Brandenburg-Wahl Liveticker: Mit wem die SPD nach Sieg spricht, die Hochburgen der AfD

Dietmar Woidke, Ministerpräsident und Vorsitzender der SPD in Brandenburg. Die SPD gewinnt die Brandenburg-Wahl nach vorläufiger Auszählung. Wir informieren live über die Landtagswahl, das Endergebnis, Grafiken, Reaktionen, Bilder und Stimmen.
Sebastian Christoph Gollnow/dpa- Brandenburg-Wahl 2024: Live-Updates zu Ergebnissen, Umfragen und Hochrechnungen.
- Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
- Letzte Umfrage: AfD knapp vor der SPD.
- Wahl-O-Mat hilft Unentschlossenen bei der Entscheidung.
- Landtag wählt den neuen Ministerpräsidenten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Sonntag, 22. September, fand die Brandenburg-Wahl 2024 statt. Die Brandenburger wählten einen neuen Landtag. Wir informierten hier live über die Landtagswahl in Brandenburg mit aktuellen interaktiven Grafiken, Hochrechnungen, Reaktionen, Bildern, News, wichtigen Ereignissen, Stimmen und Ergebnissen.
Der Newsblog ist beendet. Dennoch finden Sie auch weiterhin zahlreiche News rund um die Landtagswahl und die daraus resultierenden Entwicklungen auf unserer Website.
Newsblog zur Landtagswahl 2024 in Brandenburg heute
Der Newsblog ist hiermit beendet. Dennoch finden Sie auch weiterhin zahlreiche News rund um die Landtagswahl und die daraus resultierenden Entwicklungen auf unserer Website. Vielen Dank für das Interesse!
+++ 21:28 Uhr: Damit schließen wir unseren Newsblog zur Landtagswahl in Brandenburg für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse!
+++ 20:21 Uhr: CDU Brandenburg spricht Jan Redmann das Vertrauen aus
In einer geheimen Abstimmung votierten 19 von 20 (eine Enthaltung) der stimmberechtigten Mitglieder dafür, die Arbeit mit Jan Redmann (Vorsitzender der CDU Brandenburg) an der Spitze fortzusetzen. In der Sitzung des Landesvorstands hatte der Generalsekretär Gordon Hoffmann angeboten, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Der Landesvorstand hat dies jedoch abgelehnt.
+++ 20:19 Uhr: SPD beschließt Sondierungsgespräche mit BSW und CDU
Nach ihrem Wahlsieg bei der Brandenburger Landtagswahl will die SPD zügig Gespräche mit der CDU und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf der Suche nach einer Regierung führen. Der SPD-Vorstand beschloss die Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit beiden Parteien unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke. Ein Gespräch könne jeweils - wenn terminlich möglich - Ende dieser Woche stattfinden, teilte die Partei mit.
+++ 19:31 Uhr: Viele Stimmen für die Gegner der AfD – aber doch nicht genug
Mit einer Zweitstimmenkampagne wollten die Bündnisgrünen AfD-Siege in den Wahlkreisen verhindern. Im Wahlkreis 32 (Strausberg, Petershagen-Eggersdorf, Rüdersdorf) hat das nicht funktioniert.
+++ 19:05 Uhr: So hat Frankfurt (Oder) gewählt – die Analyse
Frankfurt (Oder) hat einen spannenden Wahlabend hinter sich. Wo Kandidaten und Parteien von AfD bis SPD am stärksten und schwächsten abschnitten – die Ergebnisse in der Analyse.
+++ 17:30 Uhr: Neue Situation für Woidkes SPD
Bislang konnte sich die SPD aussuchen, mit wem sie eine Koalition bilden will. Dieses Mal ist es schwerer als je zuvor:
+++ 17:10 Péter Vida – so geht es mit dem gestürzten König weiter
Sein Gesicht zierte unzählige Plakate in Bernau und Panketal, er klingelte an Haustüren, lud zu Infoständen und Veranstaltungen. Doch es reichte nicht. Nach seiner bitteren Niederlage gegen Steffen John (AfD) muss Péter Vida (BVB/Freie Wähler) seinen Platz im Landtag räumen. Was bedeutet das für ihn und seine Mitarbeiter?
+++ 16:49 Uhr: Brandenburg vor schwieriger Regierungsbildung
In Brandenburg zeichnet sich nach der Landtagswahl eine schwierige Regierungsbildung ab. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will Sondierungsgespräche zur Bildung einer Koalitionsregierung mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und der CDU aufnehmen. Darüber wollte der Landesvorstand beraten. „Mein Ziel ist es, eine stabile Regierung zu bilden“, sagte Woidke in Berlin. Doch die CDU und das BSW zieren sich. Wichtige Gremien-Beratungen zum künftigen Kurs der Parteien stehen erst an. Die AfD kündigte an, sie wolle mit ihrer Sperrminorität die künftigen Regierungsfraktionen im Landtag unter Druck setzen.
+++ 16:40 Uhr: Zitterpartie in Cottbus – Stimmen am Tag nach der Landtagswahl
Wer zieht aus Cottbus in den Landtag Brandenburg ein? Das Rennen zwischen SPD und AfD war auch in der Lausitz-Stadt eng. Stimmen zu den Ergebnissen.
+++ 16:10 Uhr: Woidke verliert Direktmandat gegen AfD – Reaktionen
Erstmals seit drei Landtagswahlen kann Dietmar Woidke nicht das Direktmandat in Forst holen. Es geht an AfD-Politiker Steffen Kubitzki. Der will seinen Fokus neu setzen.
+++ 23.09.2024, 16:05: CDU-Bürgermeister stellt Parteispitze um Jan Redmann infrage
Droht der CDU Brandenburg nach dem Debakel bei der Landtagswahl ein Machtkampf? Ein Kommunalpolitiker aus Biesenthal nimmt vor allem Generalsekretär Hoffmann ins Visier.
+++ 23.09.2024, 15:47: Was die drei Abgeordneten aus Frankfurt (Oder) vorhaben
Frankfurt (Oder) hat künftig drei Landtagsabgeordnete. Was man über Wilko Möller (AfD), Sven Hornauf (BSW) und Matthias Steinfurth (SPW) wissen muss und was sie anpacken wollen. Alles Wichtige dazu lesen Sie in diesem Artikel.
+++ 23.09.2024, 15:35: So haben Strausberg, Rüdersdorf und Petershagen-Eggersdorf gewählt
Im Wahlkreis 32 hat die AfD zwar nur in einer Gemeinde die Nase vorn. Doch das Direktmandat geht an den „blauen“ Kandidaten Erik Pardeik. Elske Hildebrandt (SPD) unterliegt dem AfD-Mann knapp.
+++ 23.09.2024, 15:15: Landeswahlleiter korrigiert Aussagen zur Wahlbeteiligung
Der Landeswahlleiter muss seine Auskünfte zur Wahlbeteiligung korrigieren. „Entgegen der vorherigen Darstellung lag die Wahlbeteiligung in Rietzneuendorf-Staakow (Amt Unterspreewald in Dahme-Spreewald) bei 73,6 Prozent sowie in Kleßen-Görne (Amt Rhinow im Havelland) bei 64,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung in Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) betrug 80,2 Prozent und in Panketal (Barnim) 80,8 Prozent. In Ruhland (Amt Ruhland, Oberspreewald-Lausitz) nahmen 41,0 Prozent der Wählenden an der Wahl zum Landtag Brandenburg teil“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnete Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark). Sie lag bei 84,4 Prozent. Die niedrigste Wahlbeteiligung wurde von der Gemeinde Gräben (Amt Ziesar in Potsdam-Mittelmark) mit 38,2 Prozent angegeben.
+++ 23.09.2024, 15:00: Oder-Spree bleibt in Potsdam stark unterrepräsentiert
Theoretisch müssten aus dem Landkreis Oder-Spree mindestens sechs Abgeordnete kommen. Doch Beeskow, Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt gehen praktisch leer aus. Warum das so ist, lesen Sie hier.
+++ 23.09.2024, 14:40: Was wird aus Philip Zeschmann (AfD)?
Der AfD-Politiker Philip Zeschmann gehörte zu denjenigen Kandidaten seiner Partei, die kein Direktmandat erringen konnten. Auch die Landesliste half da nicht weiter. Fraktionschef Hans-Christoph Berndt erklärte, dass er sich ihn als Mitarbeiter der künftigen Fraktion vorstellen kann, um seine verkehrs- und wirtschaftspolitische Expertise zu nutzen. Zeschmann war ursprünglich Mitglied der Fraktion BVB/Freie Wähler bis er vor knapp einem Jahr dort austrat, weil sich bei der Verteilung der Listenplätze ungerecht behandelt fühlte und damit rechnen musste, nicht wieder in den Landtag einziehen zu können. Die AfD-Führung versuchte, ihm zu einem Wahlkreis in Oder-Spree zu verhelfen, Zeschmann wurde jedoch von der Basis nicht aufgestellt. Er trat dann in Kleinmachnow an, einem für die AfD aussichtslosen Wahlkreis mit regelmäßig guten Werten für SPD und Grüne.
+++ 23.09.2024, 14:05 Uhr:
Die Wähler in Erkner, Grünheide, Schöneiche, Spreenhagen und Woltersdorf haben bei der Landtagswahl in Brandenburg unterschiedlich abgestimmt. Welche Partei wo die Nase vorn hat und alles Wichtige dazu, lesen Sie hier.
+++ 23.09.2024, 13:30 Uhr: CDU sieht keinen Grund für Sondierungsgespräche mit SPD
Die Brandenburger CDU strebt nach der Landtagswahl keine Gespräche mit dem bisherigen Koalitionspartner SPD an. „Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was wir in diesen Gesprächen besprechen sollen“, sagte CDU-Generalsekretär Gordon Hoffmann in Potsdam. „Für uns gibt es keinen Regierungsauftrag. Es gibt nämlich keine Mehrheit für SPD und CDU.“
Deshalb sei für die CDU klar, dass Sondierungsgespräche zwischen der SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) geführt werden müssten. „Jetzt müssen sie daraus auch was machen für dieses Land.“
+++ 23.09.2024, 13:15 Uhr: SPD strebt Sondierungsgespräche mit BSW und CDU an
Nach ihrem Wahlsieg bei der Brandenburger Landtagswahl strebt die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke Sondierungsgespräche mit dem BSW und der CDU an. Dies werde dem Landesvorstand am Montagabend vorgeschlagen, sagte der Brandenburger SPD-Generalsekretär David Kolesnyk. Das Ziel sei, in dieser Woche bereits die ersten Gespräche zu führen.
+++ 23.09.2024, 12:45 Uhr: AfD ist gesprächsbereit mit allen Parteien
Der Brandenburger AfD-Spitzenkandidat Hans-Christoph Berndt hat sich nach der Wahl offen für Gespräche mit den anderen Parteien gegeben. „Wir sind gesprächsbereit, wir sind verhandlungsbereit“, sagte Berndt bei einer Pressekonferenz seiner Partei. Es komme immer auf die Inhalte an. „Da kennen wir keine Schranken und keine Brandmauern.“ Er fügte hinzu: „Wir sind bereit, im Interesse der Sache mit allen, mit denen wir uns vorher auseinandergesetzt haben, auch mitzustimmen.“
+++ 23.09.2024, 12:10 Uhr: Reinhard Simon wird neuer Alterspräsident
Der langjährige Intendant der Uckermärkischen Bühnen, Reinhard Simon, wird der neue Alterspräsident des Landtages. Der 73-Jährige gehört dem BSW an und wird bei der Konstituierung des Parlaments die Eröffnung leiten und die erste Rede halten. Anschließend wird er die Wahl des Landtagspräsidenten durchführen.
+++ 23.09.2024, 11:50 Uhr: Frauenanteil im Landtag wieder gesunken
Der Frauenanteil im Landtag ist erneut gesunken. Nach der Wahl 2019 waren 28 weibliche Abgeordnete im Parlament, künftig werden nur 26 Frauen unter den insgesamt 88 Abgeordneten sitzen. In der abgelaufenen Legislaturperiode war ein Gesetz vor dem Verfassungsgericht gescheitert, mit dem die Parteien verpflichtet werden sollten, ihre Landeslisten paritätisch zu besetzen. Die AfD und die NPD hatten dagegen geklagt.
+++ 23.09.2024, 11:30 Uhr: knappes Ergebnis rechtfertigt kein Nachzählen
Landeswahlleiter Josef Nußbaum erklärte, dass aktuell nicht vorgesehen ist, einzelne Wahlkreise noch einmal auszuzählen. Das trifft auch auf den Wahlkreis 41 zu, indem Dietmar Woidke (SPD) seinen Wahlkreis mit sieben Stimmen weniger an Steffen Kubitzki von der AfD verlor. Laut Nußbaum kann der unterlegene Kandidat keine erneute Auszählung beantragen. Das wäre nur bei Unstimmigkeiten der Fall.
+++ 23.09.2024, 11:28 Uhr: AfD-Hochburgen in Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz
Der Wahlkreis Spree-Neiße II und Oberspreewald-Lausitz I in Brandenburg sind weiterhin Hochburgen der AfD, wo die Partei bei der Landtagswahl am Sonntag jeweils 41,7 Prozent erzielte. Michael Hanko gewann in Spree-Neiße II das Direktmandat, während in Oberspreewald-Lausitz I Birgit Bessin erfolgreich war.
Vor fünf Jahren erreichte die AfD bereits im Wahlkreis Spree-Neiße II ihr bisheriges Höchstergebnis mit 36,0 Prozent. Der niedrigste AfD-Wert wurde im Wahlkreis Potsdam I erzielt, wo Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) gegen die Grünen-Direktkandidatin Marie Schäffer gewann.
+++ 23.09.2024, 10:45 Uhr: Das sind die direkt gewählten Abgeordneten für Oder-Spree
Die Ergebnisse aus den ersten Wahllokalen, meist in kleinen Dörfern, sahen die Kandidaten der AfD vorne. Doch im Laufe des Abends wurde es immer knapper, das Blatt wendete sich. Alle Informationen zu den gewählten Abgeordneten aus Oder-Spree.
+++ 23.09.2024, 10:13 Uhr: BSW wartet Gespräche von SPD und CDU ab
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) möchte sich bei einer Regierungsbildung in Brandenburg vorerst zurückzuhalten und die Gespräche zwischen SPD und CDU abwarten. BSW-Spitzenkandidat Robert Crumbach betonte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk, dass es wichtig sei, einen neuen Politikstil zu etablieren, der auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht und ihre Meinungen berücksichtigt. Besonders im Fokus stehen für die Partei in Brandenburg die Themen Bildungspolitik, Kommunalfinanzen und Friedenspolitik, einschließlich einer klaren Ablehnung der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland.
+++ 23.09.2024, 9:46 Uhr: Ergebnisse Bürgermeisterwahl in Schöneiche
In Schöneiche wurde die Bürgermeisterwahl ausgezählt. Das vorläufige Endergebnis liegt vor. Es gibt aber eine zweite Runde. Die Kandidaten für die Stichwahl stehen fest. Alle Informationen zur Bürgermeisterwahl in Schöneiche finden Sie hier.
+++ 23.09.2024, 9:15 Uhr: Grüne warnen vor „Horror-Landtag“ in Brandenburg
Die Brandenburger Grünen haben nach der Entscheidung über den zukünftigen Landtag Besorgnis geäußert. „Natürlich sind wir enttäuscht, aber auch entschlossen. Wir haben nun wirklich den Albtraum-Landtag, vor dem wir gewarnt haben“, sagte Spitzenkandidat Benjamin Raschke gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt keine progressive Kraft, die sich für soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz einsetzt.“
Die Grünen in Brandenburg kamen nach dem vorläufigen Ergebnis auf 4,1 Prozent. Bei der Wahl vor fünf Jahren lagen sie bei 10,8 Prozent Sie hätten trotz des Verfehlens der Fünf-Prozent-Hürde auch mit mindestens einem Direktmandat in den Landtag einziehen können, doch das misslang in Potsdam.
+++ 23.09.2024, 8:30 Uhr: Das Amt Neuzelle ist blau bis auf drei rote Punkte
Die AfD und ihr Direktkandidat liegen im Amt Neuzelle deutlich vor. In 18 von 20 Wahllokalen in den Orten (ohne Briefwahllokal) hat die AfD sowohl bei den Erst-, als auch bei den Zweitstimmen gewonnen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wo die SPD vorn liegt, einmal holt sie sogar 50 Prozent. Alle Infos zur Wahl in Neuzelle.
+++ 23.09.2024, 8:05 Uhr: Bundesparteien beraten sich heute in Pressekonferenzen
Um den Wahlausgang und mögliche Konsequenzen zu besprechen, treffen sich heute die Bundesparteien in Berlin. Die AfD eröffnet den Reigen mit einer Pressekonferenz um 10:00 Uhr, gefolgt von der FDP um 11:30 Uhr, dem Wahlsieger SPD um 11:45 Uhr und dem BSW um 12:00 Uhr. Die CDU und die Linke planen ihre Pressekonferenzen um 13:00 Uhr und die Grünen für 14:00 Uhr. In Potsdam ist eine Pressekonferenz mit den Spitzenkandidaten und Generalsekretären der Landesparteien für 11:00 Uhr geplant.
+++ 00:03 Uhr: Landeswahlleiter bestätigt vorläufiges Endergebnis
Landeswahlleiter Josef Nußbaum hat allen ehrenamtlichen Wahlhelfenden in den 3925 Wahlbezirken, den Mitarbeitern in den Behörden der Städte, Gemeinden, Ämter und Landkreise und des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg sowie des Brandenburgischen IT-Dienstleisters für ihren engagierten Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Landtagswahl gedankt. Wir schließen uns dem an und beenden den Wahlticker für heute. Weitere Analysen und Einordnungen finden Sie in wenigen Stunden hier auf dieser Seite.
So hat Brandenburg gewählt:
SPD: 30,89 Prozent der Zweitstimmen
AfD: 29,23 Prozent
BSW: 13,48 Prozent
CDU: 12,10 Prozent
Grüne: 4,13 Prozent
Linke: 2,98 Prozent
Freie Wähler: 2,57 Prozent
+++ 23:56 Uhr: Politikwissenschaftler sieht schwierige Regierungsbildung
Kann es gelingen, eine Koalition aus SPD und BSW zu bilden und damit die von Woidke angestrebte Stabilität in Brandenburg zu erzeugen? Politikwissenschaftler Heinz Kleger ist skeptisch: „Die Probleme der Regierungspolitik werden größer und nicht kleiner werden.“ Mehr dazu im Interview zur Wahl.
+++ 23:39 Uhr: So sieht der künftige Landtag aus
Im neuen Landtag wird es nach dem voräufigen Endergebnis übersichtlich aussehen. Nur vier Parteien sind vertreten. Die SPD kommt laut Hochrechnungen auf 32 Sitze, die AfD auf 30. Die CDU stellt zwölf Mitglieder des Landtags, das BSW 14. Eine Regierungsmehrheit bekäme die SPD unter diesen Voraussetzungen nur mit dem BSW hin. Für SPD und CDU würde es ganz knapp nicht reichen. Hier geht es zum Koalitionsrechner.
+++ 23:33 Uhr: BSW ist bereit zu Koalitionsgesprächen
Laut vorläufigem Endergebnis wird es für die SPD nicht zu einer Koalition mit der CDU reichen. Für eine Regierungsmehreit muss Woidke wohl mit dem Bündnis Sarah Wagenknecht sprechen. BSW-Co-Chefin Amira Mohamed Ali hat eine grundsätzliche Bereitschaft ihrer Partei signalisiert, dies aber an Bedingungen geknüpft. „Wir bringen da eine Offenheit mit. Aber uns ist eben wichtig, dass die Inhalte stimmen und dass es wirklich echte Verbesserungen für die Menschen in Brandenburg gibt“, betont Mohamed Ali. In den kommenden Tagen und Wochen werde man die Möglichkeiten ausloten und schauen, „ob Regierungsbeteiligung eine Option ist oder ob wir aus der Opposition für unsere Themen weiter kämpfen.“
+++ 23:31 Uhr: Rekord bei der Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung liegt mit 72,9 Prozent so hoch wie noch nie bei Landtagswahlen in Brandenburg. isher hatte die Wahlbeteiligung bei der Premiere 1990 mit 67,1 Prozent am höchsten gelegen, 2009 fiel sie mit 67,0 Prozent fast ebenso hoch aus. Der geringste Wert war im Jahr 2014 mit 47,9 Prozent verzeichnet worden.
