In wenigen Stunden heißt es auch in Frankfurt (Oder) und Słubice Abschied nehmen von 2022. Das Jahr war geprägt von zahlreichen Krisen und viel Unsicherheit. Es hielt aber auch gute Nachrichten für die Doppelstadt bereit. Die Lokalredaktion Frankfurt (Oder) blickt ein letztes Mal zurück auf das, was in diesem Jahr bewegt hat – das Wichtigste von A wie Alcaro bis Z wie Zukunftszentrum als Lexikon.
A wie Alcaro: Bereits im Frühjahr 2022 war die erste große Halle für das Log Plaza an der A12 fertig. Im November konnte die Alcaro Invest GmbH dann einen großen Mieter präsentieren. Einziehen wird mit der EV Cargo Gruppe ein Batterie-Logistiker für Elektrofahrzeuge, zahlreiche Arbeitsplätze entstehen – die Tesla-Gigafactory in Grünheide zieht Kreise bis nach Frankfurt.
B wie Baustelle der A12: Anderthalb Jahre lang mussten Pendler auf der A12 rund um die Abfahrt Frankfurt (Oder)-Mitte Einschränkungen und kilometerlange Staus in Kauf nehmen. Vor allem in der zweiten Wochenhälfte staute es sich oft kilometerlang Richtung Grenze, weil die Autobahn zuletzt nur einspurig nach Polen führte. Die Autobahn GmbH sanierte die rund 30 Jahre alte Fahrbahn, auch die Auf- und Abfahrten waren deshalb 2022 zwischenzeitlich gesperrt. Im Oktober endeten die Arbeiten planmäßig.
Vor allem vor den Wochenende gab es über Monate hinweg immer wieder Stau auf der A12. An der Abfahrt Frankfurt (Oder)-Mitte verengte sich die Fahrbahn von zwei auf eine Fahrspur.
Vor allem vor den Wochenende gab es über Monate hinweg immer wieder Stau auf der A12. An der Abfahrt Frankfurt (Oder)-Mitte verengte sich die Fahrbahn von zwei auf eine Fahrspur.
© Foto: Winfried Mausolf
C wie Corona: Die Pandemie sei praktisch vorbei, erklärte kürzlich Virologe Christian Drosten. Bis dahin war es ein weiter Weg. Gerade zu Jahresbeginn 2022 trieb die Omikron-Variante die Infektionszahlen in die Höhe. Rund 21.500 registrierte Corona-Fälle gab es allein in Frankfurt (Oder) in diesem Jahr – von rund 27.000 seit Beginn der Pandemie. Auch 73 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden in den letzten zwölf Monaten gezählt, 220 waren es bisher insgesamt.
D wie Demonstrationen: Seit Ende 2021 gehen in Frankfurt Montag für Montag Menschen auf die Straße. Aus anfangs vor allem gegen die Corona-Maßnahmen gerichteten, unangemeldeten Spaziergängen sind im Laufe des Jahres 2022 angemeldete Demonstrationen geworden. Protestiert wurde zuletzt vor allem gegen die Energiepreisexplosion, die Inflation und allgemein die Ukraine-Politik der Bundesregierung. Die mit rund 1700 höchste Zahl an Teilnehmern gab es am 3. Oktober.
E wie Energiekosten: Auch die Stadtwerke drehten unter anderem in Folge des Krieges an der Preisschraube. Der Arbeitspreis für Erdgas hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt, für den Strom stieg der Preis um fast 90 Prozent. Inzwischen hat die Bundesregierung Energiepreisbremsen beschlossen – Strom und Gas bleiben trotzdem deutlich teurer als vor zwölf Monaten.
F wie Familie: In einer Umfrage von MOZ, Lausitzer Rundschau und MAZ zur Familienfreundlichkeit sollten Eltern ihr Umfeld einschätzen. 10.000 Menschen beteiligten sich am Familienkompass, darunter auch über 300 aus Frankfurt. Heraus kam unter anderem, dass Frankfurt die beliebtesten Kitas in Brandenburg hat. Zugleich werden in kaum einem anderen Landkreis die Zukunftschancen für Kinder so schlecht bewertet wie in der Oderstadt. Ebenfalls nicht schön: Fehlende Fachärzte, gefährliche oder nicht vorhandene Radwege, schlecht bezahlte Arbeitsplätze.
G wie Generatoren: Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine stimmten die Stadtverordneten für die Aussetzung der Städtepartnerschaft mit Wizebsk in Belarus und dafür, eine neue mit Schostka in der Ukraine aufzubauen. Słubice war bereits Partnerstadt von Schostka. Seit einigen Wochen sammeln beide Städte Geld für Generatoren. Denn die Stromversorgung in Schostka ist durch den russischen Beschuss teils unterbrochen. Inzwischen erreichten die ersten Generatoren die Stadt.
