben unser Land sofort wieder zu verlassen.
Im Zuge der Transformation fließt viel Geld in die Region. Das Gros an Investitionen geht allerdings nach Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass die anderen Teile der Uckermark wirtschaftlich abgehängt werden?
Keine Region der Uckermark darf zu kurz kommen. Allerdings bestehen hier auch Wechselwirkungen, gerade in Bezug auf Arbeitsplätze und Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Handel. Das PCK in Schwedt zu erhalten und wieder zu stärken, hätte positive Auswirkungen auf den gesamten Landkreis.
Der Landkreis steckt aktuell viel Geld und Kraft in Projekte in Schwedt. Haben Sie Bedenken, dass andere Teile der Uckermark in diesem Zuge zu wenig Beachtung finden?
Siehe die Antwort auf die vorherige Frage.
Welche Projekte müssen außerhalb der Stadtgrenzen Schwedt eine stärkere Beachtung finden?
Auch hier ist es wichtig, die Bürger miteinzubeziehen. Die Uckermark ist groß, Förderung daher stets mit Blick auf spezifische regionale Umstände vorzunehmen. Uckerland ist nicht Schwedt, Brüssow nicht Templin. Als Uckermärker haben wir aber alle ein Interesse daran, ausgewogen zu fördern.
Wie kann die Wirtschaft die Region Uckermark weiter stützen und unterstützen?
Unternehmen schaffen Arbeit und zahlen Steuern. Allein schon damit stützen und unterstützen sie auch unsere Heimat, die Uckermark. Wir hingegen müssen auf allen politischen Ebenen unsere Wirtschaft stützen und unterstützen. Dafür braucht es dringend und überall einen Politikwechsel.
Alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark
Aufgelistet sind alle Abgeordneten des Kreistag Uckermark in alphabetischer Reihenfolge:
- Birgit Bader (Bündnis 90/Die Grünen)
- Klaus-Martin Bastert (AfD)
- Thomas Bieche (AfD)
- Kerstin Bischoff (SPD)
- Mike Bischoff (SPD)
- Christian Bork (AfD)
- Knut Büttner-Janner (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Aribert Christ (AfD)
- Robert Dalchow (DIE LINKE)
- Barbara Ebert-de Wit
- Harald Engler (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Ellen Fährmann (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Sylvio Felske (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Hans-Otto Dr. Gerlach (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Hannes Gnauck (AfD)
- Monty Gutzmann (AfD)
- Christian Hartphiel (SPD)
- Herbert Heinemann (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Heike Heise-Heiland (DIE LINKE)
- Susan Jahr (SPD)
- Jörg Kath (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Mirko Koschel (AfD)
- Walter Kotzian (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Axel Krumrey (DIE LINKE)
- Cornelia Lambrecht-Süßenbach (DIE LINKE)
- Peggy Lindemann (AfD)
- Sebastian Markhoff (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Ludger Melters (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Josef Menke (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Andreas Meyer (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Hanka Mittlestädt (SPD)
- Thomas Neumann (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Ariane Nitze (AfD)
- Enrico Nitze (AfD)
- Luca Phillip Piwodda (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Jörg Rakow (AfD)
- Gerd Regler (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Norbert Rescher (AfD)
- Marc Retzlaff (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Tony Riller (AfD)
- Martin Röthke (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Peter Schneider (AfD)
- Tobias Schween (CDU/BLR/FDP/PdF)
- Reinhard Simon (BVB Freie Wähler/BfVG)
- Felix Teichner (AfD)
- Olaf Theiß (SPD)
- Roman Weihser (AfD)
- Melanie Winkler (SPD)
- Michael Witt (SPD)
- Stefan Zierke (SPD)