+++ 23:25 Uhr: So schneiden die kleinen Parteien ab
Das vorläufige Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg ist geprägt von der starken Polarisierung der beiden größten Parteien SPD und AfD sowie dem Aufstieg des BSW. Für die kleinen Parteien gab es in diesem zugespitzen Wahlkampf offenbar nur wenig Platz. Größte unter den Kleinparteien ist die Tierschutzpartei mit 2,0 Prozent. Die Listenvereinigung Plus aus Piraten, ÖDP und Familienpartei holt nur 0,9 Prozent und damit weniger, als die Parteien 2019 einzeln ergattern konnten. Dahinter folgen:
FDP: 0,83 Prozent
DLW: 0,44
WU: 0,26
III. Weg: 0,12
DKP: 0,07
+++ 23:20 Uhr: SPD holt 19 Direktmandate
Von den 44 Wahlkreisen in Brandenburg gehen laut vorläufigem Endergebnis 25 an die AfD, 19 an die SPD. Im Vergleich zur letzten Wahl 2019 sind das zehn zusätzliche Wahlkreise für die AfD. Die SPD verliert sechs Wahlkreise. CDU (damals zwei), Grüne und Freie Wähler gehen diesmal leer aus.
+++ 23:14 Uhr: Jetzt liegt das vorläufige Endergebnis vor
Alle Wahlbezirke sind ausgezählt. So hat Brandenburg gewählt:
SPD: 30,89 Prozent der Zweitstimmen
AfD: 29,23 Prozent
BSW: 13,48 Prozent
CDU: 12,10 Prozent
Grüne: 4,13 Prozent
Linke: 2,98 Prozent
Freie Wähler: 2,57 Prozent
+++ 23:10 Uhr: Süden und Osten sind blau
Schaut man auf die Karte der Wahlkreise in Brandenburg, dann fällt auf, dass die SPD vor allem im Westen und rund um Berlin Direktmandate gewonnen hat. Der Süden und Osten des Landes sind hingegen fast komplett in der Hand der AfD. Einzige Ausnahme: Der Wahlkreis 44 in Cottbus.
+++ 23:07 Uhr: Nur noch ein Wahlbezirk fehlt
Im Norden, im Wahlkreis Prignitz II / Ostprignitz-Ruppin II, wird noch gezählt. Sobald dort der letzte Wahlvorstand gemeldet hat, gibt es das vorläufige Endergebnis.
+++ 23:02 Uhr: Sperrminorität für die AfD
So wie sich das Ergebnis jetzt abzeichnet, wird die AfD wohl auf 30 Sitze im künftigen Landtag kommen. Bei einer Gesamtgröße von 88 Sitzen würde sie damit knapp über ein Drittel der Plätze besetzen und hätte eine Sperrminorität. Damit kann sie kann im Landesparlament Entscheidungen und Wahlen blockieren, die eine Zweidrittelmehrheit erfordern, zum Beispiel die Wahl von Verfassungsrichtern. Auch Verfassungsänderungen sind nur mit einer solchen qualifizierten Mehrheit möglich.
+++ 22:55 Uhr: FDP schiebt Wahlpleite auf die Bundespolitik
FDP-Spitzenkandidat Zyon Braun macht für das schlechte Abschneiden seiner Partei die bundespolitische Lage mitverantwortlich. „Es ging in diesem Wahlkampf nicht um Brandenburg, sondern um bundespolitische Themen und Taktik“, erklärte Braun. Andere Parteien hätten dies befördert. „Wir haben eine SPD erlebt, die nicht für die Zukunft dieses Landes gestritten hat, sondern die AfD genutzt hat, um sich einen taktischen Vorteil zu verschaffen. Das macht die Ränder nicht schwächer, sondern schwächt die Mitte.“ Nach derzeitgem Stand der Auszählungen landet die FDP bei unter einem Prozent, noch hinter Plus und Tierschutzpartei.
+++ 22:53 Uhr: Kanzler freut sich über Brandenburg-Ergebnis
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich zufrieden mit dem Wahlsieg der SPD in Brandenburg gezeigt. „Ist doch super, dass wir gewonnen haben“, sagte er während seines Besuchs in New York. „Ich habe es gespürt, dass da was passiert.“
+++ 22:50 Uhr: Nur noch vier Wahlbezirke fehlen
Die letzten vier der 3925 Wahlbezirke haben ihr Ergebnis noch nicht gemeldet. Es fehlt unter anderem noch ein Bezirk aus dem Barnim und einer aus Märkisch Oderland.
+++ 22:47 Uhr: Cottbus I geht an die AfD
In Cottbus hat die AfD einen Wahlkreis gewonnen und einen verloren. Im Wahlkreis 43, Cottbus I, siegt Jean-Pascal Hohm mit 34,6 Prozent knapp gegen Gunnar Kurth (SPD, 33,6 Prozent). Den Wahlkreis 44 hat Lars Katzmarek für die SPD gewonnen.
+++ 22:44 Uhr: Ex-Minister Vogelsänger gewinnt Wahlkreis
Der frühere Minister Jörg Vogelsänger (SPD) hat erneut seinen Wahlkreis 31, Märkisch-Oderland I / Oder-Spree IV, gewonnen. Auf Vogelsänger entfallen 32,7 Prozent der Erststimmen. Rainer Galla von der AfD kommt auf 28,4 Prozent.
+++ 22:39 Uhr: Freie Wähler bedauern Wahlausgang
Bei den Freien Wählern ist der Frust nach der Wahlniederlage groß. „Wir bedauern den Ausgang der Wahl zutiefst“, kommentiert Spitzenkandiat Péter Vida. „Die Polarisierung des Wahlkampfs und die Fokussierung auf den Kampf zwischen SPD und AfD haben dazu geführt, dass wir trotz des guten Erststimmenergebnisses von landesweit 7 Prozent bei den Zweitstimmen deutlich an Boden verloren haben.“ Durch die Wahlen in Thüringen und Sachsen und den unklaren Mehrheitsverhältnissen sei der zugespitzte Wahlkampf nochmal verstärkt worden, zu Ungunten der kleinen Parteien.
+++ 22:31 Uhr: Grüne und Linke sind die großen Wahlverlierer
Die Landtagswahl hat in Brandenburg deutlichem Verschiebungen im politischen Spektrum hervorgebracht. So viel steht zum jetzigen Zeitpunkt der Auszählung schon fest. Größter Gewinner ist das BSW, das laut Hochrechnung aus dem Stand 13,4 Prozent holt. Auch SPD (+ 4,7) und AfD (+5,9) legen deutlich zu. Größte Verlierer sind die Linken (-7,7) und die Grünen (-6,7) Auch die CDU büßt noch einmal deutlich ein (-3,6), ebenso die Freien Wähler (-2,4).
+++ 22:25 Uhr: Noch sieben Wahlbezirke fehlen
3918 der 3925 auszählenden Wahlvorstände haben ihr Ergebnis schon an den Landeswahlleiter gemeldet. Sieben fehlen noch. Dann steht das vorläufige Wahlergebnis fest. Derzeit liegt die SPD bei den Zweitstimmen mit 31 Prozent vor der AfD (29). Dritter wird das BSW vor der CDU. Die anderen Parteien werden es wohl nicht in den Landtag schaffen.
+++ 22:15 Uhr: Christoph Berndt gewinnt seinen Wahlkreis
Hans-Christoph Berndt, Spitzenkandidat der AfD, hat den Wahlkreis 28, Dahme-Spreewald III, gewonnen. 39,3 Prozent der Wähler stimmen für den vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Politiker.
Die anderen beiden Wahlkreise in Dahme Spreewald gehen an die SPD. Im Wahlkreis 27 siegt Ludwig Scheetz mit 35,7 Prozent, im Wahlkreis 26 Tina Fischer mit 36,5.
+++ 22:12 Uhr Frankfurt (Oder) bleibt AfD-Wahlkreis
In Frankfurt (Oder) hat erneut die AfD das Direktmandat gewonnen. Wilko Möller siegt mit 33,6 Prozent knapp vor Mattjias Steinfurth von der SPD (32,5 Prozent). Alle Infos dazu finden Sie hier.
+++ 22:10 Uhr: Elbe-Elster I geht auch an die AfD
Das Direktmandat im Wahlkreis 37, Elbe-Elster II, gewinnt Volker Nothing von der AfD mit 43,5 Prozent.
+++ 22:06 Uhr: Vida und die Freien Wähler sind gescheitert
Im Wahlkreis 14, Barnim II, ist der von den freien Wähler erhoffte Direktsieg von Spitzenkandidat Peter Vida ausgeblieben. Vida wird am Ende nur Dritter hinter Steffen John (AfD, 26,3 Prozent) und Martina Schmidt (SPD, 24,1). Vida holt die 23,9 Prozent der Stimmen. Damit sind die Freien Wähler nicht mehr im neuen Landtag vertreten.
+++ 22:05 Uhr: Grüne sprechen von „unverantwortlichem Wahlkampf“ der SPD
Noch nach der Sachsenwahl, bei der die Partei 5,1 Prozent holte, war man sich bei den Grünen in Brandenburg sicher, dass die Basis hier breiter ist und es auf jeden Fall für den Einzug in den Landtag reicht. Es ist anders gekommen, und die Gründe sieht man im Gegenwind von der Bundesebene, dem Fokus auf Bundesthemen im Wahlkampf und der Zuspitzung auf die Person Woidke. Auf der grünen Wahlparty in Potsdam wirft Spitzenkandidatin Antje Töpfer dem Ministerpräsidenten vor, einen „unverantwortlichen Wahlkampf auf Kosten der demokratischen Mitte“ gemacht zu haben. Co-Spitzenkandidat Benjamin Raschke sprach angesichts des Scheiterns an der Fünf-Prozent-Hürde von „Ernüchterung und Entschlossenheit“.
+++ 22:02 Uhr: SPD-Frau siegt in Potsdam-Mittelmark II
Den Wahlkreis 18, Potsdam-Mittelmark II, gewinnt Melandie Balzer deutlich für die SPD, mit 38,3 Prozent.
+++ 21:59 Uhr: Knapper Sieg für die SPD in Brandenburg an der Havel
Im Wahlkreis 16, Brandenburg an der Havel I / Potsdam-Mittelmark I, entscheiden 199 Erststimmen über das Direkmandat. So knapp ist der Vorsprung von Udo Wernitz (SPD) auf Lars Hünich (AfD)
+++ 21:57 Uhr: Direkmandat in Oberhavel II geht an SPD
Benjamin Grimm von der SPD siegt im Wahlkreis 08, Oberhavel II. Er erzielt 37,0 Prozent der Erststimmen, Yvonne Prause von der AfD kommt auf 23,2 Prozent.
+++ 21: 55 Uhr: Ostprignitz-Ruppin I geht an die SPD
Im Wahlkreis 03, Ostprignitz-Ruppin I, siegt Ulrike Liedtke für die SPD. Sie holt 34,6 Prozent. AfD-Mann Henry Preuß kommt auf 32,2 Prozent der Erststimmen. CDU-Spitzenkandidat Jan Redmann wird nur Dritter.
+++ 21:53 Uhr: Deutlicher Sieg für die AfD im Wahlkreis 43
Ausgezählt ist inzwischen auch der Wahlkreis 42, Spree-Neiße II. Hier gewinnt Michael Hanko (AfD) ungefährdet mit 46,5 Prozent.
+++ 21:49 Uhr: Woidke verliert seinen Wahlkreis
Sieben Stimmen entscheiden über das Direktmandat im Wahlkreis 41, Spree-Neiße I. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) muss sich dem AfD-Kandidaten Steffen Kubitzki geschlagen geben. Für Woidke stimmten 11.555 Wähler, für Kubitzki 11.562.
+++ 21:45 Uhr: SPD holt sich Cottbus zurück
Den Wahlkreis 44 , Cottbus II, holt sich die SPD zurück. 2019 hatte hier Lars Schieske für die AfD den Einzug in den Landtag geschafft. Diesmal muss sich Schieske, der auch Bürgermeister von Cottbus werden wollte, mt 36,2 Prozent dem jungen SPD-Kandidaten Lars Katzmarek geschlagen geben. Katzmarek holt 38,0 Prozent.
+++21:43 Uhr: Lars Günther holt Wahldkreis Märkisch-Oderland III
Im Wahlkreis 33, Märkisch-Oderland III, gewinnt Lars Günther (38,0 Prozent) das Direktmandat für die AfD. Ravindra Gujjula kommt für die SPD auf 31,2 Prozent.
+++ 21:42 Uhr: AfD siegt im Wahlkreis Uckermark I
Ganz im Norden, im Wahlkreis 11, Uckermark I, hat die AfD die Nase vorn. Das Direktmandat geht an Felix Teichner mit 39,8 Prozent.
+++ 21:40 Uhr: Andreas Nock gewinnt in Oberhavel I
Im Wahlkreis 07, Oberhavel I, holt Andreas Noack (SPD) die meisten Erststimmen (34,0). Zweiter wird Heike Gehring von der AfD (32,6).
+++ 21:38 Uhr: Havelland I geht an die SPD
Das Direktmandat im Wahlkreis 05, Havelland I, geht an Johannes Funke (SPD). 36,1 Prozent reichen zum Sieg gegen Dominik Kaufner (AfD, 34,2).
+++ 21:27 Uhr: Kopf-an-Kopf-Rennen im Woidke-Wahlkreis
Nur noch ein Wahlbezirk fehlt im Wahlkreis 41, Spree-Neiße I. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) liegt hauchdünn vor Steffen Kubitzki (AfD). 69 Erststimmen trennen die beiden. Verliert Woidke doch noch seinen eigenen Wahlkreis?
+++ 21:25 Uhr: Elbe-Elster I geht an AfD
Im Wahlkreis 36, Elbe-Elster I, siegt Peter Drenske (AfD) mit 36,3 Prozent vor Dominic Hake (27,2).
+++ 21:22 Uhr: Oberspreewald-Lausitz II / Spree-Neiße IV geht an die AfD
Im Wahlkreis 39, Oberspreewald-Lausitz II / Spree-Neiße IV, setzt sich AfD-Kandiat Fabian Jank mit 38,7 Prozent gegen Wolfgang Roick von der SPOD durch (35,3). 2019 hatte die SPD hier hauchdünn gewonnen.
+++ 21:20 Uhr: Birgit Bessin holt Wahlkreis für die AfD
Im Wahlkreis 38, Oberspreewald-Lausitz I, gewinnt Birguit Bessin (Afd) das Direktmandat mit 44,3 Prozent deutlich. Zweiter wird Martin Höntsch von der SPD.
+++ 21:17 Uhr: AfD-Frau siegt in Oder-Spree III
Im Wahlkreis 30, Oder-Spree III, hat AfD-Kandidatin Kathleen Muxel die Nase vorn. Sie gewinnt den Wahlkreis mit 36,9 Prozent vor Ulf Kühnel von der SPD.
+++ 21:16 Uhr: Teltow-Fläming I geht an SPD
Im Wahlkreis 23, Teltow-Fläming I, siegt SPD-Kandidat Marcel Penquitt mit 36,8 Prozent
+++ 21:13 Uhr: Grüne Hoffnung platzt in Potsdam
Auch der viel beachtete Wahlkreis 21, Potsdam I, ist fertig ausgezählt. Marie Schäffer (Grüne) hat es nicht geschafft. Sie kommt nur auf Platz zwei hinter Manja Schüle (SPD). Mit 34,4 zu 26,5 Prozent ist der Vorspung der Wissenschaftsministerin am Ende deutlich. Den Grünen droht nun das Aus. In den jüngsten Hochrechnungen liegen sie deutlich unter 5 Prozent.
+++ 21:11 Uhr: 40 Prozent für SPD-Mann in Potsdam-Mittelmark III / Potsdam III
Im Wahlkreis 19, Potsdam-Mittelmark III / Potsdam III, siegt Uwe Adler (SPD) deutlich mit 39,8 Prozent.
+++ 21:08 Uhr: SPD-Sieg in Havelland II
Im Wahlkreis 06, Havelland II, gewinnt Julia Sahi das Mandat für die SPD. Sie hat mit 37,1 Prozent der Erststimmen einen deutlichen Vorspung auf Heiko Prüwer (AfD, 24,0).
+++ 21:07 Uhr: Ostprignitz-Ruppin III / Havelland III ausgezählt
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wahlkreis 04, Ostprignitz-Ruppin III / Havelland III, ist ebenfalls fertig ausgezählt. Wahlsieger hier ist Kai Berger (AfD), der mit 35,0 Prozent hauchdünn vor Katja Poschmann (SPD, 34,2) liegt.
+++ 21:05 Uhr: Muss Woidke mit dem BSW regieren?
Es bleibt eng. Noch ist nicht endgültig klar, wie das Wahlergebnis am Ende in Brandenburg aussehen wird. Nach derzeitigem Stand werden nur vier Parteien im künftigen Landtag sitzen. Und diese steuern auf ein Patt zu. SPD und CDU kämen derzeit zusammen auf 44 Sitze, AfD und BSW ebenfalls. Will Woidke weiterregieren, bräuchte er das BSW als Koalitionspartner.
+++ 21:02 Uhr: Prignitz wählt blau
Auf der Wahlkreis 01, Prignitz I, ist inwzischen komplett ausgezählt. Hier gewinnt Jean-René Adam (AfD) mit 34,5 Prozent.
+++ 21:00 Uhr: Grüne spekulieren über Neuwahlen
Um 18 Uhr gab es für die Brandenburger Grünen zumindest noch bei der ARD Hoffnung, die die Partei zunächst bei 5 Prozent sah. Wenig später zeichnet sich aber ab, dass die Regierungspartei aus dem Landtag fliegt. Axel Vogel, scheidender Agrarminister, spricht auf der Wahlparty der Grünen in der Potsdamer Schinkelhalle von einem Pyrrhussieg für Woidke. Der Ministerpräsident werde schon erleben, wie schwierig eine Koalitionsbildung mit BSW wird. „Werden sie bis Januar eine Regierung bilden können oder gibt es Neuwahlen? Das ist jetzt die spannende Frage“, sagte Vogel im Gespräch mit diesem Nachrichtenportal.
+++ 20:55 Uhr: Uckermark III / Oberhavel IV ist als erster fertig
Wir haben einen Sieger. Der Wahlkreis 10, Uckermark III / Oberhavel IV, ist als erster komplett ausgezählt. Das Direktmandat geht an Andreas Galau (AfD). Er siegt mit 35,8 Prozent vor Annemarie Wollf von der SPD (30,0). Bei den Zweitstimmen siegt ebenfalls die AfD mit 32,3 vor der SPD (28,3) und dem BSW (15,8). Die Freien Wähler holen mit 6,5 Prozent deutlich mehr als im prognostizierten Gesamtergebnis.
+++ 20:48 Uhr: Manja, Maja-Rufe bei der SPD
Bei der Wahlparty der SPD in Potsdam rechnet man offenbar mit einem Wahlkreis-Sieg für Ministerin Manja Schüle. Nach 70 der 74 ausgezählten Wahlbezirken führt sie in Potsdam I gegen Grünen-Hoffnung Marie Schäffer mit 34 zu 27 Prozent. Manja-Manja-Rufe sind in der alten kaiserlichen Post, der späteren Hauptpost in Potsdam zu hören.
+++ 20:46 Uhr: Tauche hat einen neuen Bürgermeister
Die Gemeinde Tauche (Oder-Spree) hat einen neuen Bürgermeister. Die Nachwahl parallel zur Landtagswahl wurde notwendig, da die Amtsinhaberin Stephanie Erdmann im Januar überraschend auf eigenen Wunsch aus dem Amt entlassen wurde. Nun tritt ihr Stellvertreter Karsten Radlow ihre Nachfolge an. Er setzte sich deutlich gegen Torsten Voigt (alle parteilos) durch. Schon vor der Auszählung der Stimmen im größten Ortsteil Lindenberg lag Radlow uneinholbar vorn.
+++ 20:43 Uhr: Dezeit kein Grund für Überhangmandate nötig
Nach derzeitigem Auszählungsstand würde die AfD in Brandenburg 27 der 44 Erststimmen-Mandate gewinnen. 17 könnten an die SPD gehen. Einige Wahlkreise sind allerdings noch sehr knapp und nicht zu Ende ausgezählt. Laut Zweiststimmenergebnis würde den AfD 31 Sitze zustehen, wenn es die Grünen nicht in den Landtag schaffen.. Es könnte somit bei 88 Sitzen im künftigen Landtag bleiben.
+++ 20:33 Uhr: Politikwissenschaftler erklärt Woidke-Sieg
Wie konnte Woidke trotz Rückstand in den Umfragen diese Wahl noch gewinnen? Der Potsdamer Politikwissenschaftler Heinz Kleger erklärt im Interview: „Der Aufholprozess seit dem Sommer war gewaltig und zeigt, was motivierende Wahlkämpfe, glaubwürdige Politiker und entschlossen-geschlossene demokratische Parteien vermögen.“
+++ 20:30 Uhr: SPD bei den ausgezählten Stimmen nun knapp vor der AfD
Zweieinhalb Stunden nach Schließen der Wahllokale haben inzwischen 3600 der 3925 auszählenden Wahlvorständen ihre Ergebnisse beim Landeswahlleiter abgeliefert. Laut diesem Zwischenstand führt die SPD hauchdünn vor der AfD. Das BSW liegt knapp vor der CDU. Die Grünen liegen bei 4 Prozent. Was noch fehlt sind vor allem die großen Briefwahlbezirke. Hochrechnungen, die diese mit einrechnen, sehen die SPD rund zwei Prozentpunkte vor der AfD. Und die Grünen nicht im Landtag.
+++ 20:23 Uhr: Grüne jetzt in allen Hochrechnungen unter 5 Prozent
Die Hochrechnungen der großen TV-Sender sehen die Grünen derzeit nicht im kommenden Landtag. Auch Marie Schäffer, die in Potsdam I auf ein Direkatmandat hofft, das ihrer Partei doch noch in den Landtag helfen würde, liegt nach 62 der 74 auszählenden Wahlvorstände deutlich hinter SPD-Ministerin Manja Schüle (27 zu 34 Prozent der Erststimmen).
+++ 20:16 Uhr: LInken-Chef Walter will neu anfangen
Applaus brandet auf, als Linken-Chef Sebastian Walter bei der Wahlparty im Felix in Potsdam eintrifft. 150 bis 200 Leute sind in dem Gartenlokal zusammengekommen. Da ist fast klar, dass die Linke nicht mehr im Landtag vertreten sein wird. „Wir haben jetzt die Chance, neu anzufangen und uns auf die kommunalpolitische Basis zu besinnen“, sagt Walter. Es werde gruselig werden in Brandenburgs neuem Landtag. Das würden die Menschen merken. Bei der Bundestagswahl werde die Linke darum wieder stark sein.

