Union Berlin: Befreiungsschlag in Frankfurt – Wahnsinn in der Nachspielzeit

Der 1. FC Union Berlin kann wieder jubeln. In der Bundesliga siegen die Eisernen bei Eintracht Frankfurt.
Arne Dedert/dpa- Union Berlin siegt 2:1 bei Eintracht Frankfurt.
- Frederik Rönnow hält in der Nachspielzeit einen Elfmeter.
- Tore durch Leopold Querfeld und Woo-Yeong Jeong.
- Michy Batshuayi traf für Frankfurt.
- Berlin hält sechs Punkte Vorsprung auf Bochum.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der 1. FC Union Berlin landet mit dem 2:1 (0:1) bei Eintracht Frankfurt einen extrem wichtigen Auswärtssieg im Kampf um den Klassenerhalt. Leopold Querfeld (62.) und Woo-Yeong Jeong (78.) sorgen am Sonntag mit ihren Toren für großen Jubel bei den 3100 mitgereisten Fans. Großer Held ist Frederik Rönnow: Der Union-Keeper pariert in der fünften Minute der Nachspielzeit einen Handelfmeter von Hugo Ekitike. Die Unioner drehen nach der Frankfurter Führung durch Michy Batshuayi (13.) in der zweiten Halbzeit das Spiel und können nach dem Befreiungsschlag in der Fußball-Bundesliga zumindest etwas durchatmen.
Mit dem unerwarteten Auswärtssieg halten die Eisernen die sechs Punkte Vorsprung vor dem VfL Bochum auf dem Relegationsrang 16. Die Bochumer hatten am Samstag überraschend mit 3:2 bei Rekordmeister Bayern München gewonnen – auch die anderen Konkurrenten FC St. Pauli (1:1 in Wolfsburg) und Holstein Kiel (2:2 gegen Stuttgart) punkteten.
Querfeld und Jeong treffen zum Sieg
„Warum soll uns das nicht gelingen?“, hatte Trainer Steffen Baumgart vor dem Spiel im Interview mit DAZN gefragt. Der Coach der Eisernen verzichtete unerwartet auf den besten Torjäger Benedict Hollerbach (sechs Saisontreffer) in der Startelf. Ehe die Berliner mit dem neuen Doppelsturm mit Andrej Ilic und Tim Skarke Druck erzeugen konnten, gab es schon die kalte Dusche. Nach einem Querschläger im Berliner Strafraum landete der Ball vor den Füßen von Batshuayi – der Frankfurter traf nervenstark links ins Eck (13.).
Frankfurt hatte das Spiel im Griff, Union kam durch Ilics Einzelaktion (19.) zur besten Möglichkeit vor der Pause. Nach dem Wechsel intensivierten die Eisernen ihre Vorwärtsbemühungen und standen bei der Großchance von Rani Khedira (58.) vor dem Ausgleich. Der Ball ging drüber, Querfeld machte es wenig später besser. Er wuchtete einen Eckball mit voller Überzeugung zum 1:1 ins Netz (62.). Glück für Union, dass auf der Gegenseite Hugo Larsson (63.) und Rasmus Kristensen (67.) beste Möglichkeiten vergaben.
Stattdessen traf der eingewechselte Woo-Yeong Jeong (78.) nach einer famosen Einzelleistung. Union kam sogar noch zum dritten Treffer durch den eingewechselten Hollerbach. Ein Handspiel in der Entstehung von Andras Schäfer sorgte dafür, dass der Treffer annulliert wurde. Union verteidigte mit eisernen Tugenden den Auswärtssieg – und feierte Keeper Rönnow. Nach dem Handspiel von Danilho Doekhi ist er beim Elfmeter der Retter des Sieges.
