A wie Afrikanische Schweinepest: Anfang März meldete Frankfurt (Oder) den ersten bestätigten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP). Das tote Tier war zuvor auf den nördlichen Oderwiesen gefunden worden. Bis heute kamen 573 weitere Fallwildfunde dazu. 52 Kilometer Schutzzaun wurden errichtet, die gesamte Stadt Anfang August zum Kerngebiet erklärt, dazu zeitweilig Betretungsverbote ausgesprochen. Inzwischen sind Spaziergänge auf Wald- und Feldwegen wieder möglich.
B wie Baustellen: In den vergangenen zwölf Monaten wurde in der Stadt so viel gebaut wie lange nicht. In der Innenstadt drehen sich zahlreiche Kräne. Die Sanierungsarbeiten im Rathaus kommen gut voran, gleiches gilt für die Große Scharrnstraße, wo die Wohnbau aktiv ist. In der Großen Oderstraße hat die Wowi den Grundstein für ihr erstes Neubauprojekt überhaupt gelegt. Die neuen Ferdinandshöfe sind fast fertig. An der A12 baut Alcaro im Rekordtempo den ersten Hallenkomplex des Logistikzentrums LogPlaza. Auch das wichtigste Straßenbauprojekt in diesem Jahr ist abgeschlossen – seit Mitte Dezember erstrahlt die Robert-Havemann-Straße im neuen Glanz.
Blick in das Dach auf der Rathausbaustelle.
Blick in das Dach auf der Rathausbaustelle.
© Foto: Gerrit Freitag
C wie Corona: Kein anderes Thema hat die Schlagzeilen auch in Frankfurt (Oder) mehr bestimmt als Corona. Über 4300 Menschen aus der Stadt wurden seit Januar positiv getestet. Auch am letzten Tag des Jahres meldete das RKI 28 Neuinfektionen. Den höchsten Inzidenzwert verzeichnete die Stadt am 27. November mit 861,2, inzwischen liegt er bei 298,2. Zuletzt hatte die Stadt am 4. September eine Inzidenz von 0. In den vergangenen 365 Tagen fanden 141 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona Eingang in die Statistik. Die Menschen mussten sich auf verschiedenste Regeln zur Eindämmung der Pandemie einlassen – von Lockdown und Kontaktbeschränkungen bis hin zu 3G und 2G-Zugangsreglungen. 22 Allgemeinverfügungen hat allein die Stadt in diesem Jahr erlassen.
D wie Demonstrationen: Seit Jahren gab es in der Stadt nicht mehr so viele Demonstrationen wie 2021. 250 Menschen gingen im März gegen den Landesparteitag der AfD auf die Straße. Dutzende kämpften im August für die Rettung des Helenesees. 800 Menschen beteiligten sich Anfang September am 2. Frankfurt-Slubice Pride. Die AfD demonstrierte – begleitet von Gegendemonstrationen – im Herbst gegen Flüchtlinge und Impfpflicht. Und seit Anfang Dezember gehen Hunderte Menschen jeden Montag schweigend und unangemeldet gegen die Corona-Regeln durch die Stadt spazieren.
Teilnehmer des 2. Slubice-Frankfurt-Pride, der Anfang September über die Stadtbrücke zog.
Teilnehmer des 2. Slubice-Frankfurt-Pride, der Anfang September über die Stadtbrücke zog.
© Foto: Heinz Köhler
E wie E-Roller: Im August brachten die Stadt und die Stadtverkehrsgesellschaft zusammen mit dem Unternehmen Bird 150 E-Roller an 15 Standorten auf die Straßen. Bird zog kürzlich eine positive Bilanz: Vom 1. September bis 30. November wurden Fahrten im hohen fünfstelligen Bereich gebucht. Allerdings beschäftigen die Roller auch die Polizei, die mehrere Alkoholfahrten mit den E-Scootern registrierte.
