MOZ+MOZ+Richterwahl und Koalition
: Masken-Untersuchungsausschuss als Rache der SPD?

Am vergangenen Freitag war die Empörung der Sozialdemokraten groß, weil die Union eine von der SPD nominierte Juristin nicht ins Verfassungsgericht wählen wollte. Und nun?
Von
André Bochow
Berlin
Jetzt in der App anhören
Seine Entscheidungen stehen mal wieder im Mittelpunkt - Jens Spahn, Gesundheitsminister. Wegen des neuesten Maskenskandals wollte die SPD-Führung seinen Rücktritt.

07.06.2021, Berlin: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt zur Sitzung der CDU-Spitzengremien an der Parteizentrale an. Der Bundestag behandelt in seiner 232. Sitzung unter anderem in einer aktuelle Stunde, auf Verlangen der Fraktion DIE LINKE, Presseberichte über vermeintlich minderwertige Masken für benachteiligte Menschen und den erneuten Maskenskandal um Gesundheitsminister Spahn. Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Skandal oder skandalisiert? - Hat Ex-Gesundheitsminister, Jens Spahn (CDU) während der Corona-Zweit so schlecht bei der Maskenbeschaffung gearbeitet, dass es eines Untersuchungsausschusses bedarf? Die SPD denkt gerade darüber nach. Im Juni 2021 wollte sie Spahns Rücktritt. Heute ist er Fraktionschef und die SPD in einer Koalition mit der Union. Aber die hat gerade die SPD verärgert.

Michael Kappeler/dpa