1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25
- 1. Spieltag, Sa., 24. August, 15.30 Uhr: Mainz 05 – Union Berlin 1:1 (0:0)
- 2. Spieltag, Fr., 30. August, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC St. Pauli 1:0 (1:0)
- 3. Spieltag, Sa., 14. September, 15.30 Uhr: RB Leipzig – Union Berlin 0:0
- 4. Spieltag, Sa., 21. September, 15.30 Uhr: Union Berlin – TSG Hoffenheim 2:1 (2:0)
- 5. Spieltag, Sa., 28. September, 15.30 Uhr: Mönchengladbach – Union Berlin 0:1 (0:0)
- 6. Spieltag, Sa., 5. Oktober, 15.30 Uhr: Union Berlin – Borussia Dortmund 2:1 (2:0)
- 7. Spieltag, Sa., 19. Oktober, 15.30 Uhr: Holstein Kiel – Union Berlin 0:2 (0:1)
- 8. Spieltag, So., 27. Oktober, 17.30 Uhr: Union Berlin – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)
- 9. Spieltag, Sa., 2. November, 15.30 Uhr: Bayern München – Union Berlin 3:0 (2:0)
- 10. Spieltag, Fr., 8. November, 20.30 Uhr: Union Berlin – SC Freiburg 0:0
- 11. Spieltag, Sa., 23. November, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Union Berlin 1:0 (0:0)
- 12. Spieltag, Sa., 30. November, 15.30 Uhr: Union Berlin – Bayer Leverkusen 1:2 (1:1)
- 13. Spieltag, Fr., 6. Dezember, 20.30 Uhr: VfB Stuttgart – Union Berlin 3:2 (0:1)
- 14. Spieltag, Sa., 14. Dezember, 15.30 Uhr: Union Berlin – VfL Bochum 1848 1:1 (1:1)
- 15. Spieltag, Sa., 21. Dezember, 15.30 Uhr: SV Werder Bremen – Union Berlin 4:1 (3:1)
- 16. Spieltag, Sa., 11. Januar, 15.30 Uhr: 1. FC Heidenheim – Union Berlin 2:0 (1:0)
- 17. Spieltag, Mi., 15. Januar, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC Augsburg 0:2 (0:2)
- 18. Spieltag, So., 19. Januar, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FSV Mainz 05 2:1 (2:1)
- 19. Spieltag, So., 26. Januar, 17.30 Uhr: FC St. Pauli – Union Berlin 3:0 (1:0)
- 20. Spieltag, Sa., 1. Februar, 18 Uhr: Union Berlin – RB Leipzig 0:0
- 21. Spieltag, Sa., 8. Februar, 15.30 Uhr: TSG Hoffenheim – Union Berlin 4:0 (1:0)
- 22. Spieltag, Sa., 15. Februar, 15.30 Uhr: Union Berlin – Mönchengladbach 1:2 (0:2)
- 23. Spieltag, Sa., 22. Februar, 18.30 Uhr: Borussia Dortmund – Union Berlin 6:0 (2:0)
- 24. Spieltag, So., 2. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – Holstein Kiel 0:1 (0:1)
- 25. Spieltag, So., 9. März, 15.30 Uhr: Eintracht Frankfurt – Union Berlin 1:2 (0:1)
- 26. Spieltag, Sa., 15. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – FC Bayern München 1:1 (0:0)
- 27. Spieltag, So., 30. März, 15.30 Uhr: SC Freiburg – Union Berlin 1:2 (1:1)
- 28. Spieltag, So., 6. April, 17.30 Uhr: Union Berlin – VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)
- 29. Spieltag, Sa., 12. April, 15.30 Uhr: Bayer Leverkusen – Union Berlin 0:0
- 30. Spieltag, Sa., 19. April, 18.30 Uhr: Union Berlin – VfB Stuttgart 4:4 (4:4)
- 31. Spieltag, So., 27. April, 15.30 Uhr: VfL Bochum – Union Berlin 1:1 (0:1)
- 32. Spieltag, Sa., 3. Mai, 15.30 Uhr: Union Berlin – Werder Bremen 2:2 (1:2)
- 33. Spieltag, Sa., 10. Mai, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FC Heidenheim
- 34. Spieltag, Sa., 17. Mai, 15.30 Uhr: FC Augsburg – Union Berlin