F wie Flutkatastrophe: „Bilder können gar nicht vermitteln, was man dort vor Ort zu sehen bekommt. Die Zerstörung ist unvorstellbar“, berichtete Daniel Tille nach einem Hilfseinsatz im Katastrophengebiet im Ahrtal. Mit mehreren Kameraden der Feuerwehr aus Frankfurt (Oder) war er im August in den, von einer Jahrhundertflut heimgesuchten Südwesten Deutschlands gereist, um beim Aufräumen zu unterstützen. Im August und September halfen zudem Dutzende THW-Freiwillige aus Frankfurt (Oder) beim Wiederaufbau. Eine gemeinsame Spendenaktion der MOZ und des Landkreises Märkisch-Oderland stieß darüber hinaus auf große Resonanz bei Leserinnen und Lesern – fast 1 Million Euro kamen für die Flutopfer zusammen.
G wie Gasmotoren: Anfang des Jahres trafen die fünf Gasmotoren von MAN für das neue Heizkraftwerk der Stadtwerke auf dem Kraftwerksgelände am Hohen Feld ein. Die Kolosse aus Stahl hatten eine mehr als 1300 Kilometer lange Reise auf Wasserstraßen und Autobahnen hinter sich. Das Einschieben der Motoren in den Neubau war Millimeterarbeit. Inzwischen befindet sich das neue Kraftwerk in der Testphase – Anfang 2022 soll es in Betrieb gehen und klimaschonender als mit Braunkohle Strom und Wärme für die Stadt liefern.
Techniker von MAN Energy Solutions bereiten im März das Einschieben der letzten von fünf Gasmotorenanlagen für das neue Kraftwerk der Stadtwerke vor.
Techniker von MAN Energy Solutions bereiten im März das Einschieben der letzten von fünf Gasmotorenanlagen für das neue Kraftwerk der Stadtwerke vor.
© Foto: Winfried Mausolf
H wie Helenesee: Seit Freitag vor Pfingsten ist am Helenesee nichts mehr wie es war. Am 21. Mai sperrte das Landesbergbauamt alle Strandabschnitte. Die Behörde befürchtet nach einer Rutschung im März, das weitere Uferabschnitte in den Tagebaurestsee stürzen könnten. Nicht nur die ansässigen Unternehmer, auch viele Frankfurter waren fassungslos. Nach umfangreichen Vermessungsarbeiten und Begutachtungen legte das LBGR im August ein Teilgutachten zur Standsicherheit wichtiger Uferbereiche vor. Seitdem steht fest: Der See muss umfassend saniert werden, wofür viele Millionen Euro nötig sind. Immerhin: Ende Dezember stellte das Land Geld für die Sanierungsplanung in den Haushalt ein. Doch bis die Frankfurter wieder im Helenesee baden können, werden noch Jahre vergehen.
I wie Impfzentrum: Am 20. Januar nahm das Impfzentrum in der Messehalle 1 den Betrieb auf. Zunächst wurden nur über 80-Jährige, Pflegebedürftige und medizinisches Personal mit hohem Ansteckungsrisiko geimpft, später alle Bevölkerungsgruppen über 18 Jahre. In den ersten Monaten war der Impfstoff knapp, und an einen Termin zu kommen schwierig. Mit sinkenden Fallzahlen ebbte der Ansturm im Sommer ab. Mitte September wurde das Impfzentrum dann geschlossen. In fast zehn Monaten wurden unter Leitung der Johanniter und unterstützt vom ASB, vieler Ärzte, ihrer Teams sowie freiwilliger Helfer mehr als 88.000 Schutzimpfungen verabreicht. Anfang Dezember fuhr die Stadt die Strukturen auf dem Messegelände in Eigenregie wieder hoch – jetzt wird vor allem geboostert.

Frankfurt (Oder)

J wie Jubiläum: Zahlreiche Unternehmen, Institutionen, Einrichtungen und Betriebe feierten in diesem Jahr Jubiläum. Zu einem reiste Ministerpräsident Dietmar Woidke am September persönlich an: das Wohnzimmer der Frankfurter, das Kleist Forum, feierte sein 20-jähriges Bestehen. Bereits im Juli begannen die Feierlichkeiten zu 30 Jahren Europa-Universität Viadrina. Das Jubiläumsjahr wird noch bis 2022 begangen.