H wie Helenesee: Im Herbst 2022 begannen Erkundungsbohrungen am Heleneseee, die für den Standsicherheitsnachweis und die Sanierungsplanung benötigt werden. Um die touristische Durststrecke zu überbrücken, planen Stadt und Landesbergbauamt nun den Bau eines Aussichtssturms. Auch Helenesee-Betreiber Daniel Grabow will trotz Hiobsbotschaften wie der Absage des Helene Beach Festivals im Sommer nicht aufgeben. Ein Lichtblick war das Bucht der Träumer-Festival Ende August.
Rund 12.000 Menschen feierten im August 2022 vier Tage lang am Helenesee beim Bucht der Träumer-Festival.
Rund 12.000 Menschen feierten im August 2022 vier Tage lang am Helenesee beim Bucht der Träumer-Festival.
© Foto: Jacqueline Westermann
I wie Impfzentrum: Im Januar 2021 ging es in der Messehalle in Betrieb – zwei Jahre später wird das inzwischen in den Oderturm umgezogene, kommunale Impfzentrum zurückgebaut. Es hatte einen großen Anteil daran, dass zuletzt vergleichsweise deutlich weniger Menschen in der Stadt schwer an Covid-19 erkrankten.
J wie Jagd: Die Afrikanische Schweinepest hielt nicht nur das Veterinäramt in Atem, sondern auch die Frankfurter Jäger. Sie waren zur Fallwildsuche und zur Jagd auf Wildschweine aufgefordert. Denn das Stadtgebiet gehört zu zwei ASP-Kerngebieten. Einige Restriktionen wurden inzwischen wieder gelockert. Nach der intensiven Bejagung gab es im Stadtgebiet zeitweise keine Wildschweine mehr, zuletzt wurden jedoch wieder vereinzelt Tiere gesichtet.
K wie Klinikum: Als wären Corona und die medizinische Versorgung von Kriegsflüchtlingen und Verletzten aus der Ukraine nicht genug, eskalierte 2022 der Streit zwischen Klinikums-Geschäftsführer Patrick Hilbrenner und der Belegschaft. Mitarbeitende aus der Pflege beklagten nicht nur eine zunehmende Überlastung, sondern auch einen rauen Umgangston. Eine Betriebsversammlung und Aussprache im Juni brachte nicht die erhoffte Ruhe. Anfang Dezember dann die Mitteilung: Patrick Hilbrenner wird Frankfurt zum Jahresende nach anderthalb Jahren wieder verlassen. Sein Nachfolger wird Anfang Januar Jan Jakobitz.
L wie Landgericht: Die Prozesse um den Drogenhandel im Umfeld des Frankfurter Fratelli-Restaurants beschäftigten die Richter am Landgericht das ganze Jahr über. Während seine beiden Mitangeklagten bereits im Januar nach Geständnissen mehrjährige Haftstrafen auferlegt bekamen, fiel gegen Restaurant-Betreiber Rame H. erst am 13. Oktober das Urteil: Er soll für sechs Jahre und acht Monate in Haft (bleiben). Die Verteidigung hat inzwischen Revision eingelegt. Sie hält die Erkenntnisse aus dem Krypto-Netzwerk Enchrochat für nicht verwertbar. Ein weiterer spektakulärer Prozess am Landgericht endete am 14. November. Piotr K., der am 31. März dieses Jahres in der Wildenbruchstraße seine Frau vor den Augen der Kinder mit fünf Messerstichen getötet hatte, wurde wegen Totschlags zu 14 Jahren Haft verurteilt.
M wie Magistrale: Entschieden ist noch nichts. Doch allein die ersten diskutierten Überlegungen zum Umgang mit den Linden in der Magistrale im Rahmen der geplanten Sanierung haben viele Menschen mobilisiert. So gründete sich unter anderem eine Bürgerinitiative, die bereits 1800 Unterschriften für den Erhalt gesammelt hat.
N wie Nördliche Oderpromenade: Im Herbst begannen die lange geplanten Arbeiten für einen besseren Hochwasserschutz nördlich der Stadtbrücke. Zwischen der Collegien- und Ziegelstraße entsteht eine neue Hochwasserschutzanlage aus Bohrpfählen. Die Baumaßnahme kostet (mindestens) 22 Millionen Euro und soll die Promenade auch gestalterisch aufwerten. Gebaut wird bis 2024.
