Delay Sports Berlin: Präsident Elias Nerlich will neues Team aufbauen

Delay-Präsident Elias Nerlich treibt die Planungen für ein neues Team voran und sieht darin sportliche Chancen. Der Weg in den höherklassigen Bereich könnte sehr kurz sein.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Delay Sports Berlin plant ein neues Team: Präsident Elias Nerlich kündigt eine Frauenmannschaft an.
- Bereits liegen viele Anfragen und erste Zusagen vor, die Suche nach einer Trainerin läuft.
- Einstieg im Frauenbereich ist in der Bezirksliga möglich – nicht in der Kreisliga C.
- Mit nur einem Aufstieg wäre die Landesliga erreicht, ein weiterer führt in die Verbandsliga.
- Nerlich sieht darin Chancen, da in Berlin Teams fehlen und Förderung oft unzureichend ist.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim Berliner Klub Delay Sports schreitet der Ausbau weiter voran. Präsident Elias Nerlich hat in einem Livestream angekündigt, ein neues Team aufbauen zu wollen – und dafür bereits konkrete Schritte eingeleitet. Zur neuen Saison soll es eine Frauenmannschaft im Verein geben.
Nach eigenen Angaben gibt es zahlreiche Anfragen, erste Zusagen seien bereits erfolgt. Aktuell sucht der Klub gezielt nach einer Trainerin, um die Planungen weiter zu konkretisieren. „Ich habe schon mit ein paar Spielerinnen geredet“, sagt Nerlich und beschreibt die Resonanz als überraschend groß.
Der Hintergrund liegt auch in strukturellen Besonderheiten: Anders als im Männerbereich ist der Einstieg in den Spielbetrieb schon in der Bezirksliga möglich. Neue Teams starten nicht wie üblicherweise in der Kreisliga C.
Schneller Sprung in den höherklassigen Fußball möglich
Aufgrund der geringeren Anzahl an Mannschaften sind die Wege nach oben kürzer – mit nur einem Aufstieg wäre bereits die Landesliga erreicht, ein weiterer würde in die Verbandsliga führen. Von dort ist der Sprung in den überregionalen Bereich greifbar.
Aktuell sind aus der Region Berlin und Brandenburg mehrere Klubs überregional vertreten, darunter 1. FC Union Berlin, Viktoria Berlin, Turbine Potsdam oder Hertha BSC. Der Weg in den höherklassigen Frauenfußball ist deutlich kürzer als im Herrenbereich.
Genau darin sieht Nerlich eine große Chance. In Berlin gebe es nach seiner Einschätzung weiterhin Lücken: Einige Vereine böten gar keine entsprechenden Teams an, bei anderen hapere es an Infrastruktur und Förderung. „Viele, die richtig gut sind, wollen nicht ganz unten anfangen“, sagt er – und hofft, dass sich daraus ein Wettbewerbsvorteil für sein Projekt ergibt.
Die Ambitionen sind dabei klar formuliert. Wie schon im Männerbereich setzt Nerlich auf eine schnelle sportliche Entwicklung. Die Voraussetzungen dafür scheinen aus seiner Sicht gegeben – sowohl durch die Nachfrage als auch durch die Struktur des Wettbewerbs. Ob die Spiele der zukünftigen Frauenmannschaft dann auch per Video gezeigt werden, legt Nerlich in die Hände der Mannschaft.
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