K wie Klinikum: Es war ein turbulentes, arbeitsreiches Jahr für das Klinikum Frankfurt (Oder). Im Januar verkündete Mirko Papenfuß nach zwölf Jahren als Geschäftsführer seinen Abschied. Patrick Hilbrenner trat dann zum 1. April seine Nachfolge an. Er konnte kurz darauf eine Einigung im Streit mit der Gewerkschaft Verdi um eine Corona-Prämie für die Beschäftigten verkünden. Im Juni verließ mit dem langjährigen Ärztlichen Direktor Dr. Thomas Funk ein weiteres bekanntes Gesicht das Krankenhaus. Vor allem im Frühjahr und nun wieder seit Anfang November hielt und hält die Corona-Pandemie das Klinikum in Atem. Zeitweise wurden fast 50 Covid-Patienten zeitgleich auf verschiedenen Stationen versorgt.
L wie Leuchtende Stadtbrücke: Seit Anfang November erstrahlt die Stadtbrücke jeden Abend in Grün und Blau. Die Freigabe der Illuminierung zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice verfolgten Tausende Einwohnerinnen und Einwohner, die stolz auf das leuchtende Wahrzeichen der Doppelstadt sind.
Bei der offiziellen Inbetriebnahme der Beleuchtung trat auch die gefeierte Slubicer Nachwuchssängerin Sara Egwu James an der Stadtbrücke auf.
Bei der offiziellen Inbetriebnahme der Beleuchtung trat auch die gefeierte Slubicer Nachwuchssängerin Sara Egwu James an der Stadtbrücke auf.
© Foto: Winfried Mausolf
M wie Migration: An der belarussisch-polnischen Grenze drängen seit dem Sommer Tausende Flüchtlinge in die EU, die Folgen reichen bis an die Oder. Die von Lukaschenko erzwungene Migrationskrise sorgt in der Oderstadt für viel Polizeipräsenz. Einsatzhundertschaften fahnden entlang der deutsch-polnischen Grenze nach Flüchtlingen, die es bis nach Brandenburg schaffen. Werden sie von den Beamten angetroffen, ist eine Bearbeitungsstelle der Bundespolizei in Markendorf seit Anfang November erster Anlaufpunkt für die Menschen, die unter anderem aus dem Irak nach Deutschland kommen.
N wie Neue Straßenbahnen: Das sich über mehrere Jahre hinziehende, gemeinsame Vergabeverfahren der Verkehrsbetriebe in Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel für den Bau neuer Straßenbahnen ist abgeschlossen. Im Februar gab das Konsortium bekannt, dass der tschechische Schienenfahrzeughersteller Skoda Transportation a.s. den Zuschlag bekommen hat. Die 13 neuen, barrierefreien Straßenbahnen für Frankfurt sollen voraussichtlich 2023 über das Schienennetz der Stadt rollen.
O wie Oberbürgermeister: Für René Wilke war das vierte Jahr seiner Amtszeit angesichts der vielen Krisen ein besonders herausforderndes. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte sein Versuch, Ende März bei der Corona-Notbremse einen Sonderweg zu beschreiten. Als die Stadt die Inzidenz von 100 überschritt, zog der OB die Notbremse zunächst nicht. Die Begründung: Das Infektionsgeschehen ließe sich in einer kleinen Stadt wie Frankfurt auf einzelne Cluster eingrenzen und damit aus der Inzidenz herausrechnen. Der Einzelhandel blieb weiter offen – allerdings nur für zwei Tage. Die Landesregierung kassierte den Frankfurter Sonderweg, der OB musste sich einer Weisung beugen. Mehr Rückendeckung vom Land gab es bei der angekündigten Bewerbung der Stadt für das Zukunftszentrum (siehe Z).