O wie Oder-Katastrophe: Am Morgen des 9. August informierten Angler die Behörden erstmals über massenhaft tote Fische, die in der Oder trieben. In den Stunden danach verschlechterte sich die Lage dramatisch, tonnenweise wurden Fisch-Kadaver an die Ufer gespült. Es folgten Krisenstäbe, Ministerbesuche, Mutmaßungen und Schuldzuweisungen. Eine Untersuchung ergab, dass eine Alge für das Fischsterben verantwortlich sein soll, die sich aufgrund von Salzeinleitungen, niedriger Pegelstände und hoher Wassertemperaturen stark vermehrt hat. Experten warnen bereits vor einer Wiederholung der Umweltkatastrophe im nächsten Jahr.
Einsatzkräfte des THW aus Frankfurt (Oder) bargen am Ziegenwerder kiloweise tote Fische aus der Oder. Die Umweltkatastrophe erschütterte im August die Region Ostbrandenburg.
Einsatzkräfte des THW aus Frankfurt (Oder) bargen am Ziegenwerder kiloweise tote Fische aus der Oder. Die Umweltkatastrophe erschütterte im August die Region Ostbrandenburg.
© Foto: Winfried Mausolf
P wie Polizeieinsatz: Am 26. Oktober sorgten eine Messerstecherei und Massenschlägerei mit Dutzenden Beteiligten aus Afghanistan, Syrien und dem Irak in der Franz-Mehring-Straße, Ecke Pablo-Neruda-Block für Empörung. Die Polizei wurde ebenfalls angegriffen, eine Beamtin leicht verletzt. Erst nach einem Warnschuss bekamen die Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle. Die Polizei bildete nach den Gewalttaten – auf die noch weitere folgten – eine Ermittlungsgruppe, die inzwischen 20 Strafverfahren bearbeitet.
Q wie Quidditch: Die fiktive Sportart Quidditch wurde beim Finale der zweiten Sommerklänge Ende August zwar nicht auf dem Anger gespielt. Es kamen aber trotzdem viele Harry-Potter-Fans in Zaubererumhängen und Hüten, um der Filmmusik zu lauschen. Auch Musik von Star Wars spielten das Gorzówer Philharmonieorchester und das Staatsorchester Frankfurt. Es war das Finale des ersten großen Veranstaltungs- und Musiksommers in der Stadt nach zwei Jahren Pandemie. Zu den Höhepunkten gehörten auch der Neustart für das Stadtfest mit knapp 100.000 Besuchern sowie die Transvocale im November.
Das Abschlusskonzert der Sommerklänge mit Filmmusik aus Klassikern wie Star Wars und Harry Potter lockte Ende August Hunderte Besucher auf den Anger in Frankfurt (Oder).
Das Abschlusskonzert der Sommerklänge mit Filmmusik aus Klassikern wie Star Wars und Harry Potter lockte Ende August Hunderte Besucher auf den Anger in Frankfurt (Oder).
© Foto: Winfried Mausolf
R wie RE 1: Pendler auf der Regionalexpresslinie 1 brauchten in diesem Jahr besonders gute Nerven. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember war der Haltepunkt Rosengarten wegen eines Brückenbaus gesperrt. Die Bauarbeiten an Gleisen und Bahnhöfen brachten Sperrpausen, viele Zugausfälle und Bus-Ersatzverkehr mit sich. Wer gehofft hatte, dass es mit der Übernahme des RE1 durch die ODEG ab 11. Dezember besser würde, sah sich bislang eher enttäuscht.
S wie Stadtentwicklung: Auf vielen Baustellen in der Stadt ging es gut voran. Der Rohbau für das neue Wohn- und Geschäftshaus der Wowi in der Großen Oderstraße ist fast fertig. Die Sanierungsarbeiten im Rathaus sollen im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Am Kießlinghaus in der Leipziger Straße wurden 2022 zwei Richtfeste begangen – eines für die Sanierung des Altbaus, ein zweites für den Neubau, der das historische Gebäude wieder komplettiert. In der Lebuser Vorstadt hat die Unternehmensgruppe Krebs&Schulze außerdem damit begonnen hat, ein altes Kombinatsgelände in ein neues Wohnviertel zu verwandeln. 340 Wohnungen sollen entstehen.
T wie Tanken: Am 5. März knackten die Preise für einen Liter Superbenzin an den Tankstellen in Frankfurt erstmals die Marke von 2 Euro. In den darauffolgenden Wochen ging es zeitweise sogar rauf auf über 2,20 Euro. Zugleich erlebte Slubice einen Run von Tanktouristen. Inzwischen sind die Preise an den Zapfsäulen wieder um rund 50 Cent gesunken. Nicht so an der Erdgas-Tankstelle der Stadtwerke. Sie gehört mit 3,09 Euro je Kilogramm zu den teuersten in Deutschland.