Landtagswahl in Brandenburg: Linken-Chef Sebastian Walter bei der Wahlparty im Felix in Potsdam.
Manja Wilde+++ 20:13 Uhr: So reagiert die CDU auf Woidkes Angebot
Am Montag wird zunächst das Präsidium und dann der Vorstand der CDU tagen und das schlechte Wahlergebnis in Brandenburg auswerten. Aus der Partei hieß es am Sonntagabend, dass die Partei sich jetzt nicht zerfleischen und wie vor fünf Jahren den Parteivorsitzenden, damals Ingo Senftleben, für die Niederlage abstrafen dürfe. Zumal bereits in der kommenden Woche die ersten Gespräche mit der CDU beginnen werden.
+++ 20:01 Uhr: „Desaströser Abend“ für die Linke
Brandenburgs Linke-Spitzenkandidat Sebastian Walter ist enttäuscht von dem laut Hochrechnungen schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl. „Es ist ein desaströser Abend, es ist ein desaströses Wahlergebnis“, sagte er in der ARD. Viele Menschen hätten SPD gewählt: „aber nicht aus Überzeugung“. Grund sei der aus seiner Sicht „Panikwahlkampf des Ministerpräsidenten“ gegen die AfD. „Wir sind zerschreddert worden von der SPD, wir sind zerschreddert worden von Dietmar Woidke.“
+++ 19:55 Uhr: Drei Viertel ausgezählt. AfD noch vorn
Der Landeswahlleiter meldet Ergebnisse von 3092 der 3925 auszählenden Wahlvorstände. Demnach führt die AfD bei den Zweistsimmen mit 32 Prozent vor der SPD (30). BSW (13) vor CDU (11). Der Rest unter 5 Prozent. Es fehlen allerdings noch die Briefwahlbezirke, die diesmal besonders viele Stimmen enthalten, da rund ein Drittel der Wähler per Brief abgestimmt hat.
Bei den Erststimmen lieg die SPD in 16 Wahlbezirken vorn. Den Rest der 44 Wahlkreise würde nach jetzigem Stand die AfD holen.
+++ 19:46 Uhr: Woidke will zuerst mit CDU reden
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat angekündigt, zuerst mit der CDU über eine mögliche Regierungskoalition nach der Wahl zu sprechen. „Die CDU wird die erste Partei sein, mit der wir Kontakt aufnehmen“, sagte Woidke im ZDF. „Das habe ich mit Herrn Redmann vorhin schon besprochen.“ Mit Blick auf die Grünen, deren Einzug in den Landtag in Potsdam am Abend zunächst nicht klar war, sagte Woidke in der ARD, man müsse schauen, ob es weitere Partner brauche und wer dann sonst noch da sei.
+++ 19:44 Uhr: Rekord bei Wahlbeteiligung?
Die Beteiligung an der Landtagswahl in Brandenburg lag laut Hochrechnungen so hoch wie noch nie seit 1990. 73 bis 74 Prozent der Wahlberechtigten haben ihren Stimmzettel abgegeben. Das ist nicht nur ein deutliches Plus im Vergleich zu 2019 (61,3 Prozent), sondern auch der höchste Wert der bisher acht Landtagswahlen in Brandenburg. Die endgültige Zahl wird im Lauf des Abends vom Landeswahlleiter bekannt gegeben.
+++ 19:42 Uhr: Vida, Schäffer und Kaiser hinten
Sie sind die Hoffnungsträger ihrer Parteien. Doch für Marie Schäffer (Grüne), Kerstin Kaiser (Linke) und Péter Vida (Freie) sieht es bisher nicht gut aus. Keine der drei liegt in ihrem Wahlkreis vorn. Nur dann könnten sie durch ihr Direktmandat sicherstellen, dass ihre Partei trotz weniger als 5 Prozent der Stimmen doch in den Landtag einziehen könnte.
+++ 19:38 Uhr: Reaktion aus der Wirtschaft
Zum voraussichtlichen Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg erklärt Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg: „Das Wahlergebnis macht Mut, dass eine stabile Landesregierung mit einem klaren Profil möglich ist. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine Politik, die für eine starke Wirtschaft und ein starkes Land sorgt und die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzt. Stabilität und klare Verhältnisse sind für die Unternehmen entscheidend.“
+++ 19:35 Uhr: Stimmung schlecht bei der CDU, Koalition mit SPD möglich?
Die Stimmung bei der CDU war nach den Prognosen und Hochrechnungen mehr als gedämpft. Ein erneuter Stimmverlust gegenüber 2019 war nicht eingepreist worden. Und schon damals war es das schlechteste CDU-Ergebnis in Brandenburg. Gespannt wurde verfolgt, wie es mit den kleinen Parteien weitergeht. Sollten Grüne und BVB/Freie Wähler den Sprung nicht in den Landtag schaffen, wäre eine knappe Mehrheit von SPD und CDU möglich. Darauf bauen die Christdemokraten.
+++ 19:30: Hochrechnungen sehen Grüne auf der Kippe
Reicht es bei den Grünen für den Einzug in den Landtag? Das ZDF sieht sie in den Hochrechnungen bei 4,6 Prozent und damit draußen. ARD und RBB weisen 5 Prozent aus. Das könnte knapp reichen. Alternativ müsste Marie Schäffer (Grüne) ihren Wahlkreis Potsdam I gewinnen. Dort führt bisher aber Manja Schüle (SPD) knapp.
+++ 19:27 Uhr: Elbe-Elster liegt beim Auszählen vorn
Die schnellsten Auszähler gibt es bisher im Wahlkreis Elbe-Elster I. 115 der 134 auszählenden Wahlvorstände haben schon geliefert. Bei den Erststimmen führt AfD-Kandidat Peter Drenske mit 38,6 Prozent vor Dominic Hake (SPD, 28). CDU-Verkehrsminister Rainer Genilke kommt nur auf 21 Prozent.
+++ 19:22 Uhr: Woidke liegt im eigenen Wahlkreis hinten
In seinem eigenen Wahlkreis Spree-Neiße I liegt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) derzeit hinten dem AfD-Konkurrenten Steffen Kubitzki (38 zu 46 Prozent). Hier sind allerdings erst 26 von 84 Stimmbezirken ausgezählt. In der Vergangenheit hat Woidke seinen Heimatwahlkreis stets gewinnen können.
+++ 19:18 Uhr: Droht Péter Vida ein doppeltes Debakel?
Um in den Landtag einziehen zu können, müssen BVB/Freie Wähler mindestens einen Wahlkreis direkt gewinnen. Vor fünf Jahren hatte der BVB-Landesvorsitzende Péter Vida das Direktmandat in Bernau und Panketal gewonnen. Im dortigen Wahlkreis 14 (Barnim II) sind die ersten Wahllokale ausgezählt. Stand 19.09 Uhr liegt Vida allerdings mit 24,2 Prozent bei den Erststimmen nur auf Platz drei. Das Feld führt momentan Steffen John (AfD) mit 31,1 Prozent an. Auch John muss den Wahlkreis direkt gewinnen, um wieder in den Landtag einziehen zu können. Auf Platz 2 folgt Martina Maxi Schmidt (SPD) mit 26,5 Prozent,.
+++ 19:16 Uhr: Woidke als strahlender Wahlsieger?
So kommentiert Chefredakteur Claus Liesegang den Stand der Wahl in Brandenburg:
+++ 19:11 Uhr: Unmut unter AfD-Anhängern bei der Wahlparty
Die Polizei hat einer kleiner Abordnung der Gegendemonstranten gestattet, der Wahlparty der AfD AfD in Potsdam-Marquardt noch näher zu rücken. Die Demonstranten, schon vorher stets gut zu hören, stehen nun direkt auf der anderen Straßenseite, kaum 30 Meter von Björn Höcke und anderen AfD-Spitzenleuten entfernt. Vertreter der Partei beraten untereinander, was man den Demonstranten entgegensetzen könnte. Sie ärgern sich, dass die Polizei es zugelassen hat, dass die Demonstranten näher kommen. Gleichzeitig bedauern sie, keine Bluetooth-Box parat zu haben, mit der man die Demonstranten beschallen könnte. Aber die Lage bleibt ruhig.
+++ 19:10 Uhrt: Ein Drittel der Wahlbezirke ausgezählt
Rund ein Drittel der 3925 auszählenden Wahlvorstände in Brandenburg haben mittlerweile Ergebnisse geliefert. Bisher führt die AfD bei den Zweitstimmen mit 36 Prozent vor der SPD mit 30 Prozent. Bei den Erststimmen liegt die SPD in 12 der 44 Wahlkreise vorn. Der Rest ist AfD-blau. Das ist allerdings nur ein Zwischenstand, in dem vor allen die vielen Stimmen der Briefwähler fehlen.
+++ 19:08 Uhr: So reagiert die Wirtschaft
„Brandenburg hat gewählt – jetzt müssen nach der Landtagswahl die Weichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes Brandenburg gestellt werden.“ Das sagt Potsdams IHK-Präsidentin Ina Hänsel, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg. „Unsere Forderungen zur Landtagswahl sind den Parteien bekannt und wir werden sie nun daran messen.“
+++ 19:06 Uhr: Erste Ergebnisse aus Potsdam. Es wird knapp
Im für die Grünen spannenden Wahlkreis Potsdam I liegen die Ergebnis von vier der 74 auszählenden Wahlvorstände vor. Zwischenstand: 32,7 Prozent für SPD-Ministerin Manja Schüle, 31,5 Prozent für Grünen-Hoffnung Marie Schäffer.
+++ 19:02 Uhr: Erstes Ergebnis aus Vida-Wahlkreis Barnim II
Im Wahlkreis Barnim II liegen nun die Ergebnisse der ersten vier von 80 auszählenden Wahlvorständen vor. Nach diesem ersten Zwischenstand führt Steffen John (AfD) mit 32 Prozent vor SPD-Kaniddatin Martina Maxi Schmidt (27). Peter Vida, der hofft, den Wahlkreis für die Freien Wähler zu gewinnen und sie so in den Landtag zu bringen, kommt auf 20 Prozent.
+++ 19:00 Uhr: Höcke schweigt zu AfD-Ergebnis
Feierstimmung kommt bei der AfD in Potsdam-Marquardt nach wie vor nicht auf. Schließlich lag die Partei in Umfragen bis zum Schluss vorn, kommt nun aber wohl hinter der SPD ins Ziel. Einen peinlich wirkenden Tanz-Versuch gab es auf Geheiß des Spitzenkandidaten Christoph Berndt. Zum umgedichteten Song „Wir schieben sie alle ab“ wollten nur eine Handvoll Menschen tanzen. Silbermedaille sei auch schön, tröstet schließlich der sächsische AfD-Fraktionschef Jörg Urban die Parteikollegen. Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke hat sich auf der Wahlparty bisher nicht das Wort ergriffen. Er steht vor dem Gasthof unterm Schirm und redet mit AfD-Anhängern.
+++ 18:57 Uhr: So reagiert CDU-Spitzenkandidat Redmann
Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat Jan Redmann ist enttäuscht von den niedrigen Werten für seine Partei. „Es ist bitterer Abend für uns als CDU, weil wir nach den ersten Prognosen weit hinter unseren Erwartungen lieben“, sagte er am Wahlabend. Er habe gemerkt, wie sich in diesem Wahlkampf die Stimmung verändert habe. Den Brandenburgerinnen und Brandenburgern sei „der Schreck in die Glieder gefahren, der Schreck vor unregierbaren Zuständen, auch der Schreck vor einer AfD als stärkste Partei“. Das habe „zu einer Polarisierung“ geführt, von der nur SPD und AfD profitiert hätten, so Redmann
+++ 18:51 Uhr: Erstes Ergebnis aus Linken-Hoffnungskreis Märkisch-Oderland II
Im Wahlkreis 21 ist der erste Wahlbezirk ausgezählt. Die Hoffnung der Linken ist, dass Kerstin Kaiser hier das Direktmandat holt und ihre Partei damit doch noch in den Landtag bringt. Nach einem von 57 Wahlbezirken kommt Kaiser nur auf 5 Prozent. Die Kandidaten von AfD und SPD liegen weit vor ihr.
+++ 18:48 Uhr: SPD-Kandidat in Cottbus vorn
Aus Cottbus II liegt der erste von 51 auszuzählenden Wahlbezirken vor. Dort führt der SPD-Kandidat Lars Katztmarek bei den Erststimmen vor AFD-Mann Lars Schieske (44 zu 30). Es fehlen aber noch 50 Wahlbezirke. Das Ergebnis ist nboch wenig aussagekräftig.
+++ 18:43 Uhr: 399 Wahlvorstände ausgezählt
Bisher liegen Ergebnisse von 399 der 3925 auszählenden Wahlvorstände vor. Das sind vor allem kleine, ländliche Wahllokale. Die zahlreichen Briefwahlstimmen fehlen noch. Bisher führt die AFD nach zehn Prozent der ausgezählten Wahlbezirke mit 38 Prozent vor der SPD mit 28. Bis zu verlässlichen Ergebnissen wird es aber noch dauern.
+++ 18:41 Uhr: Frust bei der FDP
Nach der Prognose zur Landtagswahl in Brandenburg hat FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai Konsequenzen angekündigt. „Es muss und es wird einen Herbst der Entscheidungen geben“, sagte Djir-Sarai am Wahlsonntag in Berlin. Das Ergebnis für seine Partei sei „bitter“ und „enttäuschend“, auch wenn es absehbar gewesen sei. Die FDP werde das Ergebnis in ihren Gremien in den kommenden Tagen intensiv beraten, kündigte Djir-Sarai an. Nähere Details zu möglichen Konsequenzen nannte er zunächst nicht.
+++ 18:40 Uhr: „Bittere Niederlage“ für die CDU
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nach den Einbußen seiner Partei bei der Landtagswahl in Brandenburg von einer „bitteren Niederlage“ gesprochen. Es habe seit Wochen eine Polarisierung auf die Frage gegeben, die AfD oder die SPD mit Ministerpräsident Dietmar Woidke an die Spitze zu wählen, sagte Linnemann im ZDF. Viele CDU-Wähler hätten dann gesagt: „In diesem Fall wähle ich die SPD.“
+++ 18:36 Uhr: Wahlergebnis auch ein Erfolg der Zivilgesellschaft?
Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu-Antonio Stiftung: „Mit der SPD ist eine demokratische Partei voraussichtlich stärkste Kraft bei den Brandenburger Landtagswahlen geworden. Dieser Erfolg ist auch ein Verdienst des engagierten Einsatzes der Zivilgesellschaft, die in den letzten Monaten deutlich gemacht hat, wie wichtig es ist, für eine offene und demokratische Gesellschaft zu kämpfen. Jetzt muss die SPD in der Landesregierung alles daran setzen, endlich entschlossen gegen rechtsextreme Netzwerke und Ideologien vorzugehen und ein ergebnisoffenes Prüfverfahren zum Verbot der AfD auf Bundesebene aktiv zu unterstützen.“
+++ 18:34 Uhr: AfD rechnet mit Sperrminorität
Der AfD-Lantagsabgeordnete Dennis Hohloch betont, dass sich die Wähler offenbar für ein Weiter so unter Woidke entschieden hätten, aber die AfD habe voraussichtlich ein wichtiges Ziel erreicht, nämlich die Sperrminorität. Künftig gehe manches im Landtag nicht mehr ohne die AfD.
+++ 18:32 Uhr: BSW feiert
„Wir sind vor der CDU? Das ist ja eine Nummer.“ André von Ossowski kann es kaum glauben. Der Barnimer steht auf Platz 5 der Liste von Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und ist heute auf der Wahlparty im Bürgerhaus „Sternzeichen“ in Potsdam. Dort ist die Stimmung riesig. Gerade flimmerte die erste Prognose über den dicht umlagerten Bildschirm. Und laut der hat die CDU 11,5 Prozent und das BSW 12 Prozent. Bliebe das so, wäre das ein Beben in der Parteienlandschaft in Brandenburg. „Wir sind am Puls der Zeit, wir haben die Themen, die die Menschen bewegen“, ruft Amira Mohamed Ali ins Mikrofon. Sie ist die Stellvertreterin von Parteigründerin Sahra Wagenknecht, die heute krankheitsbedingt entschuldigt ist.
+++ 18: 30 Uhr: Woidke war seltem zu Hause
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) entert die Bühne der Wahlparty zusammen mit seiner Stellvertreterin Katrin Lange, Fraktionschef Daniel Keller und Generalsekretär David Kolesnyk. Aber Woidke zieht auch seine Gattin, Susanne, auf die Bühne, der es sichtlich nicht leicht fällt, sich so öffentlich zu präsentieren. Woidke dankt ihr ausdrücklich für ihre Unterstützung. Sie habe ihn in letzter Zeit öfter im Fernsehen gesehen als zu Hause. Das soll sich nun wieder ändern. Ob das schon für die nächsten Wochen gilt, wenn eine Koalition geschmiedet werden muss, ist fraglich.
+++ 18:27 Uhr: Christoph Berndt sieht sich als Sieger
Tiefe Stoßseufzer des Entsetzens um 18 Uhr bei den AfD-Anhängern in Potsdam-Marquardt, als die erste Prognose Woidkes SPD bei 32 Prozent zeigt. Verhaltener Jubel, als die 29 Prozent der AfD aufploppen. Dann noch drei Mal Jubel über die mageren Prognosen für CDU, Grüne und Linke. In ersten Kommentaren von AfD-Spitzenleuten wird deutlich, dass man auch am Ende mit Platz 2 hinter der SPD rechnet. „Egal wie es ausgeht, wir sind die Sieger“, ruft Spitzenkandidat Christoph Berndt. Wenn es jetzt nicht reicht, werde man eben in einem Jahr den Ministerpräsidenten stellen.