P wie Parks: Es war der große Überraschungserfolg dieses Sommers, der erneut ohne Stadtfest auskommen musste: Die Veranstaltungsreihe „Sommerklänge – Klassik im Park“. Mehr als 6000 Besucherinnen und Besucher kamen im Juli, August und September zu den Freiluft-Konzerten in den Grünanlagen in Frankfurt und Slubice. Die Veranstaltungen boten in Zeiten eingeschränkter Reisemöglichkeiten Gelegenheit zu einer Entdeckungsreise durch die eigene Stadt. Voll wurde es vor allem auf dem Anger. Die Konzertreihe soll im nächsten Jahr fortgeführt werden.
Die Sommerklänge erweckten unter anderem den Lienaupark aus einem jahrelangen Dornröschenschlaf.
Die Sommerklänge erweckten unter anderem den Lienaupark aus einem jahrelangen Dornröschenschlaf.
© Foto: Winfried Mausolf
Q wie Quadratmeterpreise: Die Preise für Grundstücke zum Bauen ziehen auch in Frankfurt (Oder) an. Wird neues Bauland ausgewiesen, steigen die Quadratmeterpreise. Für neue Flächen liegen sie zwischen 65 bis 80 Euro. Die Nachfrage ist groß, das Angebot vergleichsweise knapp. Das zeigen die im Februar veröffentlichten Bodenrichtwerte für die Region. Ein wachsendes Marktsegment in Frankfurt sind Eigentumswohnungen, die unter anderem an der Oderpromenade gebaut werden.
R wie Razzia: Anfang Februar nahm die Polizei bei einer Razzia in Frankfurt, Oder-Spree und Berlin fünf Personen fest, darunter der stadtbekannte Gastronom Rame H., Betreiber des Restaurants Fratelli. Den Beschuldigten wird organisierte Rauschgiftkriminalität vorgeworfen. Seit Ende Oktober müssen sie sich vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Zuletzt zeichnete sich ein Deal zwischen Gericht und Verteidigung ab.
S wie Stau auf der A12: Seit Monaten ist die Bundesautobahn bei Frankfurt (Oder) Dauerbaustelle. Die teilweise über 25 Jahre alten Fahrbahnen werden erneuert. Vor allem in Richtung Polen kam es deshalb immer wieder zu kilometerlangen Staus und auch einigen Unfällen. Mit den Verkehrsbehinderungen auf der A12 werden Pendler auch im neuen Jahr leben müssen, denn wegen der Bauarbeiten steht kurz hinter der Anschlussstelle Mitte statt zwei nur eine Fahrspur zur Verfügung. Im Herbst soll die Sanierung abgeschlossen sein.
T wie Tesla: Die Tesla-Gigafactory von Elon Musk bei Grünheide sorgt auch im nicht weit entfernten Frankfurt für Optimismus. So sagt die CIMA GmbH in einem Gutachten als Folge der Ansiedlung einen Zuzug von bis 2600 neuen Einwohnern für die Oderstadt voraus. Die Stadt will darauf unter anderem mit der Ausweisung neuer Wohngebiete reagieren. Bebauungspläne sind für das Jungclaussenviertel in Neuberesinchen, die neue Gartenstadt Süd, das neue Wohnquartier Märchenberge am Südring sowie in der Lebuser Vorstadt in Planung. Außerdem soll mit neuen Industriegebieten an der A12 und östlich der B112 Platz für die mögliche Ansiedlung von Zuliefererbetrieben geschaffen werden. Aus Sicht von Steffen Kammradt von der Wirtschaftsförderung des Landes bietet Tesla für Frankfurt sogar mehr Chancen als der Solarboom.

Frankfurt (Oder)

U wie Unternehmen: Viele Unternehmen in der Stadt haben sich nach dem Krisenjahr 2020 positiv entwickelt. Kämmerin Corinna Schubert berichtet von steigenden Gewerbesteuereinnahmen. Einige Firmen wie die Gärtnerei Irrling in West oder Unicaps im Technologiepark wachsen und vergrößern sich. Zugleich gibt es auch Neuansiedlungen wie die des Holzbauunternehmens B&O in Markendorf-Siedlung. Einen regelrechten Boom erlebt derzeit die Baubranche, die allerdings mit dem Problem zu kämpfen hat, dass Baustoffe zunehmend knapper und teurer werden.