U wie Ukraine-Flüchtlinge: Am 24. Februar griffen russische Truppen die Ukraine an. Was der Krieg für Frankfurt und Słubice bedeuten sollte, zeigte sich in den Tagen und Wochen darauf. Am 28. Februar erreichten die ersten Flüchtlinge den Grenzbahnhof, Zehntausende folgten. Die meisten davon waren auf der Durchreise. Versorgt wurden sie von Hunderten haupt- und ehrenamtlichen Helfern. Doch es blieben auch viele Flüchtlinge in der Stadt, für die Wohnungen gefunden werden mussten. Stand Mitte November lebten in der Oderstadt 1157 Menschen aus der Ukraine – am 31. Dezember 2021 waren es noch 357 gewesen.
Ab Anfang März erreichte Zehntausende Ukrainer Frankfurt (Oder). Die Stadt wurde zu einem Nadelöhr für Kriegsflüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland.
Ab Anfang März erreichte Zehntausende Ukrainer Frankfurt (Oder). Die Stadt wurde zu einem Nadelöhr für Kriegsflüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland.
© Foto: Rene Matschkowiak
V wie Viadrina: Im Februar wurde Julia von Blumenthal zur Präsidentin der Humboldt-Universität in Berlin gewählt, im Oktober verabschiedete sie sich aus Frankfurt. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich für die Europa-Universität schwieriger, als gedacht. Der erste Bewerber, Philipp Ther, sagte im August ab. Im November war dann mit Osteuropa-Historiker Prof. Dr. Eduard Mühle ein neuer Präsident gefunden. Die Zahl der Studierenden ist unterdessen weiter gesunken.
W wie Weihnachtsmarkt: Fehlendes Personal, Unsicherheit in Zeiten der Energiekrise – der erste Weihnachtsmarkt nach zwei Jahren Corona hatte mit einigen Problemen zu kämpfen. Etliche Besucher beklagten sich über fehlende Weihnachtsatmosphäre und zu viel Rummel. Andere hingegen zeigten sich froh darüber, dass es überhaupt wieder vier Wochen lang Glühwein und Bratwurst gab. Für 2023 plant die Stadt eine Neuausrichtung der Oderweihnacht.
X wie in Extremwetter: Stürme und Regen hielten die Feuerwehren auch 2022 auf Trab. Im Februar waren nach Sturm „Zeynep“ beziehungsweise „Eunice“ über 100.000 Menschen in Lubuskie tagelang ohne Strom, auch Słubice war betroffen. Die Wasserversorgung war vielerorts unterbrochen, ebenso das Telefonnetz. In Frankfurt wehte es eine Corona-Teststation auf die Straße, Bäume kippten um. Ende August standen dann nach starkem Regen Teile der Oderstadt unter Wasser. Das Wasser sprudelte aus vielen Gullys, Keller liefen voll.
In der Nacht zum 28. August hielt Starkregen die Feuerwehr in Frankfurt (Oder) in Atem. Gullys liefen über, Keller voll.
In der Nacht zum 28. August hielt Starkregen die Feuerwehr in Frankfurt (Oder) in Atem. Gullys liefen über, Keller voll.
© Foto: Lisa Mahlke
Y wie in Gymnasium: Die Nachricht über die langersehnte evangelische weiterführende Schule, die in zwei bis drei Jahren in der Alten Post entstehen soll, sorgte nicht nur bei Kirchenvertretern für strahlende Gesichter. Nach einer Übergangsphase sollen das Gymnasium und die Oberschule ab dem Schuljahr 2025/2026 in das Gebäude in der Innenstadt einziehen. Die Post bleibt erhalten. Neben dem im Sommer fertig gestellten Haus 2 an der Hutten-Oberschule und dem Startschuss für den Neubau an der Kleist-Oberschule war es die dritte gute Nachricht für die Frankfurter Schullandschaft innerhalb kurzer Zeit.
Z wie Zukunftszentrum: Bekommt Frankfurt den Zuschlag für das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation? Im Februar soll die Entscheidung fallen. Neben der Oderstadt, die mit dem symbolträchtigen Grundstück in der Slubicer Straße und vielen Unterstützern punkten kann, sind Halle, Jena, Eisenach sowie Leipzig und Plauen mit einer gemeinsamen Bewerbung noch im Rennen.
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