Landtagswahl in Brandenburg: AfD-Wahlparty im Gasthof „Zum alten Krug“ in Potsdam-Marquardt
Mathias Hausding+++ 18:24 Uhr: Die ersten Waklbezirke sind schon ausgezählt
Die ersten 12 von 3925 Wahlvorständen haben schon Ergebnisse geliefert. Bei den Zweitstimmen sieht es zu diesem frühen Stand so aus:
SPD: 30
AfD: 33
CDU: 13
BSW: 12
Grüne: 3
Linke: 2
Freie Wähler: 1
FDP: 0,5
+++ 18:19 Uhr: Woidke äußert sich
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) spricht von einer bespiellosen Aufholjagd, wie es sie noch in der Geschichte des Landes gegeben habe. Er zeigte sich aber auch nachenklich. Wenn rund 30 Prozent eine offen rechtextreme Partei wählen, sei das eine riesengroße Aufgabe für die Demokratie. Brandenburg, so Woidke werde nur als weltoffenes Land eine Zukunft haben.
+++ 18:14 Uhr: Wirtschaftsminister bleibt abwartend
Wirtschaftsminister Jörg Steinbach erklärte nach der Prognose, dass er jetzt entspannter nach vorn schaut. Richtig entspannt, so betonte er, werde er aber erst sein, wenn die Auszählung abgeschlossen ist. „Ich bin und bleibe Wissenschaftler“, betonte er. Da zählen vor allem Fakten.
+++ 18:10 Uhr: Es bleibt spannend
Die ersten Prognosen sehen nur vier Parteien im neuen Landtag. Und in diesem würde eine Koalition aus SPD und CDU ganz knapp vor AfD und BSW liegen. Es kann aber noch spannend werden. Die Grünen liegen an der 5-Prozent-Hürde. Zudem könnten Grüne, Linke und Freie Wähler noch über ein Direktmandat in den Landtag einziehen. Dann würden sich ganz neue Koalitionsmöglichkeiten ergeben. Es bleibt also spannend.
+++ 18:08 Uhr: Gute Laune beim BSW
Das BSW hat aus dem Stand in Brandenburg rund 12 Prozent geholt. Ensprechend gut ist die Laune bei der Wahlparty im Bürgerhaus Sternzeichen in Potsdam.

