Union Berlin
: Enttäuschung nach Niederlage – „Wie viele Schläge kann man einstecken?“

Durch ein spätes Gegentor verliert Union Berlin in der Champions League gegen Sporting Braga aus Portugal. Hier sind die Stimmen zum Spiel im Olympiastadion. Trainer und Spieler sind enttäuscht.
Von
Jan Lehmann,
Frank Noack
Berlin
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Trainer Urs Fischer von Union Berlin ist enttäuscht nach der 2:3-Niederlage in der Champions League gegen Sporting Braga.

Imago/O.Behrendt

Große Enttäuschungen bei den Eisernen: Der 1. FC Union Berlin hat am Dienstag in der Champions League gegen Sporting Braga mit 2:3 (2:1) verloren.

Vor über 73 000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion kassierten die Gastgeber den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit. Hier sind die Stimmen der Trainer und Spieler zu der Partie.

Stimmen der Trainer von Union Berlin und Sporting Braga

Artur Jorge (Sporting Braga): „Das war ein toller Sieg, für den wir hart gearbeitet haben. Wir hatten viel Ballbesitz und haben unseren Plan umgesetzt. Wegen unserer Fehler waren wir zunächst im Rückstand. Insgesamt war das aber eine fantastische Leistung. Wir haben gegen einen schwierigen Gegner in einem sehr lauten Gegner unseren ersten Sieg in der Champions League erkämpft.“

Urs Fischer (Union Berlin): „Das ist eine ganz bittere Niederlage. Man fragt sich: Wie viele Schläge kann man einstecken? Jetzt gilt es auch nach diesem Schlag wieder aufzustehen. Die ersten 35 Minuten waren sehr gut, da hatten wir viele Möglichkeiten. Aber nach zwei Standards stand es 2:2. Auch beim dritten Gegentor haben wir es nicht gut verteidigt. Das wird auf diesem Niveau bestraft.“

Reaktionen der Spieler von Union Berlin und Sporting Braga

Danilho Doekhi (Union Berlin): „Es ist eine harte Niederlage für uns. Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben zwei schöne Tore erzielt. Später hatten wir genug Chancen, das 3:2 zu erzielen. Stattdessen kam in der letzten Minute das Gegentor. In der Champions League wird es natürlich schwierig, wenn man die ersten beiden Spiele verliert. Wir hätten mehr als null Punkte verdient. Aber nun müssen wir von Spiel zu Spiel gucken und so schnell wie möglich punkten.“

Janik Haberer (Union Berlin): „Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt, kriegen dann ein billiges Gegentor. Wir kommen sehr gut aus der Kabine raus und müssen eigentlich nochmal nachlegen. Aber dann kriegen wir wieder einen Sonntagsschuss in den Knick rein. Das macht dann schon was mit einem. Wir haben alles reingeworfen und haben wieder die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Dann machen wir nicht das Tor und kriegen kurz vor Ende wieder einen Schuss aus 25 Metern. Es ist momentan der Wurm drin, das nagt natürlich schon an einem. Es wird nicht einfacher in der Champions League. Trotzdem sollten wir schnellstmöglich den Fokus auf Dortmund am Wochenende legen. Die Spiele in der Champions League sind zwar wunderschön, tun aber auch brutal weh.“

Matheus (Sporting Braga): „Es ist ein Gefühl der Freude. Bei allen. Die Mannschaft hat es verdient, sie hat auf diesen Sieg hingearbeitet und Gott sei Dank haben wir ihn bekommen. Das ist ein Gefühl, das man nicht erklären kann. Aber jetzt müssen wir uns ausruhen und an das nächste Spiel denken. Es ist unser erster Sieg in dieser Gruppe, das müssen wir genießen. In den Play-offs waren wir auch bei Panathinaikos, und es war auch eine unglaubliche Atmosphäre. Alle Spieler mögen es, in einem solchen Umfeld zu spielen. Wir sind mental gut vorbereitet und konzentriert, und heute waren wir sehr glücklich.“

1. FC Union Berlin – die Fußball-Bundesliga

1. FC Union Berlin – der DFB-Pokal

1. FC Union Berlin – die Champions League

  • Mittwoch, 20. September 2023: Real Madrid – 1. FC Union Berlin 1:0 (0:0)
  • 1. FC Union Berlin – SC Braga; Dienstag, 3. Oktober 2023,
  • 1. FC Union Berlin – SSC Neapel; Dienstag, 24. Oktober 2023, 21:00 Uhr
  • SSC Neapel – 1. FC Union Berlin; Mittwoch, 08.11.2023, 18:45 Uhr
  • SC Braga – 1. FC Union Berlin; Mittwoch, 29. November 2023, 21:00 Uhr
  • 1. FC Union Berlin – Real Madrid; Dienstag, 12. Dezember 2023, 21:00 Uhr

Neuzugänge beim 1. FC Union Berlin

Abgänge beim 1. FC Union Berlin

Sven Michel (32, FC Augsburg)

Paul Seguin (28, FC Schalke 04)

Jamie Leweling (22, VfB Stuttgart, Leihe)

Rick van Drongelen (24, Samsunspor, Türkei)

Levin Öztunali (27, Hamburger SV)

Kevin Möhwald (29, KAS Eupen, Belgien)

Tim Maciejewski (22, SV Sandhausen)

Morten Thorsby (27, Genua CFC, Italien, Leihe)

Tymoteusz Puchacz (24, 1. FC Kaiserslautern, Leihe)

Lennart Grill (24, VfL Osnabrück, Leihe)

Niko Gießelmann (31, Greuther Fürth)

Timo Baumgartl (27, FC Schalke 04)

Milos Pantovic (27, KAS Eupen, Belgien)

Dominique Heintz (30, 1. FC Köln)

Tim Skarke (26, SV Darmstadt, Leihe)

Jordan Siebatcheu (27, Borussia Mönchengladbach, Leihe)

Malick Sanogo (19, 1. FC Nürnberg)