Union Berlin Bundesliga
: Vier Tore in Hoffenheim – Neuzugang Ljubicic trifft direkt

Union Berlin feiert im Bundesliga-Abstiegskampf einen wichtigen 4:0-Sieg bei der TSG Hoffenheim. Drei Stürmer treffen, Winter-Neuzugang Marin Ljubicic sogar mit dem ersten Ballkontakt.
Von
Peter Mertes
Sinsheim
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TSG 1899 Hoffenheim - 1. FC Union Berlin: 08.02.2025, Baden-Württemberg, Sinsheim: Fußball: Bundesliga, TSG 1899 Hoffenheim - 1. FC Union Berlin, 21. Spieltag, PreZero Arena. Berlins Torschütze Marin Ljubicic (r) jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 0:2. Foto: Uwe Anspach/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Torjubel: Union Berlin darf sich in der Bundesliga über drei Punkte gegen Hoffenheim freuen – auch weil der neue Stürmer Marin Ljubicic (ganz rechts) gleich mit dem ersten Ballkontakt trifft.

Uwe Anspach/dpa
  • Union Berlin gewinnt 4:0 gegen TSG Hoffenheim und beendet Pleitenserie auswärts.
  • Neuzugang Marin Ljubicic trifft mit erstem Ballkontakt für Union.
  • Benedict Hollerbach erzielt zwei Tore, Andrej Ilic ein Tor.
  • TSG in der Krise, Fans pfeifen nach enttäuschender Leistung.
  • Union sechs Punkte vor Hoffenheim, Berufung zum "Skandalspiel von Köpenick" am 28. Februar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Union Berlin hat seine Pleitenserie auf fremden Plätzen beendet und einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Nach sechs Auswärtsniederlagen in Folge gewannen die Eisernen am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga 4:0 (1:0) bei der noch viel stärker abstiegsgefährdeten TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer hinterließen dabei einen desolaten Eindruck, während bei Union die Stürmer glänzten.

Benedict Hollerbach (24./87.), Neuzugang Marin Ljubicic (61.) mit seinem ersten Ballkontakt in der Bundesliga und Andrej Ilic (73.) trafen für die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart, die nunmehr sechs Punkte vor Hoffenheim liegt. Die Berliner könnten allerdings noch einen Zähler am grünen Tisch verlieren, das DFB-Bundesgericht verhandelt die Berufung zum „Skandalspiel von Köpenick“ am 28. Februar. Die TSG bleibt tief in der Krise, die Kraichgauer gewannen unter Trainer Christian Ilzer nur drei von 16 Pflichtspielen.

Hollerbach bringt Union Berlin vor der Pause in Führung

Vor der Partie wiesen Union und die TSG die schwächsten Bilanzen des neuen Jahres auf. Beide Klubs holten jeweils nur vier Punkte. Das spiegelte sich in der Anfangsphase wider. Vor 20.023 Zuschauern in der Sinsheimer Arena war kaum etwas geboten. Lediglich Union-Angreifer Ivan Prtajin sorgte einmal für ein wenig Gefahr (14.).

Die ersatzgeschwächten Hoffenheimer, die ohne Nationaltorwart Oliver Baumann, Ihlas Bebou, Valentin Gendrey, Ozan Kabak, Grischa Prömel, Diadie Samassekou, Haris Tabakovic und Umut Tohumcu auskommen mussten, brachten in der Offensive so gut wie gar nichts zustande.

Die Führung der Berliner durch Hollerbach fiel nicht überraschend. Während die Gäste immerhin bemüht waren, kam von der TSG viel zu wenig. Sogar ein zweiter Treffer der Köpenicker war mehrmals möglich. Die Vorstellung der Hoffenheimer war desaströs, nach 35 Minuten fingen die eigenen Fans an zu pfeifen.

Neuzugang Marin Ljubicic trifft mit dem ersten Ballkontakt

Erst im Anschluss wurde es aus Sicht der Kraichgauer besser. In der 44. Minute vergab Andrej Kramaric die große Chance zum Ausgleich, kurz darauf konnte auch Adam Hložek nicht vollstrecken (45.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl, Möglichkeiten sprangen dabei aber in den ersten zehn Minuten nicht heraus.

Union Berlin setzte auf Konter und fuhr damit goldrichtig. Nach einem verheerenden Fehlpass von TSG-Innenverteidiger Kevin Akpoguma schlug der kurz zuvor eingewechselte Kroate Ljubicic nach Vorarbeit von Wooyeong Jeong zu – es war der erste Ballkontakt des Stürmers im Union-Trikot. Der ebenfalls eingewechselte Ilic sorgte für die Vorentscheidung. Nach dem 0:4 durch den zweiten Treffer von Hollerbach verließen die TSG-Fans fluchtartig das Stadion, die mitgereisten Köpenicker Anhänger durften sich hingegen über gleich vier Stürmertore ihrer Mannschaft freuen. (mit sid)

1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25