Stefan Roth, der Sprecher des Landesverbandes, eröffnet die Wahlparty. Vor dem großen Fernseher im Bürgerhaus Sternzeichen in Potsdam ist es eng.
Manja Wilde+++ 18:05 Uhr: Jubel bei der SPD
Die SPD hat es auf ihrer Wahlparty besonders spannend gemacht. Genau, als die Prognosen über einen viel zu kleinen Bildschirm im Innenhof der alten Hauptpost flimmern sollten, fielen Bild und Ton aus. Aber über die Handys kamen die Zahlen dann doch an und lösten einen großen Jubel aus. Angesichts dieser Zahlen will hier niemand mehr darüber spekulieren, ob man heute noch den Landeschef Woidke verlieren könnte.
+++ 18:00 Uhr: So sehen die ersten Prognosen aus
So sieht die erste Prognose zur Landtagswahl in Brandenburg aus, die das ZDF um 18 Uhr veröffentlicht hat.
SPD: 32 Prozent
AfD: 29 Prozent
CDU: 11,5 Prozent
BSW: 12 Prozent
Grüne: 4,5 Prozent
Linke: 4 Prozent
Freie Wähler: 2,5 Prozent
Die ARD-Prognose sieht so aus:
SPD: 31
AfD: 30
CDU: 12
BSW: 12
Grüne: 5
Linke:: 3
Freie Wähler: 2,7
+++ 17:48 Uhr: So geht es jetzt weiter
Noch wenige Minuten bis die Wahllokale schließen und die ersten Zahlen zur Landtagswahl in Brandenburg bekannt werden. Zunächst werden die großen Fernsehsender Prognosen abgeben. Diese beruhen auf Nachwahl-Umfragen in einigen Wahllokalen. Parallel beginnt in den Wahllokalen das Auszählen der Stimmen.
Sobald die ersten Wahllokale ausgezählt sind, fließen diese Ergebnisse in die Hochrechnungen ein, die laufend aktualisiert und mit der Prognose verrechnet werden. Erst, wenn alle Wahlkreise ausgezählt sind, wird der Landeswahlleiter dann das vorläufige Endegrebnis verkünden. Das endgültige Ergebnis wird es erst in den kommenden Tagen geben, wenn alle Einzelergebnisse geprüft wurden.
+++ 17:43: Gegen-Demo beim AfD-Wahlabend
Die AfD feiert ihre Wahlparty heute im Gasthof „Zum alten Krug“ in Marquardt, einem Ortsteil von Potsdam, 15 Kilometer vom Zentrum entfernt. Die Zufahrtsstraßen werden schon in einer Entfernung von einem Kilometer von einem Großaufgebot der Polizei überwacht. Eine angemeldete Demo gegen die AfD gibt es gleich gegenüber vom Gasthof. Stimmungsvoll, friedlich und laut vernehmbar wird dort die Politik der AfD angeprangert. Mit einem Bauzaun, an dem Polizisten stehen, ist das Demo-Gelände abgeschirmt.