V wie Viadrina: Die Viadrina hat im Jubiläumsjahr nicht nur Grund zum Feiern. Die Pandemie hat für einen starken Rückgang der Studierendenzahlen gesorgt. Im Wintersemester sind rund 5000 Studierende an der Europa-Universität eingeschrieben – rund 1000 weniger als vor Corona. Das schlägt sich am Ende auch in der Bevölkerungsentwicklung der Stadt nieder. Die Einwohnerzahl in Frankfurt ist um fast 650 gesunken. Weitere Herausforderung für die Viadrina waren die zwischenzeitliche Rückkehr von Online- zu Präsenzveranstaltungen sowie die Diskussion um die Weiterführung des Semestertickets.
W wie Wahlen: Bei den Bundestagswahlen am 26. September holte Mathias Papendieck (SPD) im Wahlkreis 63, der auch Frankfurt umfasst, das Direktmandat. Er gewann deutlich mit 28,0 Prozent der Stimmen vor Wilko Möller (AfD) mit 21,5 Prozent und folgte damit auf Martin Patzelt (CDU), der nicht noch einmal kandidiert hatte. Auch die Stadt Frankfurt wählte diesmal Rot. 31,3 Prozent der Zweitstimmen entfielen auf die SPD. Die Partei Die Linke erlebte dagegen ein historisches Debakel.
Der Bundestagsabgeordnete Mathias Papendieck (SPD) aus dem Wahlkreis 63 Frankfurt (Oder)-Oder-Spree im neuen Bundestag.
Der Bundestagsabgeordnete Mathias Papendieck (SPD) aus dem Wahlkreis 63 Frankfurt (Oder)-Oder-Spree im neuen Bundestag.
© Foto: Jörg Nürnberger
X wie x-mal: Die Terminvergabe im Bürgerbüro war in den vergangenen Monaten ein Dauerärgernis. Einige versuchten x-mal vergeblich an einen Termin über das Online-Portal der Stadt zu kommen. Die Gründe für den Terminstau sind vielfältig. Viele Personalausweise laufen gerade ab, es gibt deshalb eine regelrechte Antragsflut. Zugleich gelten an den Standorten des Bürgerbüros Corona-Einschränkungen. Mit einem neuen Terminvergabesystem versucht die Stadt seit Anfang Dezember dem wochen- oder teilweise monatelangen Warten auf einen Termin, um einen Personalausweis oder ein polizeiliches Führungszeugnis zu beantragen, jetzt ein Ende zu bereiten.
Y wie Youtube: Pandemiebedingt konnten viele Kulturveranstaltungen in diesem Jahr nicht stattfinden. Einrichtungen wie das Kleist Forum versuchten sich deshalb mit vielfältigen Online-Formaten auf Youtube. Auch ein MOZ-Talk spezial im Sommer und die Kneipennacht im Frühjahr liefen auf Youtube.

Youtube MOZ-Talk Spezial

Z wie Zukunftszentrum: Es ist neue wichtigste Projekt für die Verwaltungsspitze in Frankfurt (Oder): der Standortwettbewerb um das Zukunftszentrum Europäische Transformation und Deutsche Einheit. Bis zu 200 Millionen Euro will der Bund in den Bau des Zentrums in Ostdeutschland investieren. Mitte Juni gab der OB bekannt, dass sich die Stadt als Standort bewerben will. Unterstützt wird das Vorhaben vom Land Brandenburg, der Nachbarstadt Slubice, der Viadrina, umliegenden Kommunen wie beispielsweise Bad Freienwalde und vielen Bürgerinnen und Bürgern. Das Zukunftszentrum hat auch Eingang in den Koalitionsvertrag der neuen Ampel-Regierung gefunden. Wie das Bewerbungsverfahren genau ablaufen soll, steht indes noch nicht fest.