Landtagswahl Brandenburg: Gegen-Demo gleich gegenüber der AfD-Wahlparty in Potsdam-Marquardt
Mathias Hausding+++ 17:40 Uhr: BSW-Landesvorsitzender erwartet Ergebnis
Robert Crumbach, Spitzenkandidat des BSW, mit seiner Lebensgefährtin Jo-Ann Reinefeldt, bei der BSW-Wahlparty im Bürgerhaus Sternzeichen. Seit fünf Jahren sind die beiden ein Paar. Die 63-Jährige drückt ihrem Liebsten den Daumen. Die Stimmung bei BSW ist gelöst. Allerdings wird Sahra Wagenknecht nicht erwartet – sie ist krank.

Robert Crumbach, Spitzenkandidat des BSW, mit seiner Lebensgefährtin Jo-Ann Reinefeldt, bei der BSW-Wahlparty im Bürgerhaus Sternzeichen. Seit fünf Jahren sind die beiden ein Paar.
Manja Wilde+++ 17:20 Uhr: So hat Brandenburg 2019 gewählt
In 40 Minuten schließen die Wahllokale. Noch mal zur Erinnerung: So hat Brandenburg vor fünf Jahren bei der letzten Landtagswahl in Brandenburg gewählt. Diesmal wird das Ergebnis laut Umfragen deutlich anders aussehen.
SPD: 26,2 Prozent
AfD: 23,5 Prozent
CDU: 15,6 Prozent
Grüne: 10,8 Prozent
Linke: 10,7 Prozent
BVB/Freie Wähler: 5,0 Prozent
+++ 17:05 Uhr: Hohe Wahlbeteiligung im Brandenburger Süden
Gute Wahlbeteiligung auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: In den drei im Landkreis liegenden Wahlkreisen 38, 39 und 40 liegt die Wahlbeteiligung am Sonntagnachmittag bei 44 Prozent (Stand 14 Uhr). „Das ist ein sehr guter Wert“, sagt Kreiswahlleiterin Susann Priemer. Der Tag sei noch lang, außerdem gebe es in diesem Jahr einen sehr hohen Anteil an Briefwählern. Mit dem Wahlablauf ist Susann Primer zufrieden: „Bis jetzt läuft alles reibungslos.“
+++ 17:02 Uhr: Wahllokale weichen dem Hochwasser
In Frankfurt (Oder) mussten wegen der Hochwassergefahr zwei Wahllokale ins Rathaus umziehen. Für Anwohner aus dem potenziell besonders betroffenen Buschmühlenweg – dem am Vortag auch Ministerpräsident Dietmar Woidke noch einen Besuch abgestattet hatte – ist der Spaziergang zur Wahlurne damit diesmal deutlich weiter als sonst. Trotzdem herrschte in dem Wahllokal mit der Nummer 12 am Sonntagnachmittag reges Treiben. Bis 16 Uhr hätten mehr als 500 von 800 Wahlberechtigten (Briefwahl nicht mitgezählt) ihre Stimme abgegeben, hieß es von den Wahlhelfern.

Landtagswahl in Brandenburg: Die beiden Wahlhelfer Charlotte Gransow und Clemens Sudhof aus dem Wahllokal, das in Frankfurt (Oder) wegen des Hochwasseralarms vom Buschmühlenweg ins Rathaus umziehen musste.
Lisa Larossa+++ 16:55 Uhr: Wagenknecht-Bündnis feiert ohne Wagenknecht
Parteigründerin Sahra Wagenknecht hat wegen einer Erkrankung alle Termine am Sonntag zur Landtagswahl in Brandenburg abgesagt. Das bestätigte eine Sprecherin des Bündnisses Sahra Wagenknecht auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Co-Vorsitzende des BSW, Amira Mohamed Ali, werde Wagenknecht bei der Wahlparty und bei Terminen im Potsdamer Landtag vertreten.
+++ 16:49 Uhr: So hat die Jugend gewählt
Bei der Landtagswahl dürfen alle Brandenburger abstimmen, die mindestens 16 Jahre alt sind. Wer jünger ist, konnte vor gut einer Woche bei der U16-Wahl teilnehmen. Auch wenn die Stimmen nicht in das heutige Wahlergebnis einfließen, geben sie doch ein Stimmunsgbild, wie der Nachwuchs abstimmen würde. Klarer Wahlsieger war die AfD. Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ 16:45 Uhr: So hat die Forster Bürgermeisterin gewählt
Und das sagt die Stadtchefin der Kreistadt von Spree-Neiße zum Ausgang der Wahl:
+++ 16:35 Uhr: SPD ist vorbereitet für den Wahlabend
Die Sozialdemokraten werden sich am späten Sonntagnachmittag in der alten kaiserlichen Post, der späteren Hauptpost, einfinden. Im Innenhof wird kurz nach 18 Uhr Dietmar Woidke erwartet. Bei einem knappen Stand der Prognosen um 18 Uhr wird es wohl noch keine Entscheidung zu seiner politischen Zukunft geben. Es gibt noch einige Unwägbarkeiten, wie die Auszählung der Direktmandate, die das Rennen lange offen halten könnten.

Landtagswahl in Brandenburg: Die Bühne im Innenhof der alten Hauptpost in Potsdam. Hier soll Dietmar Woidke kurz nach 18.00 Uhr zu seinen Parteifreunden sprechen.
Ulrich Thiessen+++ 16:25 Uhr: Drei einzelne Wahlkreise mit Einfluss auf das Gesamtergebnis
Drei Wahlkreise stehen heute besonders im Blickpunkt: Barnim II (WK 14). Potsdam I (WK 21) und Märkisch-Oderland II (WK 32).Sollten in diesen Wahlkreisen die Kandidaten der Freien Wähler (Peter Vida), Grünen (Marie Schäffer) und Linken (Kerstin Kaiser) gewinnen, würden ihre Parteien in den Landtag einziehen, auch wenn sie unter 5 Prozent bleiben. Eine Besonderheit im Brandenburger Wahlrecht macht das möglich.
+++ 16:00 Uhr: In 2 Stunden schließen die Wahllokale, erste Prognose
Wahlbriefe zur Landtagswahl in Brandenburg liegen zur Sortierung und zur Überprüfung der Richtigkeit der persönlichen Angaben beim Briefwahlvorstand der Stadt Frankfurt (Oder) auf einem Tisch. Der eigentliche Umschlag mit dem Stimmzettel wird dann aber erst ab 18 Uhr geöffnet.
18 Uhr schließen die Wahllokale – dann gibt es die erste Prognose.

Wahlbriefe zur Landtagswahl in Brandenburg werden vom Briefwahlvorstand sortiert und die Richtigkeit der persönlichen Angaben überprüft.
Patrick Pleul/dpa+++ 15:40 Uhr: Ergebnisse der Landtagswahl 2024 in Brandenburg am Montag
Der Landeswahlleiter und der Direktor des Amtes für Statistik werden am Tag nach der Wahl, am 23. September, im Landtag um 11 Uhr die vorläufigen Ergebnisse der Landtagswahl 2024 vorstellen.
Um 12 Uhr wird es eine Pressekonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern von den Brandenburger Parteien zu den Wahlergebnissen geben.
+++ 15:15 Uhr: Erste vorläufige Ergebnisse in Cottbus zwischen erst 19 und 19:30 Uhr zu erwarten
In der Lausitz zeichnet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Nach Aussagen des stellvertretenden Wahlleiters in Cottbus, Andreas Pohle, hatten bis 14 Uhr bereits 26 Prozent der Wahlberichtigten in Cottbus ihre Stimme abgegeben.
Außerdem hatte beinahe ein Drittel aller Stimmberechtigten vor dem Wahltag bereits Briefwahlunterlagen angefordert. „Ich gehe von einer hohen Wahlbeteiligung aus, weshalb die ersten vorläufigen Ergebnisse in Cottbus erst gegen 19 Uhr oder 19:30 Uhr zu erwarten sind“, sagte Pohle.
+++ 15:10 Uhr: Wählen auch ohne Wahlbenachrichtigung
Der Landeswahlleiter Josef Nußbaum ruft alle Brandenburger Wählerinnen und Wähler dazu auf, ihr Wahlrecht für die Wahl zum 8. Landtag Brandenburg zu nutzen. Er betont, dass die Zusammensetzung des zukünftigen Landtags von jeder Stimme abhängt. Bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit, im Wahllokal von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Zusätzlich weist der Landeswahlleiter darauf hin, dass auch Personen, die ihre Wahlbenachrichtigung verlegt haben, dennoch an der Landtagswahl teilnehmen können. Die Vorlage eines Personalausweises oder Reisepasses im Wahllokal ist ausreichend. Die Wahllokale haben bis 18:00 Uhr geöffnet.
+++ 14:54 Uhr: Höchste Wahlbeteiligung in Potsdam
Bis 14:00 Uhr haben etwa 46,1 Prozent der rund 2,1 Millionen wahlberechtigten Brandenburgerinnen und Brandenburger ihre Stimme abgegeben, seit die Wahllokale um 8:00 Uhr geöffnet wurden. Diese Zahl liegt höher als im Jahr 2019, als 31,3 Prozent zu diesem Zeitpunkt gewählt hatten. Die Briefwahlstimmen sind in dieser Angabe nicht enthalten.
Die höchste Wahlbeteiligung wurde in der kreisfreien Stadt Potsdam mit 51,3% verzeichnet, während die niedrigste Beteiligung in der kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel (40,2) und im Landkreis Uckermark (40,2%) festgestellt wurde. Das veröffentlichte der Landeswahlleiter in einer Presseinformation.
+++ 14:45 Uhr: Fotos und Videos in der Wahlkabine sind verboten
Zum Schutz des Wahlgeheimnisses ist das Fotografieren und Filmen in der Wahlkabine verboten. Auch den ausgefüllten Wahlzettel dürfen Wähler nicht fotografieren oder filmen. Unter welchen Umständen im Wahllokal doch ein Foto oder ein Video gemacht werden darf.
+++ 14:32 Uhr: Umfragewerte in einer Grafik – AfD, SPD, CDU, BSW
Diese Grafik zeigt, wie sich die Umfragewerte von AfD, SPD, CDU, BSW und den anderen Parteien im Laufe der letzten Monate entwickelt haben. Die letzte Umfrage vor der Brandenburg-Wahl 2024 von Insa zeigte die AfD und SPD deutlich vor CDU, BSW und Grünen. Während die Werte anderer Parteien nach unten gingen, stiegen die Umfragewerte von SPD und AfD.
+++ 14:07 Uhr: "Zweikampf zwischen Dietmar Woidke (SPD) und der AfD"
Der CDU-Spitzenkandidat bei der Brandenburger Landtagswahl, Jan Redmann, hat in den vergangenen Wochen eine starke Zuspitzung des Wahlkampfes als Zweikampf zwischen Dietmar Woidke (SPD) und der AfD wahrgenommen. „Davon hat die AfD stark profitiert“, sagte Redmann nach seiner Stimmabgabe in Potsdam-Babelsberg. Das bereite ihm Sorgen. „Wir müssen uns weniger von taktischen Motiven leiten lassen.“ Stattdessen sei es wichtig, wieder eine andere Politik zu machen, die für weniger Frustration sorge.
Die CDU landete in den letzten Umfragen vor der Wahl mit 14 bis 16 Prozent deutlich hinter AfD und SPD - und knapp vor dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Redmann hatte sich ursprünglich Hoffnungen auf den Posten des Regierungschefs gemacht. Aktuell leitet Dietmar Woidke die Landesregierung als Ministerpräsident. Am Sonntag sind rund 2,1 Millionen Brandenburgerinnen und Brandenburger zur Wahl aufgerufen.
+++ 13:50 Uhr: In vier Stunden gibt es erste Prognose und Hochrechnungen
Wann kommen Ergebnisse, Hochrechnung und Prognose? Die Ergebnisse der Landtagswahl 2024 in Brandenburg werden dieses Mal mit besonderer Spannung erwartet. Das Rennen zwischen AfD und SPD wird knapp. In vier Stunden schließen die Wahllokale – Um 18 Uhr heute Abend (22. September 2024) gibt es eine erste Prognose, die auf Umfragen an den Wahllokalen basiert.
Gegen 18:30 Uhr wird der Landeswahlleiter die erste Hochrechnung bekannt geben – diese basiert auf dem tatsächlichen Zwischenstand der Auszählung der Stimmen.
+++ 13:28 Uhr: Einblick ins vielleicht coolste Wahllokal Brandenburgs in Ratzdorf
Ratzdorf hat nicht nur das weltberühmte Pegelhäuschen an der Oder, das aufgrund des aktuellen Hochwassers wieder im Fokus steht, sondern auch das sicherlich coolste Wahllokal des Landes Brandenburg.

Burkhard Pöthke Ortsvorsteher von Wahlvorsteher im einzigen Wahllokal von Ratzdorf
Janet NeiserAlle zirka 260 Wahlberechtigten des 310-Seelen-Dorfes an der Oder-Neiße-Mündung wählen im sogenannten Anglerheim. Das ist die Heimstatt des Ratzdorfer Anglervereins, der 1950 gegründet wurde. Die eine Wand des Raumes ist voll mit Trophäen und Urkunden. Auch Pokale werden präsentiert. Alles ziemlich urig. Und der Wahlvorstand? Gut gelaunt. Ortsvorsteher Burkhard Pöthke ist erstaunlich ruhig. Schon morgen könnte es für ihn als Deichläufer an der Oder losgehen. Aktuell ist der Pegelstand in Ratzdorf stabil, es herrscht Alarmstufe I.
Bei der Kommunalwahl im Juni lag die Wahlbeteiligung dort bei knapp 81 Prozent.
Die Wahlbeteiligung sei wieder sehr gut, heißt es aus dem Wahllokal. Ein älterer Herr sagt: „Die Wahlbeteiligung hier war schon immer gut, nur das Ergebnis nicht immer.“
+++ 13:16 Uhr: Jan Redmann von der CDU hat gewählt
Der Spitzenkandidat der CDU, Jan Redmann, hat in seinem Wahllokal seinen Stimmzettel in die Wahlurne geworfen. Was man über Jan Redmann wissen muss.

Jan Redmann, Spitzenkandidat und Landesvorsitzender der CDU in Brandenburg, gibt im Wahllokal in der Bürgel-Schule seine Stimme ab.
Bernd von Jutrczenka/dpa+++ 12:55 Uhr: BSW-Spitzenkandidat Robert Crumbach wirft seinen Stimmzettel in die Wahlurne
Der BSW-Mann Robert Crumbach hat gewählt und seine Stimme im Wahllokal am heutigen Wahlsonntag abgegeben.

Robert Crumbach, Spitzenkandidat des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Brandenburg, gibt in einem Wahllokal seine Stimme ab.
Michael Bahlo/dpa+++ 12:45: Spitzenkandidat der Freien Wähler, Peter Vida, gibt seine Stimme ab
Mit seinem Sohn, Livius, steckt Peter Vida heute seinen Stimmzettel zur Brandenburg-Wahl 2024 in die Wahlurne. Peter Vida ist Spitzenkandidat der Freien Wähler/BVB.

Peter Vida, Spitzenkandidat BVB/Freie Wähler, gibt mit seinem Sohn Livius seine Stimme in einem Wahllokal ab.
Sebastian Gollnow/dpa+++ 12:25 Uhr: Diese Kleidung ist im Wahllokal verboten
Im Wahllokal dürfen Brandenburger Wähler und Wählerinnen heute nicht alles anziehen. Badeanzug wäre erlaubt, aber was verboten ist, gibt es hier.
+++ 12:03: So lang ist der längste Wahlzettel in Brandenburg heute
Der Stimmzettel in den Wahlkreisen 2 (Prignitz II/Ostprignitz-Ruppin II) und 43 (Cottbus I) ist 43 Zentimeter lang. In den Wahlkreisen 2 und 43 gibt es die meisten Wahlkreisbewerbenden. Dort bewerben sich jeweils zehn Kandidierende um ein Direktmandat. Mit 43 Zentimetern ist der Wahlzettel dort am längsten. Das veröffentlichte der Landeswahlleiter im August.
+++ 11:50 Uhr: Linken-Spitzenkandidat Sebastian Walter gibt seine Stimme ab
Sebastian Walter ist Spitzenkandidat der Linken in Brandenburg. Hier gibt er seine Stimme zur Brandenburger Landtagswahl 2024 im Wahllokal ab.

Sebastian Walter, Spitzenkandidat die Linke Brandenburg, gibt seine Stimme im Wahllokal ab.
Fabian Sommer/dpa+++ 11:34 Uhr: Grüne-Spitzenkandidatin Antje Töpfer spricht von „Entscheidungswahl“
Die Spitzenkandidatin der Grünen bei der Brandenburger Landtagswahl, Antje Töpfer, hält das Ergebnis der Wahl für wegweisend. Es werde eine „Entscheidungswahl“ darüber, in welchem Land wir leben wollten, sagte Töpfer nach ihrer Stimmabgabe in Falkensee (Landkreis Havelland). Sie blicke daher mit gemischten Gefühlen auf diese Wahl.

Antje Töpfer, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für die Landtagswahl in Brandenburg, gab heute in einem Wahllokal ihre Stimme ab.
Sebastian Gollnow/dpaDie Grünen, die aktuell noch an der Regierung beteiligt sind, müssen um ihren Einzug in den Landtag bangen. Der Kampf um die meisten Stimmen dürfte unter Berücksichtigung der vergangenen Umfragen zwischen AfD und SPD ausgetragen werden. In jüngsten Umfragen lag die AfD knapp vor der SPD, die in Brandenburg seit 1990 den Ministerpräsidenten stellt. Die AfD wird vom Landesverfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt.
Die Grünen lagen zuletzt bei etwa 4 Prozent. Töpfer tritt für die Grünen zusammen mit Benjamin Raschke als Kandidaten-Duo an.
+++ 11:15 Uhr: Ganze Familie geht heute wählen
Brandenburger, die heute mit der ganzen Familie ins Wahllokal gehen, um ihre Stimme abzugeben, fragen sich wahrscheinlich, ob sie ihre Kinder mit in die Wahlkabine nehmen dürfen. Das ist die Antwort.
+++ 10:55 Uhr: MP Dietmar Woidke gibt nach Stimmabgabe Statement ab
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) blickt dem Ergebnis der Brandenburger Landtagswahl „optimistisch entgegen“. Seine Partei sei „ge- und entschlossener“ in diesen Wahlkampf gegangen, weil man gewusst habe, dass es um viel geht, sagte Woidke nach der Stimmabgabe in seinem Heimatort Forst (Landkreis Spree-Neiße). In den schlechten Umfrageergebnissen, die schon Monate zurückliegen, sei eine „gewisse Hoffnungslosigkeit“ suggeriert worden. Nun sehen die Umfragen wieder besser aus.
Andere Parteien hätten versucht, aus der Landtagswahl eine Abstimmung über die Ampel-Regierung im Bund zu machen, sagte Woidke. „Ich glaube, das zahlt sich nicht aus.“ Hier sei die Intelligenz der Brandenburger und Brandenburgerinnen ein Stück weit unterschätzt worden. Es gehe um Stabilität im Land und eine Landesregierung, die dann fünf Jahre arbeiten müsse, ergänzte Woidke.
+++ 10:44 Uhr: So sieht der Stimmzettel heute bei der Brandenburger Landtagswahl aus
Eine Wahlhelferin klebt einen Muster-Stimmzettel an eine Wand. Schon gestern trafen sich die Wahlhelfenden und bereiteten das Wahllokal auf die Wahl vor. Heute sorgen sie dafür, dass die Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ordnungsgemäß abgeben können, geben die Stimmzettel aus, führen Liste über die Personen, die bereits ihre Stimme abgegeben haben und achten auch darauf, dass jeder Wählende die Wahl geheim und frei durchführen kann.

Eine Wahlhelferin bringt einen Muster-Wahlzettel zur Brandenburg-Wahl 2024 an einer Wand an.
Michael Bahlo/dpaNachdem heute Abend um 18 Uhr die Wahllokale schließen, erfolgt die Auszählung der abgegebenen Stimmen durch den Wahlvorstand im Stimmlokal. Wahlhelfende gewährleisten im Wahllokal eine korrekte und ordnungsgemäße Durchführung des Wahlvorgangs und haben eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe.
Während der Wahl, also zwischen 8 und 18 Uhr, ist der Wahlvorstand mit drei Personen beschlussfähig. Am Abend zur Auszählung müssen dann alle Mitglieder des Wahlvorstands anwesend sein.
Wer Wahlhelfer oder -helferin werden konnte und wie viel Geld die Wahlhelfer heute bekommen.
+++ 10:29 Uhr: Außenministerin (Grüne) Annalena Baerbock zur Brandenburg-Wahl
Außenministerin Annalena Baerbock rechnet bei der Landtagswahl in Brandenburg mit einer hohen Wahlbeteiligung der Bevölkerung. Man habe in den vergangenen Tagen gespürt, dass die Leute um die Bedeutung dieser Wahl wüssten, sagte die Grünen-Politikerin nach ihrer Stimmabgabe in Potsdam. „Es geht um viel.“

Landtagswahl in Brandenburg 2024: Die Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne/Bündnis 90) gibt in Potsdam ihre Stimme ab.
Michael Bahlo/dpa„Heute scheint ja schön die Sonne, deswegen ist hoffentlich ein Tag der Hoffnung“, sagte Baerbock mit Blick auf das Ergebnis ihrer Partei im Land. Die Brandenburger Grünen müssen um ihren Einzug ins Landesparlament bangen. Umfragen sahen die Partei vor der Wahl bei etwa 4 Prozent und somit unter der Fünf-Prozent-Hürde. Im aktuellen Landtag sind die Grünen Teil der Regierung mit CDU und SPD.
+++ 10:20 Uhr: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gibt Stimme ab zur Landtagswahl 2024 in Brandenburg
Hier sieht man SPD-Spitzenkandidat Dietmar Woidke, wie er am heutigen Sonntagmorgen seinen Stimmzettel in seiner Heimatstadt Forst in die Wahlurne wirft. Im Hintergrund kommt Woidkes Frau aus der Wahlkabine.
Hier geht es zum Steckbrief von Dietmar Woidke mit Familie, Herkunft und Werdegang.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gibt seine Stimme zur Landtagswahl in Brandenburg am 22. September 2024 in Forst (Lausitz) ab.
Marcel Laggai+++ 9:59 Uhr: AfD-Spitzenkandidat äußert sich nach Stimmabgabe
Der AfD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Brandenburg, Hans-Christoph Berndt, verbindet mit einem möglichen Wahlsieg seiner Partei ein „klares Zeichen der Hoffnung“. Wenn die AfD weiter an Stärke gewinne, werde es „wieder besser werden in Deutschland“, sagte Berndt nach der Stimmabgabe am Morgen in Golßen (Landkreis Dahme-Spreewald).
„Wir sind stärker als 2019“, stellte Berndt fest. Das Schicksal Brandenburgs entscheide sich nicht in einer Wahl, sondern in den nächsten Jahren. Seine Partei erfahre immer mehr Zustimmung. Das stimme ihn zuversichtlich, sagte er.
+++ 9: 45 Uhr: Stimmzettel im Wahllokal richtig ankreuzen
Wählerinnen und Wähler, die heute ins Wahllokal gehen, geben ihre zwei Stimmen ab. Welche Symbole außer dem Kreuz noch gültig sind und welche Fehler Ihren Wahlzettel ungültig machen.
+++ 9:31 Uhr: Wahlbeteiligung in Brandenburg könnte höher ausfallen
Bei den Landtagswahlen in Sachsen (Ergebnisse der Sachsen-Wahl) und Thüringen ist die Wahlbeteiligung vor drei Wochen, am 1. September 2024, höher ausgefallen als bei vorangegangenen Wahlen. In Sachsen bedeutete die Beteiligung von 74,4 Prozent einen Rekord bei Landtagswahlen, in Thüringen gab es mit 73,6 Prozent den zweithöchsten Wert seit 1990 – Ergebnisse der Thüringen-Wahl.
Wie hoch ist die Beteiligung bei den bisherigen Landtagswahlen in Brandenburg ausgefallen?
1990 - 67,1 Prozent
1994 - 56,3 Prozent
1999 - 54,3 Prozent
2004 - 56,4 Prozent
2009 - 67,0 Prozent
2014 - 47,9 Prozent
2019 - 61,3 Prozent
+++ 9:11 Uhr: AfD-Spitzenkandidat hat gewählt
Hans-Christoph Berndt, Spitzenkandidat der AfD zur Landtagswahl 2024 in Brandenburg, hat heute schon gewählt. Hier sieht man den AfD-Kandidaten mit seiner Frau – er steckt gerade seinen Stimmzettel in die Wahlurne.

AfD-Spitzenmann, Hans-Christoph Berndt, wirft seinen Stimmzettel in die Wahlurne zur Brandenburger Landtagswahl 2024 in Golßen (Landkreis Dahme-Spreewald).
Frank Hammerschmidt/dpa+++ 8:55 Uhr: Aktueller Stand der Hochrechnungen und Ergebnisse der Brandenburg-Wahl 2024 in Grafiken
Hier geht es zu Grafiken mit Umfragen, Hochrechnungen und Ergebnissen in allen Wahlkreisen.
+++ 8:34 Uhr: AfD oder SPD? Das Rennen wird knapp
In Brandenburg entscheiden die Wähler heute über die künftigen Machtverhältnisse im Landtag. Die Wahllokale öffneten am Morgen um 8.00 Uhr. Im Fokus steht vor allem die Frage, wie gut die AfD abschneidet. In jüngsten Umfragen lag die AfD knapp vor der SPD, die in Brandenburg seit 1990 den Ministerpräsidenten stellt. Die AfD wird vom Landesverfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt. Ministerpräsident Dietmar Woidke will nur im Amt bleiben, wenn seine SPD vor der AfD liegt.
In Potsdam regiert die SPD derzeit mit CDU und Grünen. Wie eine künftige Regierungskoalition aussehen könnte, ist offen. Im ZDF-Politbarometer vor wenigen Tagen lag die AfD mit 28 Prozent knapp vor den Sozialdemokraten mit 27 Prozent. Dahinter folgten die CDU mit 14 Prozent auf Platz drei und das erst dieses Jahr gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht mit 13 Prozent auf Rang vier. Denkbar ist, dass nur SPD, CDU und BSW zusammen eine Mehrheit gegen die AfD bilden können.
Die Grünen lagen in der Umfrage mit 4,5 Prozent und die Linke mit 4 Prozent knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde, die Freien Wähler mit 3,5 Prozent deutlicher. Falls eine der Parteien mindestens ein Direktmandat erringt, käme sie aber über die sogenannte Grundmandatsklausel mit mehreren Abgeordneten in den Landtag. Möglich ist also ein Parlament mit nur vier Parteien - oder aber mit bis zu sieben. Die FDP gilt hingegen als chancenlos.
+++ 7:00 Uhr: Last-Minute Entscheidung
Unentschlossene Wählerinnen und Wähler können sich vom Wahl-O-Mat bei der Entscheidungsfindung unterstützen lassen. Wie der Wahl-O-Mat zur Brandenburg-Wahl benutzt wird.
+++ 6:35 Uhr: Aktuellste Umfrage zur Brandenburg-Wahl
Die letzte Umfrage vor der Wahl verspricht viel Spannung. Die AfD liegt nur sehr knapp vor der SPD.
+++ 6 Uhr: Wahllokale in Brandenburg öffnen um 8 Uhr
Die Wahllokale in Brandenburg sind heute von 8 Uhr bis 18 Uhr für Wählerinnen und Wähler geöffnet. Gewählt wird eine neue Landesregierung.




































Wahl in Brandenburg:Dietmar Woidke ist der strahlende Sieger
Ministerpräsident Dietmar Woidke hat es geschafft. Die SPD hat die AfD bei der Landtagswahl auf den letzten Metern noch überholt. Was bedeutet das für Brandenburg?